Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 17.1912, Band 1 (Nr. 1-26)

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1912

JUGEND

Nr. 10

\

Eine PhtlOfopMß

des Pvahttfdien.

Seit Jahrhunderten sind die Deutschen bekannt als das
Volk der Denker, das Volk der Philosophen. Aber bis in die
jüngste Zeit war es nur eine Philosophie der Theorie, der
Spekulation, eine Philosophie, die in langen Fremdwörtern
schwelgte und deren tiefsinnige Betrachtungen möglichst so
in Worte gekleidet wurden, dass sie nur einem engen Kreise
von Fachgelehrten verständlich, der überwältigenden Mehrheit
des Volkes, auch der gebildeten Klassen unverständlich waren.
Seit dem grossen wirtschaftlichen Aufschwung der letzten
Jahrzehnte ist der Sinn fürs Praktische auch über die Philo-
sophie gekommen, und man hat angefangen einfache und
verwinkeltere Versuche anzustellen und die entsprechenden
Schlüsse daraus zu ziehen, und ist dabei manchmal auf Er-
gebnisse gestossen, die den bisherigen theoretischen An-
nahmen direkt zuwider liefen. Freilich gibt es auch bei
diesen Ergebnissen mitunter Irrtümer, weil man an diesen
oder jenen wichtigen Punkt bei der Schlussfolgerung nicht
gedacht hat. Das Schlusswort muss doch immer die Praxis
sprechen. Von diesen Erwägungen ausgehend hat Poehlmann
sich bemüht, die theoretischen Sätze der Psychologie des
Lernens und des Erinnerns in praktisch anwendbare, für
jeden Menschen verständliche Formen umzumodeln und
sie in der praktischen Anwendung zu erproben. Er hat in
seiner Gedächtnislehre eine „Philosophie des Praktischen“
geschaffen, indem heute jeder Mensch, was sein Stand und
seine Vorbildung auch sein mögen, die Ergebnisse der
Psychologie in jedem Falle, wo es etwas zu lernen oder zu
merken gibt, praktisch anwenden und greifbaren Nutzen
daraus ziehen kann Die Kenntnis der Poehlmannschen
Gedächtnislehre bringt jeden, dem an seiner eigenen Weiter-
bildung, an finanziellem Vorwärtskommen, an der Erleichte-
rung und Ordnung seiner geistigen Arbeit, an der Vermehrung
seiner Arbeitslust und Willenstärke, an lauterstem Genuss
der Natur und Kunst, an der richtigen Erziehung seiner
Kinder gelegen ist, solchen Nutzen, dass niemand versäumen
sollte sie kennen zu lernen. Sie birgt die praktische Erfahrung
des direkten Unterrichtes von weit mehr als Einmalhundert-
tausend Menschen jeden Alters und jeden Standes vom kgl.
Prinzen und Staatsminister bis zum einfachen Taglöhner
in sich!!! Hier ein paar Auszüge aus Zeugnissen: „Ihre
Methode ist die beste, leicht fasslich, vernünftig und praktisch
und für jeden Menschen wertvoll. Ich habe Selbstvertrauen,
Ruhe und Mut erlangt, ich bin glücklich geworden. R. W.“
— „Ich suchte gewissermassen einen Grundstein, um meine
etwas vernachlässigten Kenntnisse darauf wieder frisch auf-
zubauen und zu vervollkommnen. Diesen Grundstein habe
ich in Ihrer Gedächtnislehre gefunden. J. D.“— „Sie wenden
sich in Ihrer Lehre an Geist, Herz und Gemüt und wer
sich nur halbwegs Mühe gibt jene Schätze zu heben, die sie
in ihrem Grunde birgt, wird und muss ein ganzer Mensch
werden. M. Ue.“ — „Muss anerkennen, dass Ihre Gedächtnis-
lehre den ganzen Menschen in seinem Tun und Treiben
vorteilhaft umbildet. R. F.“ — „Furcht und Grauen vor
Schwierigkeiten sind einem unbezähmbaren Arbeitstriebe

