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Kandinsky, Wassily
Punkt und Linie zu Fläche: ein Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente — München, 1928

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https://doi.org/10.11588/diglit.29206#0215
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aber bezweckt außerdem, darauf hinzuweisen, daß die Bemühungen,
die Kunst aus geographischen, ökonomischen, politischen und son-
stigen rein „positiven“ Bedingungen herauszuleiten, nie erschöpfend
sein können, und daß bei diesen Methoden das Einseitige nicht zu
vermeiden ist. Nur der Zusammenbang der Formfragen der beiden
erwähnten Gebiete auf der Grundlage des geistigen Inhalts kann
hier die genaue Richtlinie weisen, wobei die „positiven“ Bedingun-
gen eine untergeordnete Rolle spielen — sie sind selbst im Grunde
genommen nicht Bestimmung, sondern Mittel zum Zweck.

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Klang

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Nicht alles ist sichtbar und faßbar, oder — besser zu sagen — unter
dem Sichtbaren und Faßbaren liegt das Unsichtbare und Unfaßbare.
Heute stehen wir an der Schwelle der Zeit, zu der eine — nur eine —
in die Tiefe führende Stufe allmählich immer mehr hervortritt.
Jedenfalls ahnen wir heute, in _
weitere Stufe zu suchen hat. Un EL

Trotz allen scheinbar unbesiegba -

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