Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 17.1912, Band 2 (Nr. 27-52)

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Die allgemeine Teurung ist eine Folge der gesteigerten Kaufkraft des deutschen Kolkes

(Norddeutsche Allgemeine Zeitung)







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„Vatcc laßt sagen, daß er nicht zwee Iroschen für Rattenfiiet mir Ranaljeschmack siebt!" — „Wat? Der soll
man frol) sin, daß wir die Grenzen noch nicht gegen F^atteneinfnhr jesperrt haben."

(Zeichnung von Paul Rieth)

Tränen feuchteten mein Auge,
llnb bewölkt ward meine Miene:

3u viel Pauke! Zu viel Pauke!
llnb zu wenig Violine!

Gegen 's Wahlrecht tust Du wettern,
Nennst es krassen Unverstand, oh!

— Zu viel Tschingdrada und Schurettern
Und zu wenig, ach, bei eanto!

Elaer: ^.tx$rarh!

(Nach der Lektüre von Richard Straußens Parsifal - Brief)

Unsre armen Volksvertreter
Hast Du heftig angesäuselt.

— Richard, Deine Straußenfeder
Schien mehr kraus mir, als gekräuselt.

Spare solche wildeir Worte,

Schreibe mehr cum salis grano:

Nicht so täträtä und tvrte,

Nein, ein bißchen mehr piano!

Hast geschimpft wie ein Dragoner,

Oh, wie klang es unharmonisch.

Lieber Salome-Vertoner,

Dies war gar nicht salomonisch.

Selbst Dein Freund, voll übler Laune,
Ruft! „O hätt' er doch geschwiegen!

Die politische Posaune

Bläst der Strauß zum Zahnwehkriegen!"

Karlchen
Paul Rieth: Die allgemeine Teuerung ist eine Folge der gesteigerten Kaufkraft des deutschen Volkes
Karlchen: Aber Richard!
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