Krieger, Albert; Badische Historische Kommission [Editor]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 1) — Heidelberg, 1904

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Breitsheimer Weg — Brendle.

Breitsheimer Weg, Flurname auf der
Gemark. Neibsheim (Bretten) GK.

Breitsod, Hof, Gem. Peterstal (Ober-
kirch).

Breitte s. Breitehof.

Breittebenöt, Breittebneten s. Breit-
ebene.

Breittenholtz s. Breitenholz.

Breittenhurst s. Breithurst.

Breittnauw, Breittnöw u. ä. s. Breitnau.

Breitwiesen, Auf, Haus, Gem. Ühlingen
(Bonndorf).

Bremegartin s. Bremgarten.

Bremehe, Grenzmarke des Klosters
Gottesaue. Lage? 1110 Dümge 29.

Bremen s. Brehmen.

Bremgarten, Dorf (Staufen). — Breme-
gartin 1256 Z. 9,339. — Bremgarten 1341
K. Berain 8553 (Tennenbach). 1351 K. Jöhan-
niterarehive (Bremgarten). villa 1366 K.
Jöhanniterarehive (Bremgarten). — Brtm-
gart 1442, 1516 K. Jöhanniterarehive (Brem-
garten). — dorff Bremgartten in Briszgow
1445 BaslU. 7,65. — Vgl. Z. 21,442.

die lüte die ich Cünrat Tr&sehe, ein
burger ze Friburg, hatte in dem dorfe ze
Bremmegarten 1314 K. Jöhanniterarehive
(Heiter sheim). ■— guter ze Bremgarten, die
von der herschaft von usenberg ze lehen
rurent 1366 K. Jöhanniterarehive (Brem-
garten). ■— der hof, dem man spricht des
Kolers hofe, gelegen ze Bremgarten in mitten
im dorffe, der da dienet und gehört zu der
frtiyenmesse ze Bremgarten, den ich Heini
Watman von Bremgarten von minen herren
von sant Johans des huses ze Heitershein
zu einem erbe hatt 1408 K. Jöhanniter-
arehive (Bremgarten).

ich Johannes von St8fen, hern Otten
seligen sun, han gegeben Bremmegarten das
dorf, das ich von dem Riche ze lehen hatte,
mit twingen, mit bennen, mit allen gerrihten
. . . und mit allen rehten . . . ze dem
halben teile dur got und minem brüder
Wernher ze einer pfründe und ze einer
lipnar und den andern halben teil ze einem
rehten köfe umbe sehs und vünfzig marke
silbers IStiges Friburger geweges brüder
Hermanne von Megence dem comendür des
huses sante Johannes ordens spitals von
Jherusalem ze Friburg in BrisgSwe und den
brudern gemeinliche des selben huses, da
der vorgenante min brüder Wernher inne
empfangen wart 1313 K. Jöhanniterarehive
(Bremgarten). — des huses sante Johans
ordens ze Friburg dorf Bremgarte 1352
K. Jöhanniterarehive (Freiburg).

ecclesia Bremgarten in decanatu Günd-
lingen zw. 1360—70 Üb. marc., FDA. 5,89.
— ich Hug Trösche ein edel kneht burger

ze Friburg gib ze kouffende mit gehellung,
wissende und willen her Wilhelm Tr&schen
des kilcherren ze Bremgarten mins brüder
den erbern herren brüder' Dietherich von
Keppenbach dem comendür und den brüdern
des closters ze sant Johans ze Friburg sant
Johans ordens minen hof, der gelegen ist ze
Bremgarten in dem dorfe, mit dem kilchen-
saeze der kilchen ze Bremgarten, der in den-
selben hof gehört 1366 K. Jöhanniterarehive
(Bremgarten). — ordinis Jherosolimitani
ecclesia Bremgarten in decanatu Brysach
1420 Konstanz, Kopialbuch C. — ecclesia
Bremgarten commendatori in Fryburg dicitur
incorporata 1493 FDA. 24,192.

plebanus de Bremgarton in decanatu
Wasenwiler 1275 Lib. dee., FDA. 1,209. —
Wilnhelm der Trösche kilcherre ze Bremgarten
1358, 1366 K. Jöhanniterarehive (Brem-
garten). — Nicolaus von Eschbach, priester
ze Bremgarten 1375 K. Jöhanniterarehive
(Heitersheim).

zu dem Bürgli 1359 K. Jöhanniterarehive
(Bremgarten).

[zu brem, ahd. prama, mhd. brame, breme,
Brombeerstrauch, und ahd. gart, welches
ursprüngl. die Bedeutung von Umzäumung,
Umfriedung hatte]

Gehörte zur Landgrafschaft Breisgau und
war eine Besitzung des Großpriorats Heiters-
heim, seit 1805 badisch.

Vgl. Tunsei, Weinstetten.

Brend, Haus, Gem. Neukirch (Triberg).

[Vgl. Brand]

Brend, Haus, .Zinken Obernonnenbach,
Gem. Altsimonswald (Waldkirch).

Brend s. Brand.

Brenden, Dorf (Bonndorf). — Brenden
1295 Z. 6,241, zw. 1360—70 FDA. 5,93.
1366 FUB. 6,169. 1533 K. Berain 680
(Berate).

iuncher. Cünrat von Krenkingen genant
von Wissenburg, burger ze Waltzhüt, hat ze
köffen geben der meistrin und den frö'wen
des gotzhus ze Beröw uff dem Swarzwalt
die vogtey des hofes ze Brenden öch uff dem
Swarzwalt, ist gelegen ob Beröw, der dero
selben fröwen eigen ist 1353 K. S. Blasien

kilche zu Brenden 1536 K. 8. Blasien
(Brenden).

Gehörte zur früher reichsunmittelbaren
Grafschaft Bonndorf, war bis 1803 st. bla-
sianisch, bis 1805 unter dem Großpnorat
des Malteserordens und bis 1806 württem-
bergisch.

Vgl. Berau.

Brenden, Zinken, Gem. Hofsgrund (Frei-
burg).

Brendle, Haus, Dorf Lengenfeld, Gern-
Leibertingen (Meßkirch).
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