Innendekoration: mein Heim, mein Stolz ; die gesamte Wohnungskunst in Bild und Wort — 32.1921

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INNEN-DEKORATION

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JOSEPH TRIER, MÖBELFABRIK. DARMSTADT BLICK IN DAS HERRENZIMMER IM HAUSE DR. K.

mäßige Beziehungen, für Verhältnis-Werte.der »WILLE ZUM HÖCHST-WERT«
die Arbeit dieses bewährten Einrichtungs-Hauses TTntscheidend bleibt, daß die Produktion Deutschlands
in anziehender Weise charakterisiert. Er erscheint ■ > immer mehr zum Sinnbild unseres Volkes und seiner
hier als Gefühl für harmonische Proportionen, Stellung auf dem Weltmarkt wird. Wir brauchen Höchst-
dort als Angemessenheit der Form an den Stoff, Leistungen und brauchen ihre Einwirkung auch auf
da als freundliche Beziehung zum guten Alten. die Massen-Produktion. Nicht der Kitsch ist als die
Dieser Takt, diese feine Empfindung für das «««tlichejGefahranzusprechen die eigentliche Gefahr
... t. , ,T7.. , . j »r . j. ist das scheinbar Oute, das Mittelmaßige, die vorge-
Mögliche , Wünschenswerte und Notwendige täuschte Qualität. Siegt der Mut zur guten Ware über
machen sich hier uberall als gute Hausgeister den Hang zur Mittelmäßigkeit) so wird jedes Erzeugnis
bemerkbar. Sie sind es letzten Endes, die die gewerbliCher, handwerklicher Kunst wieder, wie einst,
Firma Joseph Trier und ihre Mitarbeiter zu ge- der Ausdruck einer Gemeinschaft, wird Dokument des
deihlicher Mitarbeit am Problem der modernen Volkes, Repräsentation deutschen Könnens,-wird Volks-
Raumgestaltung berufen und befähigen .. w. frank. Kunst im echten Sinne des Wortes .. dp. edwin redslob.

1931. xi. a.
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