Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 17.1912, Band 2 (Nr. 27-52)

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Liebe Jugend!

Neulich ist hier in 36. der evangelische Bürgermeister A. gestorben.
Ganz plötzlich, aber eines sehr natürlichen Todes: er war an einer zu
großen Aartoffel erstickt. Ls war wirklich nichts verdächtiges dabei, denn
er hatte doch immer die größten Aartoffeln.

Tante Aajetane, die fromme vertraute des Herrn Pfarrers, be-
gegnet mir auf der Straße:

„Hast Du's denn schon gehört? G'sagt wird ja, an einer Aartoffel,
— wird gesa—agt!"

„Na warum denn nicht?" entgegnete ich harmlos.

Tante Aajetane sah mich sprachlos an. Dann flüsterte sie, mit
schauernder Stimme und geheimnisvoll aufgerissenen Augen: „Ja, weißt
Du denn nicht, daß er — Freimaurer war?!"

*

In Pommern fährt eine Gutsfrau in der Abenddämmerung allein
it ihrem Autscher auf ein benachbartes Gut. Der Autscher verliert den
)eg und kann in der Dämmerung absolut keinen richtigen weg finden,
'a sieht die Frau in einiger Entfernung eine!: Wegweiser, der durch seine
ielen Arme Hoffnung macht, den gewünschten weg zu finden. Der alte
lutscher erhält den Auftrag, hinzugehen und sich zu orientieren. Jedoch
s er gar nicht wiederkommt, will die Gutsfrau aussteigen und selbst
'ngehen. Da kommt er auch schon an, den Wegweiser auf der Schulter,
v den Worten: „Tja, ick künn ja nich läsen!"

*

Religionsstunde im Seminar: Das VI. Gebot.

„wänn äben die Versuchung zu stark wird," sagt unser alter Re-
wnsprofessor, „so ftällen Se sech vor: Där Frauenspärson ist am ganzen
'»rxer die Haut vollständig abgäzogen. Möchten Se dann das Weibsbild
och anrühren?"

SäckMcker KeKorcl F- Heubner

„weeßkneppchen, da bin ich ja -in Gedanken* hier roff gebummelt!"

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[nicht signierter Beitrag]: Liebe Jugend!
Friedrich (Fritz) Heubner: Sächsischer Rekord
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