Krieger, Albert ; Badische Historische Kommission [Editor]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 1) — Heidelberg, 1904

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X Vorwort.

Seiten zu teil geworden. Es ist mir eine angenehme Pflicht, allen den-
jenigen, die dasselbe in irgend einer Weise gefördert haben, an dieser
Stelle meinen Dank auszusprechen In erster Linie war es Herr Reichs-
archivrat Dr. Fr. L. Baumann in München (früher in Donaueschingen), der
von Anfang an in ausgedehntestem Maße dem Unternehmen seinen Beistand
lieh; vornehmlich sind es die Worterklärungen, von denen nicht wenige
auf ihn zurückzuführen sind. Herr Universitätsprofessor Dr. A. Schulte in
Breslau hatte die Freundlichkeit, die in seinem Besitze befindlichen hand-
schriftlichen Nachträge Buchs zum Oberdeutschen Flurnamenbuch zur
Verfügung zu stellen. Einzelne Hinweise auf urkundliche und andere
Quellen, Erläuterungen topographischer Fragen u. s. w. verdanke ich den
Herren Stadtarchivar Dr. P. Albert in Freiburg, Pfarrer Dr. Q. Bossert in
Nabern (Württemberg), K. Christ in Heidelberg, Professor H. EKrensberger
in Bruchsal, Oberamtsrichter M. Hujfschmiä in Gernsbach, Pfarrer K. Bein-
fried in Moos und anderen mehr. Vor allem fühle ich mich verpflichtet,
meinen Herren Kollegen am General-Landesarchiv dahier für ihre viel-
seitige Unterstützung zu danken, insbesondere auch den jüngeren Herren,
die mir beim Lesen der recht mühsamen Korrekturen hülfeleistend zur Seite
standen.

Ein Verzeichnis der Quellen und Hülfsmittel folgt unten. Dasselbe
enthält diejenigen Quellen, welche für eine größere Anzahl von Artikeln
Material geliefert haben, namentlich wenn sie für gewöhnlich abgekürzt
zitiert sind. Werke, die nur einigemal vorkommen, sind weggelassen,
ebenso die gesamte Lokalliteratur, deren wichtigere Erscheinungen, wie
schon erwähnt wurde, bei den einzelnen Artikeln selbst aufgeführt sind.

Das ungedruckte Material ist hauptsächlich dem großherzoglichen
General-Landesarchiv dahier entnommen. Dabei wurde der Grundsatz be-
folgt, daß bis zum Jahre 1300 möglichst alle Urkunden ausgezogen wurden
desgleichen alle älteren Lagerbücher und Beraine bis etwa 1350.. Auf
jüngere Urkunden wurde nur dann zurückgegriffen, wenn die gedruckten
Quellen für einen Ort keine oder nicht ausreichende Belege ergaben.

Außer dem General-Landesarchiv wurden von dem Unterzeichneten
während eines kurzen Aufenthaltes in Amorbach im Jahre 1891 die im
dortigen fürstlieh leiningischen Archive befindlichen älteren Urkunden des
ehemaligen Klosters Amorbach und im gleichen Jahre in Wertheim die
Urkunden des fürstlich löwenstein-wertheim-rosenbergischen Archivs einer
Durchsicht unterzogen. Für das badische Hinterland, für das nur wenige
und nicht besonders zuverlässige Urkundenpublikationen vorliegen, war die
Ausbeute an diesen Orten nicht unbedeutend. Den beiden Archivver-
waltungen sei an dieser Stelle für ihr Entgegenkommen Dank gesagt.
Erwähnt sei zum Schlüsse noch, daß das königlich bayerische Allgemeine
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