Jugend: Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben — 19.1914, Band 1 (Nr. 1-26)

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1914

JUGEND

dp^,taun*lcl,e Erfolge werden täglich mit Sargol,
neuen Muskelgewebe-Erzeuger, erzielt bei
unzähligen Männern und Frauen.

■ 'cuuicucn iNerveiiKi'iuu Sargol glciyn» ,,r«npn j>,,

(; Nährstoff, sagte neulich eine der bekanntesten g-g •_

„ über die in seinem Befinden eingetretene U,imv. üuv ^cn

mß.a"’ mich damit abzufinden, daß nichts in (l Magenbittern,

clnm könnte. Ich versuchte es mit stärkenden Elixieren, Magen h tmrm
Überernährung, machte Milch- und

° Ich war jahrelang abgefallen
und dachte schließlich, daß es ganz
natürlich lür mich sei, so mager
zu sein. Da las ich einen Artikel
über die hervorragenden Resultate,
die mit Sargol erzielt wurden, und
ich kam dazu, es zu versuchen.
Nun, wenn ich mich heute im
Sp egel betrachte, kenne ich mich
überhaupt nicht wieder. Ich habe
genau 17 kg wahrend der vergan-
genen vier Wochen zugenommen,
niemals fühlte ich mich starker
und nerviger als heute.“

Sargol ist ein mächtiger Er-
nährungsförderer, es regelt die
Assimilierung, vermehrt die roten
Blutkörperchen, regt den Bau der
Zellen an, und daraus folg logisch
die Bildung gesunder Muskeln und
festen Fleisches: die ganze Gestalt
wird abgerundet, ausgeglichen.

Sargol ist eine Offenbarung lür
alle Frauen, die wegen ihrer Eckig-
keit niemals anmutig sind, mögen
sie auch anzichen, was sie wollen.
Sargol ist nicht nur ein Jung-
brunnen der Schönheit und Form,
sondern auch ein Nervenstärker und W illensstähler, denn das Steiften
des Körpergewichtes ist in der Tat von einem Wachsen der Energie und
Lebenskraft begleitet.

Es so ! Sie keinen Pfennig kosten, die Wirkung des Sargols an sich
selbst zu erfahren. Sargol ist auch für den empfindlichsten Organismus
durchaus harmlos. Die Soci6te Sargol versendet an jedermann, um die
Wirksamkeit ihres Präparates zu beweisen, gratis eine Originalschachtel
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schüre: „Warum sind Sie mager?“, die Tatsachen enthält, die Sie gewiß
erstaunen werden Senden Sie deshalb den folgenden Vorzugsschein
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Sargol, die neue konzentrierte Muskelnahrung, versucht hat. Zur teil-
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Postfach 16

Nr. 2

Walther von Oettjgen; der große, ganz große Dichter,
ist damit beschäftigt, sein Leben auszuhauchen. Neben dem
Bette steht einer und fängt in einer Mineralwasserflasche die
letzten Atemzüge auf, während das Kleine Zimmer im übrigen
von taktlosen Zeitungsleuten erfüllt ist, die ans das „letzte
Wort" warten .. . jetzt!... nein ... jetzt! Die Lippen bewegen
sich: „Ich vermache" ... Also eine Art Nachtestament schein-
bar. Aber weiter kommt er nicht. „Haben Sie's g'hört: ,Ich
erwache' hat er g'sagt! Wie tiefsinnig! Ein Vergnügen, so
zu sterben! Wie geistreich . . . ." Draußen ist er. Und die
andern stutzen zuerst . . . und folgen.

Der Dichter? Uber seine hohlen Züge gleitet ein leises
Lächeln wie angenehme Überraschung. Dann wendet er sich

zu seinen Freunden und spricht mit ihnen.,»nd sagt

nichts, das ich noch g'sprochen Hab, sonst ist der ganze Effekt
hin!" . . . und stirbt. Kk

* -

Liebe Jugend!

Endlich fahren wir mal wieder aus! Die Pferde haben
lange gestanden und dem Rutscher ist der „Lxtraschuß" - Hafer
nicht abzugewöhnen ; so ist es denn erklärlich, daß die Rehr-
seite der braven Braunen recht deutlich ertönt. Gänschen leidet
sichtlich, bis er in die Worte ausbricht: „Nicht wahr, Mama,
wenn wir wieder heimkommen, müssen sich die Pferde in die
Ecke stellen?"

QLAILT LER) - LTOTOR.ETJ - GESELLSCHAFT

stuit^gar^- wKrrER^r ürkh ei r~r

etwaigen Bestellungen l> 111.«'t man auf cllo Münchner „JUGEND“ Bezug zu lielixiion.



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[nicht signierter Beitrag]: Liebe Jugend!
Ek: Des Götzen Tod
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