Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 18.1913, Band 2 (Nr. 28-53)

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Nr. 29

JUGEND

Zur Zell. Beachtung!

Wir bitten die verehr-
lichen Einsender von lite-
rarischen und künstle-
rischen Beiträgen, ihren
Sendungen stets Rück-
porto beiznfügen. Nur wo
dieses beiliegt, halten wir
uns im Fall© der Unver-
wendbarkeit zur Rücksen-
dung verpflichtet.

Redaktion der „Jugend“



Das Titelblatt dieser
No. (Bildnis Fr. Ludwig
Jahns) ist von Karl Bauer
(München).

o

Die Gesellschafter

Ich saß bei meinem Freunde
Lugen. Da bekam er diesen
Brief:

„Liuziggeliebter! schick' mir
sofort 5 Mark! Ich habe mor-
gen meinen Wechsel einzulösen!
Ewig Deine Molly!"

Stumm nahm Lugen einen
Fünfmarkschein und steckte ihn
in ein Kuvert.

Ich machte mich über das
Fünfmarkakzept lustig.

„Kretin!" sprach Lugen, „der
Wechsel lautet auf hundert
Mark!"

Ludwig Engel

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III

Soeben erschien die zweit© Auflage von:

Unser Herz

ein elektrisches Organ
u. die Elektrothermie der Warmblüter

Verfasser von:
und y

130 Seiten 8°.

von Georg Hirth

,,Der elektrochem. Betrieb der Organismen“
.Parerga zum Elektrolytkreislauf“.

Preis: Mark 1.50.

In dieser dritten Schrift überden elektrochemischen Betrieb der

Organismen — die erste erschien 1910 — bringt der Verfasser seine
Lehre zu einem vorläufigen Abschluß, Indem er die elektrische Natur
des Herzens, der eigentlichen Betriebswerkstätte, nachweist. Er fuhrt
aber auch den Nachweis, daß bei den Warmblütern die eigentlichen elek-
trischen Potentiale sehr bescheidene, z. B. viel geringere sind, als jene
der Kaltwasserfische, welche ihre Laichzeit möglichst nahe dem Gefrier-
punkt haben. Der Mensch bedarf zu seinem Leben, zu seiner elektrischen
Resistenz und Turgeszenz so sehr des Koeffizienten der Wärme,
daß er schon bei 20 Grad C. Blutwärme „erfriert“. Bei ihm beträgt die
Leistung der Wärme das 6—8 fache der Elektrizität, welche gleichwon
unentbehrlich ist, da ohne sie das Leben entflieht. Der Verfasser leite
aus diesem Mißverhältnis, das er mit der hypothekarischen Belastung
eines Gutes vergleicht, die großen Gefahren her, denen Leben un
Gesundheit des Menschen fortwährend ausgesetzt sind.

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1

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Redaktioneller Beitrag: Redaktionelle Notiz
Ludwig Engel: Die Gesellschafter
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