Auktionshaus Albert Kende <Wien> [Editor]
Briefe an Marianne v. Eybenberg: Goethes Briefe an M. v. Eyenberg ; ferner Briefe von anderen bedeutenden Persönlichkeiten an sie ; im Rahmen der 115. Kunstauktion, Versteigerung am 23. Juni 1932 — Wien, 1932

Page: c
DOI Page: Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kende1932_06_23/0023
License: Creative Commons - Attribution - ShareAlike Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
ige zu dem Brief Nr. 5576 der W. A., IV. Abtg.,
Bd., S. 135. GG XVIII., Nr. 29 (Beilage).
IL, S. 261, u. XL, 83.

Bitte an Herrn „Geh. Seeretair Vogel" . . . an Frau von Eyben-
rg „120 Rh. sächs., . . . wo nicht in Geld, doch wenigstens in
Iber gefällig auszuzahlen."

Eigenhändig mit der Unterschrift: „J. W. v. Goethe."
ttavformat, 1 S.„ quer beschrieben. — Carlsbad, 7. August 1808.
Der fehlende Brief an den oben genannten Stellen abgedruckt!
ie Summe zahlt Goethe für „Intaglios" während er Dosen und
imeen zurücksendet. Der Brief handelt nur von den zur An-
iht erhaltenen Stücken und ihren Preisen.

L, IV. Abtg., XX. Bd., S. 137 ff., Nr. 5579.
Olli., S. 197 ff., Nr. 30. — S. a. Frankl, Sonntagsbl.,
_Vr. 29.

™G. schreibt von gesellschaftlichen Ereignissen in Carlsbad, der
erzogin von Churland, Fräulein von Knabenau, die er sehr an-
utig findet, dem Herzog von Gotha, Madame Eskeles und dem
arsten Clary. „Übrigens", fährt er fort, „leben wir hier in voll-
mimeuer Einsamkeit, Gestein liegt um uns her, physikalische
'scheinungen w erden beachtet . . . Ich wollte es stünden uns
Ich mehr Sommermonate bevor und die Bewohner des Fasans
■tlariannens Gasthof] kehrten wieder zurück. Leider daß alles
ünschenswerthe, wie das Tausendjährige Reich, sich nur in
■wischenräumen wiederhohlt! . . ." Erwähnung von Stoll und
ckendorf.

Quartformat, 2 S. Mit „G" unterzeichnet. Carhbad, 12. August

m.

er ungedruckt. Empfehlungsschreiben Goethes von
ners Hand geschrieben, oben auf dem leeren Raum
s Bittbriefes von Wilhelm Beaulieu, Hofgerichts-
tor (vom 4. August 1808 aus Hannover), dessen Name
Goethe in einem späteren Briefe vom 22. VIII. 1808
innt wird.

Die neu vorliegenden Zeilen lauten:

„Carlsbad, den 17. August 1808.
Lesen Sie doch, liebe Freundinn, nachstehenden Brief und be-
enken, ob Sie nicht dem jungen Mann einige Empfehlungs-
lättchen nach Italien geben möchten: denn ich selbst weiß
im nicht zu dienen, indem ich dort durch die lange Zeit außer
onnexion gekommen. Der junge Mann verdient es, er hat nicht
lein den besten Willen, sondern ist auch persönlich angenehm
nd producirt sich recht gut, so daß er Ihnen keine Schande

11
loading ...