Maximilian <Römisch-Deutsches Reich, Kaiser, I.>; Schultz, Alwin [Editor]; Kunsthistorische Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses <Wien> [Editor]; Treitzsaurwein, Marx [Oth.]
Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien): Der Weisskunig — Wien, 6.1888

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lieber Friedrich Stubenberg, Jorg Härder, Leonhard Hohenfelder, Elacher, Wilhelm
Wolfenreuter, Hans von Königsberg, Volkart Allersberg, Stadl Sigmund, Seysenegker, Caspar
Perkhaimer, Hans Oberhaimer, Jacob Halder, Engelbrecht von Nassau, Adrian Fuchsol vergleiche
die Nachweise, die Quirin von Leitner in seiner Ausgabe des Freydal gibt.
Fol. 84b: Dy selbigen wie man ims wyder pringt.

Item dy figur der romor und des swn erledigung. (Siehe den Holzschnitt S. ig8.)
Fol. 85a: Die erst figur, wie der vater und sun mit ainander hinritten, und wie der vater dem sun befalch
im selbs auch ain krieg zw fueren wider den gruen kunig, und wie derselb kunig des
erschrak und schickt zw im und lies mit inen taidingen. Hie soll man die taiding malen.
(Siehe Holzschnitt S. 2jy.)
Mer: ain andre figur, wie der alt herzog seine haubtlewt versamlat, wie er den krieg wollt fueren

wieder die praun und weissen geselschaft, als dan geschach. (Siehe Holzschnitt S. 28g.)
Mer: ain andere figur, wie der gruen kunig in dem bestand starb, wie der jung w. k. sein potschaft
schickat zw derselben kunig undersas, ab sy in zw seiner gerechtikait annemen wolten, damit
er sy nit torft kriegen; wie dieselbigan sich partheiten auf drei tayl; der maist erweiten den
jungen, des alten gelben kunig sun, (fol. 85b) die ander parthei hetten gern gehabt den gruen
herzog zu aim kunig, der under inen war, die klainist parthei hetten gern den w. k. Do die-
selbigen zwo partheien sahen, das die mayst parthei den jungen gelben kunig haben wolt,
da zohen sy in ainem häufen von dan und wolten haimziehen, und die andern des gelben
kunig parthey zohen in nah und ereylten die an aim wasser und fingen ir etlich und zer-
trenten die andern. (Siehe S. 162, vergl. die Anmerkung S. 468.)
Mer: da ain figur gemacht.
Fol. 85b: Do das der w. k. vernam, versamlet er sein kriegsfolk stark und sein haubtlewt aus .xvj. nacion
und hielt rat, wie er den den krieg fueren sollt wider den iren newen gruen kunig. (Siehe
Holzschnitt S. 274.)
Mer: da auch ain figur.

Mer: Nota: . xxiij. sprach kriegsvolk vor Padwa zu stellen.
Fol. 86a: er samlelt sich ider in dem rat wissen; zu seczen mit den hochen aixlen mit mentlen.

Item ain figur: der plab kunig hielt rat driben und schicket sein potschaft und verainet die zwen

kunig; soll der kunig stett gett (?) jedem zwen prief mit sigl, .v. vor im stend.
Item awer ain figur, wie der weis kunig sein kinder erlediget nach desselben klickhaftigen kriegs,

der wol ain ganz jar weret.
Item wie der alt weis kunig starb und wie des jung weis kunigsson erw were, (?) da gab im

der weis kunig seins kunigreichs ains tails mitsambt etlichen haubtleiten und schicket in

wider den plawen und schwarzen kunig, und in disser figur sal man machen zwen kunig

in harnasch und sex haubtleit.
Item ain figur, wie der weis kunig dem jungen weissen kunig mit fil Arsten und folk den Rein

ab zu hilf kam. (Siehe Holzschnitt S. 258.)
Ain figur, das der w. k. sitz mit seinen reten; w. und rot mit hohen axlen.
Mer mer ain figur, das der w. k. sitz mit reten, die lang schwarz mentel haben, hinden mit langsecken.
Fol. 86b: Schlach mit Türken und Crobaten. (Siehe Holzschnitt S. 285.)

Fol. 8ga: Mer, wie der plab kunig darnach die junkfraw abeg fuert und nam das land ein. (Siehe Holz-
schnitt S. 242.)

Mer, ain figur wie der alt und w. k. zwsamen sassen und rieten den krieg, an harnasch mit
den iren, wie man den tapferlich wider den gruen kunig und die sein fueren solt.

Mer, darauf volgt der stürm der grossen stat, wie er den mit grossen tayl des kunigreichs geban,
nemblich ob vierundvierzig schlos und stet in . x. wohen, nachdem und der w. k. danen zoch.

Item darauf wart der selbig krieg gericht mit grossen eren paider weisser kunig; da [zoch] schied der
jung w. k. wider von seinem vater und zoch zw seinen freund und volk, so er hinder ime
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