Kraus, Franz Xaver [Editor]
Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden (Band 5): Die Kunstdenkmäler des Kreises Lörrach — Tübingen u.a., 1901

Page: 145
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: Heinrich, f 13T.S, Markgraf Hui;o, f 1448, Margaretha von Stein, Gemahlin
Rudolf IV, Verena, Gemahlin Heinrichs V" v. Fürstenberg und die Herren von Rotteli).
Ueber den Untergang des Klosters in 1 bauernkricg berichtet das Stift un :;s:i;ich von S. Blasien
(Mone Qs. II 66). Die Frauen zogen dainals von (Immen und es ward nur ein Schaffner
zur 'Haushaltung' dort gelassen. 1534 brannte das Kloster ('das unter haus'] ah, wurde
aber dann neu aufgeführt

Von diesem Klöslcrlem ist jetüt nichts mehr Erhalten, als ein neben der Kapelle
stehendes gothisches Haus mit Kreuzstücken, vermauerter gothischer Thüre und zwei
kleinen goüiischen Mauer schlitzen an der Façade. Ich setze dies Haus ins 14. Jh.

Die Kapelle sieht einen sehr einfachen, ilaobgedeekten Raum dar, dessen Ent-
stehung in die spiiijiL'othische Zeit fallt, <ier aber nunmehr völlig übet-arbeitet ist. Ueber
der späthgotliist heu Kingatigstbiire eine Sonnenuhr. In der Mitte des Schiffes ein
spätgothischer Taufstein (Fig. 76}.

Im Chor Grabstein des 13S4 verstorbenen Markgrafen Otto von Hachberg-
Sausenberg (vergi. Fig. 77).

Riezler (Gesch. d. Hauses Fürstenberg S. 319, A. 1. 492) bestreitet, dass überhaupt
eine Gräfin von Fürstenberg in Sitzenkirch beerdigt sei. Der i. J. i755, Jun. 27. d. d.
Obereggenen gegebene Hericht über die Denkmäler im Chor rw Si^enkirchen (Aktendes
Grossh. Ministeriums d. I. 1755 I) nennt an erster Stelle den sogen. 'Fürstenstein' (ohne
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