Eckardt, Anton [Editor]; Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Editor]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (4,2): Bezirksamt Landshut — München, 1914

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II. B.-A. Landshut.


Ketch.






Schloß.

Kanzel. Spätrokoko, um 1770—80.
Holzgruppe. In der Vorhalle Pieta. (Fig. 137.) Um 1500. Gut. H. 0,80 m. —
Holzrelief. Im Chor südlich. St. Anna selbdritt, im Hintergrund St. Zacharias und
Joseph. Nach 1500. H. 0,73, Br. 0,30 m.
Grabstein. Im Langhaus südlich. Pfarrer GregorStaudinger, J* 16. . (nicht
ausgefüllt; ca. 1628; vgl. VN. XXXIV, 234). In Renaissanceädikula Relief des Ver-
storbenen mit Vollbart. Roter Marmor, beschädigt. H. 1,43, Br. 0,7p m.
Kelch. Silber, teilvergoldet. Kupa mit Uberfang. Mit getriebenen Akanthus-
ranken und Engeln. Am Fuß drei silberne Medaillons. Nach 1700. Beschauzeichen
Dingolhng. (Stadtwappen.) Meistermarke -^7 im Rund. (— Anton Winhardt, Gold-
schmied zu Dingolhng; vgl. Kunstdenkmäler von Niederbayern, Heft I, Bez.-A.
Dingolhng, S. 2p.)
Glocke. ^ (A4AAL? ^ ^ fUZZZAZAZW ^ Aoy. Dehrn.
0,30 m.
Uber die ehern. HOFMARK vgl. WENING, Rentamt Landshut, S. 133. —
HoBMAiER, a. a. O., S. 237 ff.
OBERAST.
VN. III, 2. Heft, 64 ff.; XI, 328 ff. — WlESEND, S. 244 f. — KALCHER, S. 12p ff.
KATH. KIRCHE ST. GEORG. Filiale zu Eching. MAYER-WESTERMAYER
I, 680. — ZiMMERMANN, Kalender III, ip2.
Modern gotischer Bau von 1877—80.
Von der früheren Kirche ist der spätgotische Turm erhalten, südlich am Chor.
Quadratisch, mit Spitzbogenblenden, Eckaufsätzen (wie in Vilsheim; vgl. Fig. 167)
und schindelgedecktem Spitzhelm. Nach Mitte des 13. Jahrhunderts.
Einrichtung modern gotisch.
Am Hochaltar spätgotische Holzfiguren. St. Maria, auf dem linken Arm
das Kind, in der Rechten das Zepter. Um 1480. Überarbeitet. — St. Wolfgang.
Um 1460.
Glasgemälde. Im östlichen Chorfenster St. Wolfgang, in der Rechten die
Kirche. Im Fenster der nördlichen Schrägseite des Chores St. Katharina, im Vorder-
grund kleine, männliche Stifterfigur, im Hintergrund das Rad. Im westlichen Chor-
fenster Wappen der Stein zum Altenstein (?) mit Helmzier, auf Tartsche. Sämtliche
um 1460—70. H. ca. 0,60, Br. ca. 0,40 m.
Ziborium. Silber, vergoldet. Einfache Form. Am Fuß zwei vergoldete Me-
daillons mit je einem Wappen und Umschrift: % ZALZYLV.* ZTZAyf? - A?AAAZW(7 -
AVLY/V . ZU - CWDAMUAVWZ -- A4AA4A4 - 7VW/ZZWCAAAV. Be-
schauzeichen Landshut. Meistermarke iw ligiert. ( = Jörg Winhardt, Goldschmied zu
Landshut; vgl. S. ip3-) — Kelch. Kupfer, vergoldet. Von gleicher Art wie das
Ziborium, jedoch ohne Medaillons.
Schmiedeiserne Grabkreuze des 18. Jahrhunderts.
SCHLOSS. WENiNG, Rentamt Landshut, S. 18. Mit Abb. Tafel 14 (Fig. 138)
und 13. — OBERNBERG III, 64 f. — Bayerns Chronik, S. 16.
Ast (Ouuista) wird bereits gegen Ende des p. Jahrhunderts erwähnt. (BiTTER-
AUF I, Nr. P73.) Vom 11.—13. Jahrhundert ist ein Geschlecht De Ouste nach-
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