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Auktionshaus Albert Kende <Wien> [Editor]
Nachlässe Hofrat Prof. Dr. Adam Politzer, Wien, Hofrat Franz Breitfelder, Wien nebst Beiträgen aus Wiener Privatbesitz: Gemälde alter und neuerer meister, Aquarelle und Handzeichnungen, Miniaturen, Antiquitäten; Antikes Kunstmobiliar, Teppiche, Porzellan, Schmuck, Silber, orientalische Kunst, Zinn, Bronzen, Uhren, Stiche, Bücher, Plaketten; Versteigerung den 23. bis einschliesslich 25. Februar 1928 (Katalog Nr. 92) — Wien, 1928

DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.32209#0005
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Auktions-Bedingungen.

Die Versteigerung erfolgt gegen sofortige Bezahlung in österr.
Schillingen, unter Zurechnung eines Aufgeldes von 22% zum Erstehungs-
preise. Das geringste zulässige Gebot ist ein Schilling, über den Betrag
von 100 Schilling wird um 5 Schilling gesteigert, über 500 Schilling um
20 Schilling, über 1000 Schilling um 50 Schilling. Reklamationen nach
erfolgtem Zuschlage können unter keinen Umständen
berücksichtigt werden, da sämtliche Objekte zur ge-
nauen Besichtigung ausgestellt waren. Durch die öffentliche
Besichtigung ist jedermann Gelegenheit geboten, sich von der Beschaffen-
heit und dem Zustande der Gegenstände zu überzeugen.

Der Unterzeichnete behält sich das Rec'nt vor, Nummern zu vereinigen
oder zu trennen oder die Nummernreihenfolge zu unterbrechen. Das Eigen-
tum geht erst nach der vollständigen Bezahlung des Erstehungspreises,
inklusive des Aufgeldes, die Gefahr jedoch sofort nach erfolgtem Zuschlag
auf den Käufer iiber. Bei vorkommenden Streitigkeiten über ein Doppel-
gebot behält sich der Auktionator das Recht vor, die betreffende Nummer
sofort nochmals vornehmen zu lassen. Ersteigerte Stiicke können ausnahmslos
erst nach Schluß der Versteigerung an die Ersteher ausgefolgt werden. Der
Transport der erstandenen Stiicke hat ausschließlich auf Kosten und Gefahr
des Erstehers zu erfolgen, und iibernimmt der Auktionator keine Haftung fiir
eventuelle Verluste oder Beschädigungen.

Die Auktionsleitung behält sich das Recht vor, diejenigen verkauften
Objekte, welche innerhalb 8 Tagen nach erfolgtem Zuschlage nicht iiber-
nommen wurden, auf dem Wege der öffentlichen Versteigerung oder des
freihändigen Verkaufes zu veräußern. Der Ersteher der Objekte hat den
eventuellen Zvlindererlös sowie die durch den Wiederverkauf entstehenden
Spesen zu tragen.

Erfiillungsort und .ausschließlicher Gerichtsstand Wien.

Kataloge und Auskünfte beim

Auktionsleiler:

ALBERT KENDE

KUNSTHÄNDLER UND
KONZESS. AUKTIONATOR.
WIEN, I.,

Kärntnerstraße 4 (Lift).
Telephon 76-3-78.
 
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