Kunst und Künstler: illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe — 11.1913

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finden sind.
Dass spezi-
fisch bildne-
rische Bega-
bung unrer
den Schwa-
ben in über-
raschendem
Maass vor-
handen ist,
wird die
„Jahrhun-
dertschau
1916" schla-
gend bewei-
sen. Um nun
das Vertrau-
en in die
vorhandene
eigene Kraft
zu steigern,
um ferner

im Wettbewerb der Ausstellungsstädtegleichbeim ersten-
mal mehr als einen Scheinerfolg davonzutragen, wäre

WALDEMAR RÖSLER, FRÜHLINGSSONNE
ERWORBEN FÜR DIE STUTTGARTER GALERIE

sehen auch
für die Ein-
heimischen
nur nützlich
wäre. Mit
einem zwei-
ten, der Ju-
gend (Boll-
mann,Pelle-
grini und
anderen) ge-
widmeten
Raum hätte

bewiesen
werdenkön-
nen, dass es
auch für die
nächste Zu-
kunft an vor-
wärts stre-
benden Ta-
lenten nicht
mangelt. Es wäre damit zugleich ein deutlich ausge-
sprochener Wunsch des Königs erfüllt worden, dem die

es notwendig gewesen, die wichtigsten lokalen Talente Künstler das neue Haus verdanken, des Königs, dessen
energisch herauszuheben. Von Pleuer und Reiniger giebt vornehme Kunstgesinnung während der Kämpfe gegen
es weniger bekannte Werke genug, die recht oft zu seinen Baumeister in so hohem Grad sich bewährt hat.

ALFRED SISLEY, HERBST. SAMMLUNG BROWN
AUSGESTELLT IN DER STUTTGARTER KUNSTAUSSTELLUNG

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