Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur — 17.1902

Seite: 541
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-a-SÖ> DÜSSELDORFER AUSSTELLUNG -CSeä^-


roberthaug die preussen bei möckern
Deutsch-Sationale Kunstausstellung zu Düsseldorf
a. S. 537) schildert den jungen Helden, wie Hirschl, Schräm doch die Bildnisse. Hein-
ihn die Mutter Herzeleide erblickte: rich von Angeli ist hier mit seiner Kaiserin
Einst sah sie ihn nach Vögleins Art
Vergessen in die Bäume starren. I-:—,
Sie ward wohl inne, wie ihm schwoll
Von dem Gesang die junge Brust:
So zwang ihn Herzenssehnen. .^^^3^^^
Am glänzendsten und geschlossensten tritt " V I
auf der ganzen Ausstellung die österreichische ^^Qc. v'Ä
Gruppe auf. Neben der alten vornehmen ^\ \k
Wiener Kunst, die hier in einer sorgfältigen M ^ 1
Auswahl ihr bestes Können entfaltet, er- MVHfer
scheint mit frischen Kräften und verheissungs-
voll die Kunst Jungösterreichs, die Secession
und der Hagenbund. Auf die Beteiligung
Oesterreichs bei dieser Veranstaltung hatte
die Ausstellungsleitung, der preussische Staat,
von Anfang an den grössten Wert gelegt —
wo es sich hier darum handelte, dem Aus-
lande gegenüber einen Ueberblick über die
gesamten Strömungen und Bestrebungen inner-
halb der deutschen Kunst zu geben, durften
die Deutschen Oesterreichs nicht fehlen.
Die österreichische Regierung hat diesem
Wunsch gern entsprochen, die ganze Aus-
stellung als eine staatliche Veranstaltung mit
erheblichem Aufwand und erlesenem Ge-
schmack durchgeführt. In dem grossen Saal
der Wiener Kunstgenossenschaft, der von
Rudolf Bernt und Albert Pecha mit
feinem Farbensinn auf ein mattes decentes
Dunkelgrün gestimmt ist, dominieren trotz Heinrich wadere giulia
der grossen Figurenbilder VOn veith, HlRENIY- Düsseldorfer Ausstellung

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