Johannes; Schoppmeyer, A. [Editor]
Die johanneischen Schriften — Berlin-Steglitz, 1919

Page: 36
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Rgo&R von AH^FAHe WAR,tDA^ wjR eeiooKfr
bas wir gelben baben mit unßren Augen, bas wir bebauet
baben, unb untere lOanbe betaßet baben, vom "Wort bes
Lebens, ünb bas Leben iß ertcbienen, unb wir baben geßben
unb ßeugen unb verkünben eu& bas Leben, bas ewig iß, web
cbes war bei bem Vater unb iß uns ertcbienen. ([ "Was wir
geßben unb gebort baben, bas verkünben wir euch, auf ba^
auch ibr mit uns Oemeintcbaß babt, unb untere Oemeintcbaß
ßi mit bem Vater unb mit teinem 5bobn Jeß Cbrißo. Unb
ßldoes tcbreiben wir euch, auf ba§ eure^Ffeube völlig ßi. Unb bas iß bie Verkünbung, bie
wir von ibm gebort baben unb eucb verkünbigen, ba^ Oott ein Liebt iß unb in ibm keine
^Hnßemis. ([ 5^o wir ßgen, ba^ wir Oemeinßbaß mit ibm baben unb wanbeln in ^Hnßemis
ß lügen wir unb rebenniebt bie Wahrheit. 5oo wir aber im Liebt wanbeln, wie er im Liebt
iß, ß baben wir Oemeintcbaß unter einanber. Unb bas &lut Jeß Cbrißi, ßines Lohnes,
macht uns rein von aller 5oünbe.5bo wir ßgen, wir baben keine 5bünbe, ß verführen wir
uns ßlbß, unb bie Wahrheit iß nicht in uns. 5bo wir aber unßre 3bünbe bekennen, ß iß
er treu unb gerecht, bat$ er uns bie 5bünbe vergiebt, unb reiniget uns von aller Untugenb.
Sbo wir tagen, wir baben nicht geßnbigt, ß machen wir ihn ßum Lügner, unb ßin Wort
iß nicht in uns. Cap.;
% $ CJHC Kinblein, ßlcbes tebreibe ich eucb, auf ba§ ibr nicht ßnbiget. Unb ßjemanb
ßnbiget, ß baben wir einen ^Furtprecber bei bem Vater, Jeßm Cbriß, ber gerecht
iß. Unb berßlbe iß bie Verßbnung für unßre 5bünbe, nicht allein für bie unßre, ßnbem
auch für bie ganße Welt. ([Unb an bem merken wir, ba§ wir ihn kennen, ß wir ßine
Oebote halten. Wer ba tagt, icb kenne ihn, unb halt ßine Oebote nicht, ber iß ein Lügner,
unb in ßlcbem iß keine Wahrheit. Wer aber ßin Wort halt, in ßlcbem iß wahrlich bie
Liebe Oottes vollkommen. tDaran erkennen wir, bat$ wir in ibm ßnb. Wer aber lagt, ba($
er in ibm bleibet, ber ßll auch wanbeln, gleichwie er gewanbelt bat. &rüber, icb tebreibe
eucb nicht ein neu Oebot, ßnbem bas alte Oebot, bas ibr babt von Anfang gehabt. iDas
alte Oebot iß bas Wort, bas ibr von Anfang gehört babt. Weberum ein neu Oebot tebreibe
icb eucb, bas ba wabrbaßigiß bei ibm unb bei eucb, benn bie ^Finßernis iß vergangen, unb
bas wahre Liebt ßbeinet je§t. Wer ba tagt, er ßi im Liebt unb balßt ßtnen&ruber, ber iß
noch in berXFinßemis. Wer ßinen trüber liebt, ber bleibet im Licht, unb iß kein Ärgernis
bei ibm. Wer aber ßinen &ruber haftet, ber iß in ^Finßemis unb wanbeit in ^Finßemis,
unb wei^ nicht, wo erbingebet, benn bie /Fmßemis baben ßine Augen verblenbet. Lieben
Kinblein, icb tebreibe eucb, bat$ eucb bie 5oünben vergeben werben bureb ßinen Hamen.
Jcb tebreibe eucb Vätern, benn ibr kennt ben ber von Anfang iß. Jcb tebreibe eucb Jung?
lingen, benn ibr babt ben &oßwicbt überwunben. Jcb tebreibe eucb Kinbem, benn ibr
kennet ben Vater. Jcb habe eucb Vätern geßbrieben, ba§ ibr ben kennet, ber von Anfang
iß. Jcb habe eucb Jünglingen geßbrieben, ba^ ibr ßark ßib unb bas Wort Oottes bei
eucb bleibt, unb ben &oßwicbt überwunben babt. lOabt nicht lieb bie Welt, noch was in
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