gewichen. P. R.“ — „Den grössten Vorteil habe ich dadurch
aus Ihrer Lehre gezogen, dass ich jetzt mir unbekannte
Maschinen u. s. w. viel genauer betrachte als früher; was
früher das Auge nicht bemerkte, sehe ich heute mit einem
Blick. C. Sch.“ — „Vor allem haben Sie mich von Zerstreut-
heit geheilt und in mir Lust und Freude am Lernen erweekt.
J. Th.“ — „Was die praktische Verwertung Ihrer Gedächtnis-
lehre anbelangt, so dürfte es wohl keinen Beruf geben, in dem
solche nicht mit Nutzen angewendet werden könnte. A. B.“ —
„Das Vertrauen zu der Poehlmannschen Methode wächst von
Abschnitt zu Abschnitt und der, der die Abschnitte sorgfältig
durcharbeitet, wird mit Freuden die Hebungen fortsetzen,
spürt-er doch täglich Zuwachs nicht nur des Konzentrations-
vermögens, der Arbeitslust und Willensstärke, sondern auch
des Gedächtnisvermögens selbst. Im übrigen wird der Schüler
nicht Sklave einer bestimmten Methode, sondern im Gegen-
teil frei, frei in mancher Beziehung! Die Poehlmannsche
Methode passt sich den individuellen Bedürfnissen voll-
kommen an. B. S.“ — „Ich arbeite im Gegensatz zu früher
nicht nur rascher, sondern auch dauerhafter. H. W.“ — „Die
Vielseitigkeit, mit der sich eine Sache anpacken lässt, ist
ungeheuer anregend und lässt auch im allerschlimmsten Falle
eine gedeihliche Lösung zu. Und last not least: die enorme
Zeitersparnis, die für mich den weiteren Vorteil in sich
schliesst, dass ich um so mehr Material verarbeiten kann.
P. R.“ — „Ihre Gedächtnislehre hat mir in so mancher
Hinsicht die Augen geöffnet .... Durch sechswöchent-
liches Studium Ihrer Lehre bin ich nun soweit, dass ich
einmal Gelesenes und Gehörtes sicher und korrekt zu be-
halten vermag und beispielsweise umfangreiche Tabellen
in beliebiger Reihenfolge wiederzugeben im Stande bin,
von denen ich trotz zwanzigjähriger Benützung kaum ein
Dutzend Ihrer Werte zu sagen vermochte. Dr. ing. R. L.“
—- „Das Studium Ihrer Lehre ist für mich von weittragend-
stem Nutzen gewesen .... Was J. P. Müllers System für
die Gesundheit des Körpers ist, ist Ihr System für die
Gesundheit des Geistes. O. B.“ — „Wem es um ein
schnelles Fortkommen im Leben zu tun ist, der muss auch
Ihre Gedächtnislehre kennen, daher gestatte ich nicht nur,
sondern wünsche es direkt, dass diese Zeilen veröffentlicht
werden, denn zur schnellsten Verbreitung Ihres Werkes
kann gar nicht genug geschehen. R. U.“ — „Ich habe
vorher allerlei Bücher gekauft, wo man nach 5—7 Stunden
Arbeit das 6 fache und noch mehr leisten sollte. Ich habe
nichts gelernt und geleistet aus denselben. Nur Ihre
Gedächtnislehre bringt wahren Nutzen und hat ihn für
mich gebracht. M.“ — „Wer mit Ihrer Gedächtnislehre
ausgerüstet ist, bei dem gibt es kein Hindernis mehr.
Eine nie gekannte Sicherheit und Energie, verbunden mit
Schaffensfreudigkeit und Selbstvertrauen wird jeden Ihrer
Schüler überkommen bei allen seinen Unternehmungen.
A. B.“ — „Der beste Beweis für die wissenschaftliche Fun-
dierung Ihres Systems ist wohl der, dass selbst Universi-
tätsprofessoren in Ihrem Sinne arbeiten und lesen. A. W.“

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JBLim Poehlmann, Amalienstr. 3, mtlnclieii AL. 60.

Jtei etwaigen IteatelJLungen bittet man aut die Münchner „JIIOKNU" liezug zu nehmen.

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