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Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Editor]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 1): A - Ha — Heidelberg, 1898

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https://doi.org/10.11588/diglit.1467#0525
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von Hahnenbruek.

621

Ob der im Seelbuche zu Huefingen als erster Mann der Anna von Randeck genannte Junker
Jacob Hann zu diesem Geschlechte gehört, steht dahin.

Die eingeklammerten Angaben sind urkundliche Zusätze.

Georgius Haan,
Quaestor in Ueberlingen,

1482.

Johannes Haan,

(todt 1539), Bürgermeister in Ueberlingen, 1514;

uxor: .... Zuckmantel.

I

Mehrere Kinder starben klein.

Georg Haan,

Doctor medicinae 1539;

heir.: 1518 Magdalena Kupferscbmid aus Bludenz.

I

Johannes,
■ unvermählt.

Mehrere Töchter.

Johann Jacob Haan,
(1539 des Raths), Bürgermeister in Ueberlingen (1543), t 1508.

(Gregor Han,

1559, 1561 Stadtammann in Ueberlingen,

todt 1563).

(Der fürneme, ernveste und weise Herr
Gregor Haan,
Stadtammaun in Ueberlingen 1621,
führte das Wappen 1595. 12. 4. mit ge-
kröntem Steehhelme).

Georg,
(reetius: Gregor, 1539 Kaiserl. Hofdiener und Kanzleischreiber),

t 1563. 2. 9., Rathsherr in Ueberlingen;
heir.: Ueberlingen 1539. 21. 6. Eva Besserer von Sinderingen.

I

Georg Han,

t 1597. 14. 5. (Zunftmeister in Ueberlingen 1595, des Geheimen

Raths daselbst, nebst seiner Schwester Veronica von Kaiser

Rudolf II d. d. Prag 1595. 12. 4. in den Adelstand erhoben);

uxor: Magdalena Stebenhaber 1604.

1

(Veronica;

mar.: Hans von Freybnrg, 1595

des Gerichts in Ueberlingen.)

Johann Gabriel Han von Blydegg,

(1596. 2. 4. auf der Universität Freiburg immatriculirt,

t zwischen 1635 und 1647);

heir.: 1) (Ueberlingen 1604. 20. 11.) Anna Catharina von

Heggelbaeh (t 1617. 27. 9., Witwe des Hans Leonhard Munt-

prat von Spiegelberg, Tochter des Joachim von Heggelbach und

der Gertrud Waelther von Blydegg);

n) (Maria Salome) von Herrliberg, (lebt 1630, 1647).

I

,-----------------------------*-----------------------------b

Pater Josephus Han,
Profeß in Weingarten, (legte 1643 seine adelige Ahnenprobe ab,

in welcher — seine Großtante — Verena von Freyburg als

proavia paterna angegeben ist, schenkte die von dem Raths-

herrn Georg Hau 1612.24. 7. beendete Ueberlinger Chronik dem

Kloster Weingarten); f als Letzter des Geschlechts.

Johann Raphacl Han von Bly-
degg, 1604;
uxor: Anna Mohr.

Franz;
uxor: Anna Eggenrotin.

In Freiburg kommt Clewi Hän 1401 als Rathsherr, Bride zem Hanne 1402 als Klosterfrau zu

St. Catharina vor. Hans Han von Schlettstadt wurde 1457
Bürger in Freiburg. Derselbe oder sein Sohn gleiches Namens
war 1482, 1484 Mitglied des Rathes, 1491—1499 Schultheiß
in Freiburg; er wird seit 1497 als Junker bezeichnet. Sein
Siegel zeigt 1491 im Schilde einen zum Fluge sich erhebenden
Hahn, 1498 denselben auf gekröntem Stechhelme, im Schilde
auf einem Dreiberge stehend. Da nach Poinsignon das Wappen
in S. einen r. Hahn zeigt, so dürfte hierher das im jüngeren
Donaueschinger Codex fol. 167a für «die Hanen» gegebene
Wappen gehören: In R. ein r. Hahn mit g. Beinen; H.: der
Hahn; Hd.: r. s. Nach Ahnentafeln war Hans Haan genannt
Mittag, vermählt mit Regina von Dieringen,
Vater des Jacob H. gen. M., vermählt mit
Eva von Bosenstein, dessen Tochter Afra
H. gen. M. den Caspar Wolf von Renehen
ehelichte. Meister Heinrich Han, 1494 bis
1502 Kirchherr in Ottersweier, führte gleich-
falls den auffliegenden Hahn im Schilde.
Johannes Haan aus Durbach 1618 Taufpathe
in Gengenbach. Anna Christina Haanin von
Ortenberg heir. in Gengenbach 1669. 2. 11.
Michael Bender. Das Geschlecht Hahn blühte
im 17. Jahrhundert in Schlettstadt fort.
von Hahnenbruek. Vielleicht nach dem Dorfe Hambruecken (B.-A. Bruchsal, 1341 Hanebruken),
nannte sich Aubrecht von Hamenbrugg, welcher 1375 mit seiner Gattin Anna, Tochter des Aigelwart

Hahn.

von Hahnenbruck.

Oberbad. Geschlechterbuch.

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