Hager, Georg [Editor]; Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Editor]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (2,5): Bezirksamt Burglengenfeld — München, 1906

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Duggendorf. — Egidiberg. — Eich. — Emhof.

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Orgel, Rokoko, gut, von 1738. Pfarrkirche.
An der Ostwand der Sakristei Grabplatte mit der Flachrelieffigur eines Grabsteine.
Priesters. Unten die vielfach abgekürzte Minuskelinschrift, welche aufgelöst lautet:
A777277 - ' 777 - - J22727W - 2A%t3737Mk - - 772*7* - 77777722*7222^ - 2*777*^
- - ^M<37222.f - 277 ' /Z7^727ft77^/* - ry222J - 7772277277 - 7*Fy222M^77^ (sic !) - 272 - 7)722^. Sand-
stein. H. 1,63, Br. 0,43 m. — Ebenda zweite ähnliche Grabplatte mit der Um-
schrift: A727277 - ZJJO - 272 tfA Z72f2'2772'2'77722'j 772777*2*7? T?^ f^727?7*77^2YM 7^777722*7222^ A*7A777*7f22J
yW72,%22A ^Z?Y777222y 2*72 7f722'^727f777y 77222*22^ 77722*77277 2*72 ^22227? 7*^77222*7?fZ77h Zü Seiten des Kopfes
zwei Wappen. Sandstein. H. 1,23, Br. 0,6g m. — An der Westseite des Turmes
Grabstein des Christoph Wilhelm Teuffel von Pirkensee, Teublitz und Hochdorf,
geb. 4. Juni 170p, gest. 8. Juli 1710, mit Wappen der Teufel und acht Ahnenwappen.
H. 0,70, Br. 0,48 m.
Im PFARRHOF spätgotische bemalte Holzfigur, St. Maria, stehend, das HoMgur.
nackte Rind auf dem linken Arm, in der Rechten das Szepter. Der unterste Teil
mit den Füßen fehlt. Gute Durchschnittsarbeit um 1480. H. 0,84 m.
Uber SCHLOSSRESTE, genannt das alte Haus, auf dem Henneberg bei BurgstaH.
Duggendorf vgl. FRIEDRICH PANZER, Bayerische Sagen u. Bräuche, Beitrag z. deutschen
Mythologie, München I (1848), 114 f.
EGIDIBERG
bei HASELBACH.
Hier stand eine gotische Kirche, die längst abgetragen ist. VO. XXIV, 222,
490. Abb. bei CHRIST. VOGEL, Tab. top. d. Pflegeamts Schwandorf, vgl. oben S. 7.

EICH.
RATH. KIRCHE ST. JAKOB. Nebenkirche von Kallmünz. Matrikel Kirche.
R., S. 384.
Malerisch auf einem Kalkfelsen an der Naab gelegen. Schlichter romanischer
flachgedeckter Bau mit rechteckigem, eingezogenem, tonnengewölbtem Chor. Chor-
achse nach Norden geknickt. Chorbogen halbkreisförmig ohne Kämpfer. In der
Südwand in der Höhe der Westempore kleines ausgeschrägtes romanisches Rund-
bogenfenster in der dicken Mauer. Giebeltürmchen mit Kuppel. Sakristei nördlich.
Die südliche und östliche Chormauer wohl von einer späteren Restauration.
Choraltärchen mit Statue des hl. Jakob. Um 1730.
M a d o n n a im Rosenkranz, 17. Jahrhundert.
EMHOF.
VO. III, 370—374, 416; VII, 298; VIII, 18 f.; IX, 209, 213, 238, 2gO—252; Literatur.
X, 302; XVIII, 222, 261; XXIII, 248, 264, 272, 361, 363; XXIV, 388; XL, 36. —
v. REiSACH, S. 134. — Bavaria II, 1, 463. — Neub. Koll.-Bl. 1900, S. 124, 166.
Ansicht, getuschte Zeichnung von Maler Georg Hämmerl 1793—1802, im
Besitze des Herrn Barons Tänzl von Tratzberg in Schloß Dietldorf. (Fig. 27.)

Heft v.

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