Kindler von Knobloch, Julius ; Badische Historische Kommission [Hrsg.]
Oberbadisches Geschlechterbuch (Band 3): M - R — Heidelberg, 1919

Seite: 324
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von Ramstein.



und im Rheine ertränkt 1445. 20. 12. Beatrix von R., geborene von Rust, ist Patin zu Breisach
1614. Ohne Jahresangabe: Im Jahrtagbuch zu Erschwilr: Friedrich von R. f 21. 3., Konrad von R.
f 1.4., im Jahrzeitbuch zu Frauenbrunn: Guta von R. 16.9. Ferner Anna von R., Schwester im
Kloster Seedorf, f 6. 8.

W. der Edell'reien: In Rot zwei gekreuzte silberne Lilienstäbe, auf dem Helme ein rot ge-
kleideter Mannesrumpf mit weißer Spitzmütze, einem roten und einem weißen Bande und zwei weißen
Straußfedern, Hd.: rot-silbern (Siebmacher II, 32, No. 5). In Rot zwei gekreuzte goldene Lüienstäbe,
auf dem Helme rot gekleideter Mannesrumpf (Züricher Wappenrolle, No. 477). In Schwarz zwei silberne
gekreuzte Lilienstäbe, auf dem Helme zwei goldene Büffelhörner, außen mit silbernen Federn besteckt;

Hd.: schwarz-silbern (Wurstisen, Basler Chronik I, Kap. 7). Va-
rianten des Helmschmuckes: blaugekleideter Mannesrumpf mit
rotem, flachen Hute, weißen Bändern und einer roten, einer
blauen, und einer schwarzen Feder. (Lehensbuch des Domstiftes
Basel). Wie im Lehensbuche, nur blauer Hut mit weißem
Aufschlage und weißen Bändern, Hd.: blau-weiß (Miltenberger
Wappenbuch, fol. 36), rot-silbern gespalten gekleideter Mannes-
rumpf, schwarzer Spitzhut mit weißem Aufschlage, zwei weiße
Straußfedern Hd.: rot-weiß (Wappenbuch Wernigerode).

W. der Ministerialen: In Gold zwei gekreuzte rote Lilien-
stäbe, auf dem Helme ein goldgekleideter Mannesrumpf mit
rotem Hute, der mit drei silbernen Straußfedern besteckt ist
(Siebmacher V, 182, No. 5). Varianten des Helmschmuckes:
rot gekleideter Mannesrumpf, dessen roter Hut mit goldenem
Aufschlage mit drei roten Federn besteckt ist; Hd.: rot-
golden (Wurstisen, Basler Chronik); mit goldenem Hute, sil-
bernem Aufschlage und zwei silbernen Federn (Wappenbuch
Colmar); mit goldenem Hute mit rotem Aufschlage, einer
roten und einer goldenen Feder (Liber originum des Abtes
Caspar von St. Blasien) goldgekleideter Mannesrumpf mit zwei
roten gekreuzten Lilienstäben auf Brust, auf dem Haupte ein
flacher, goldener Hut mit einer goldenen Feder (Wappenbuch
des Grafen von Virmont, fol. 14). Ebenso, nur auf dem Haupte
roter Hut mit zwei blauen und zwei roten Federn (Donau-
eschinger Wappenkodex).
VOll Ramstein. Dienstmannengeschlecht dessen Stammsitz die Burgruine im Bärentale bei
Philippsburg war. Wappengenossen waren die von Winstein und die Uchtener von Ramstein. Das
Geschlecht hatte Lehen der Bischöfe von Straßburg, Herren von Ettendorf, von Rappoltstein und der
Abtei Andlau inne. Uneinreihbar in Stammtafel Seite 321 sind: Wernerus, advocatus de R., Zeuge
einer Urkunde des Klosters Neuweiler 1269. Heinrich von R., Bürge für Heinrich von Winstein 1291,
mit dem Dorfe Engweiler belehnt 1294. 13. 7. Werner von R. 1306. Hans von R. erhält die Er-
laubnis, seine Gattin Hilka von Brumat auf Engweiler zu verwittmen 1306. Bernhard von R. 1308.
Jana von R., Gattin Rudolfs von Andlau 1329. 27. 1. Burkhard von R., Johanniter Komtur zu
Colmar 1356, (1419?). Johann von R., Witwer von Anna von Kolbotzheim, (Kolbsheim), Tochter
Johanns 13 62. Johann von R., Edelknecht, seßhaft in Kolbotzheim, Sohn des Johann, und seine
Gattin Dyna Zorn, Tochter des Nikolaus Zorn, genannt Engelbrecht, Urkunden 1385.15.11. Hans
von R. 1387.23.4., Ausbürgeivzu Straßburg 1408. Bernhard von R., Abt zu Ettenheimmünster um
1440. Johann, alias Thomas von R., Abt zu Münster im Gregoriental 1446, f 1447. Agnes von R.,
geborene von Lichtenfels versichert ihrer Schwiegermutter Gütel von R. geborenen von Falkenstein als
Ersatz für Witum und Morgengabe eine Leibrente 1480. 11.12., ist mit N. von Oberkirch wiederverheiratet
und wird mit ihren zwei Kindern erster Ehe, die Anton von R. vertritt, verglichen 1482. 11. 12.
Mergelin von R., Priorin zu S. Katharina zu Straßburg, verwitmet 1528.

W. In Gold eine aufsteigende schAvarze Spitze in linker oberer Ecke ein roter Stern,
auf dem Helme zwei blaue Büffelhörner, außen mit silbernem Zackenkamm besetzt, Hd.: blau-golden.
(Siebmacher II, 126, No. 1.) Wie bei Siebmacher, nur der Spitzschnitt schwarz, ebenso die Hörner auf
dem Helme, die Hd. schwarz golden (Wappenbuch des Sebold Büheler, fol. 107 und Herzog, El-
sässische Chronik VI, 196). Wie bei S. Büheler, nur die Hörner auf dem Helme mit goldenem Zacken-
kamme besetzt (Wappenkodex Verein Herold; fol. 446; Kodex Büheler, fol. 18; Kodex Rochholz,
fol. 446, 457). Rote steigende Spitze in Schwarz, in linker oberer Ecke ein silberner Stern, auf dem

von Ramstein.

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