Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 16.1911, Band 1 (Nr. 1-26)

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3m Anschluß an die Greßener Wahlvorgänge haben eine Anzahl liberaler Männer einen Fonds gegründet zur
Anschaffung von Geh-Apparaten für Nationalliberale. Durch eifrige Benützung diefer Apparate hofft man künf-
tigen Umfällen Vorbeugen zu können.

5)eyls Hrmee in Giessen

O lieb', so lang du lieben Kannst,

Und Klage deinen Feind nicht an!

Und tritt dir einer vor den Wanst,

So stöhn': es hat mir wohlgetan!

Und schlägt dir einer jähen Pralls

§ns Angesicht die derbe Faust,
o fall' ihm liebreich um den Hals,
Anstatt, daß du dagegen haust!'

Und nennt dich einer „Lumpenhund"
Und „Schurke" coram publica,

So küss' ihn dreimal auf den Mund,
Denn ach, der Gegner meint's nicht so!

O lieb, so lang du lieben kannst,

O lieb, so lang du lieben magst,

Vis du die Wahrheit endlich spannst
Und vor — dem eig'nen Grabe klagst!

Beda

Der

schwäbische Zehrersreund an seinen sahn

Die Lehrer Lochbrunner und Mayerhöfer, die
einen Artikel des „März" in ihre Lehrerzeitungen
ausgenommen hatten, wurden vom bayrischen Kultus-
minister schwer bestraft. Es wurde ihnen sogar
Dienstentlassung angedroht.

Lehrerle, Lehrerle, jatzt wird's ihm z' dumm,

Iatzt schießt der Tonele

Schon mit Kanonele,

Ohne Pardonele bringt er Di' um.

Lehrerle, Lehrerle, was fällt D'r eich)?

D' Wahrhet zitiere, Bua,

Und räsoniere nur,

Doch it pariere gnua, des därf it*) seich).

Lehrerle, Lehrerle, schwarz ischt iatzt All's!

Wer it stockfinschter ischt,

Zentrumsbedienscht'ter ischt.

Gilt als der mindschte Chrischt, dem

koscht's de Hals!

Lehrerle, Lehrerle, Dir hilft nur Oins:

Vor alle schwarze Röck

Fall in Dreck! D' Stiefel schleck

Jedem Inspekter weg! Sunscht gaht's

D'r koinz!**)

_ A. J>e Älora

*) nicht; **) schlecht.

Zur gefl. Beachtung!

Mit dieser Nummer schliesst die „Jugend“ das
erste Quartal des Jahrganges 1911. Wir richten
an unsere verehr!. Abonnenten das höfl. Ersuchen
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Verlag der Münchner „Jugend“
Redaktioneller Beitrag: Redaktionelle Notiz
Beda: Heyls Armee in Giessen
A. De Nora: Der Schwäbische Lehrerfreund an seinen Sohn
Erich Wilke: Verzweifeltes Mittel
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