Krieger, Albert; Badische Historische Kommission [Editor]
Topographisches Wörterbuch des Großherzogtums Baden (Band 2) — Heidelberg, 1904

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Stadelhofen — Staffort.

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Überlingen-Pfullendorf (Großstadelhofen). —
ichAnthonius vonNfinnegkgibezu kouffenden
pflegern und dem maister des hailigen gaists
spitall zu Pfullendorf anstatt und von wegen
des selben spittals das dorff genant Groß-
stadelhofen und das burgstall daselbst ge-
legen, . . . item das dorf genant klain Stadel-
hofen und Silvenstall . . . item Wattenrüt,
item Silvenstall, item die Furtmftlle, item die
mülle genant Gessenmull, item den Grün-
wald 1476 K. Oberlingen-Pftdlendorf (Groß-
stadelhofen).

Gross Stadelhoffen ist ein dorff, gehört
mit den nidern gerichten denen von Pfullen-
dorf): zu und in die pfarr geen Affeiterberg
1557 K. Berain 6602 (Pfarrei Pfullendorf).
— Klainstadelhoffen ist ein weillerlin, ge-
hört denen von Pfullendorf zu und in die
pfarr geen Denckhingen 1557 K. Berain
6602 (Pfarrei Pfullendorf). — Vgl. FDA.
23,308.

sanct Joß cappell zu Stadelhoven 1482
K. Konstanz-Beichenau (Stadelhofen).

Flurnamen: Burgäcker, Schloßbühl GK.

Die Grundherrschaft zu Großstadelhofen
und zu Kleinstadelhofen war seit dem Mittel-
alter fast ausschließlich Eigentum des Spitales
in Pfullendorf; die Stadt Pfullendorf hatte
die Niedergerichtsbarkeit, Steuer und Militär-
hoheit, die Grafschaft Heiligenberg die Graf-
schaftsrechte, Baumann, Seekreis 11. — Seit
1803 badisch.

Stadelhoven u. ä. s. Stadelhofen, Stoll-
hofen.

Stadelhowen s. Konstanz.

Stadeln s. Stadel.

Stadelnhoven u. ä. s. Konstanz, Stadel-
hofen.

Staden in Mortenowa 961 Kop. 12. Jhs.
StraMbU. 1,33. — Lage unbekannt, vielleicht
Stadelhofen (Oberkirch).

Stadenhansen, Dorf (Waldshut). —
Stadehusen Anf. 14. Jhs. Habsburg. Urbar,
QuSchweizGesch. 14,69. — Stadenhußen 1518
K. Breisgauer Archive (Luttingen).

die guter so Cünrat Brunwart selige, ein
burger von Löfenberg, hatte an disen nach-
geschribenen stetten: ze Stadahusen, ze Grün-
holz, ze Hochsol, ze Gersegge, ze Oberwile,
in dem Fronbüle und an dem Erliberge
. . . das du selben guter des egenanten
C&nrattes Brunwartes seligen und aller siner
erben und nachkommen recht erbe sint von
der eptisehinnen und von dem gotzhuse von
Seckingen und das die herzogen von Oster-
rich noch du herschaft zu den selben gutem
enhein recht hant 1325 K. Johanniterarchive
(Stadenhausen).

[Hausen am Ufer (des Rheines); vgl.
Stad] . ". .

Gehörte zur Landgrafschaft Breisgau
(Waldvogtei;- Einung Hochsal); 1805 badisch.

Stadigasse (Auenstade), Weiler, Gem.
Reichenau (Konstanz).

Vgl. Reichenau.

Stadile s. Stadel.

Stadilhovin u. ä. s. Konstanz, Stadelhofen.

Stadiln s. Stadel.

Städlehof, Hof, Gem. Küßnach (Walds-
hut).

Stadtmühle, Mühle, Gem. Königshofen
(Tauberbischofsheim).

Stadtmühle, Äußere, (Am Lohrbacher
Weg), Mühle, Gem. Mosbach (Mosbach).

Stadtmühle, Bei der, Weiler, Gem.
Bräunungen (Donaueschingen).

Stadtmühle s. Wertheim.

Stadtsägemühle,

Mühle,

Gem.

Bräunungen (Donaueschingen).

Stadüldingen s. ühldingen.

Staffort, Dorf (Karlsruhe). — Stafphort
1110 Dümge 28. — Stafort 1213 Z. 13,324.
zw. 1254-1261 K. SelPapstUrkk. — Stapfort
1214 Guden. Sylt. 92. — Staffurt 1243
Kop. 17. Jhs. WUB. 6,462. 1248 ib. 4,172.
1393 BeggMBaden 1,167. 1573 K. Baden-
Durlach (Staffort), sloss 1418 BeggMBaden
1,320. 1527 K. Kopialbuch 69 (Baden).

— Staffort 1403 K. Kopialbuch 62 (Baden).

— sloss Stafford 1403 Schcepflin EZB 6,9.

— daz slos Staffert 1403 Schospflin HZB.
6,14. — Staffurd 1408 BeggMBaden 1,255.
1412 ib. 1,281. - Staffurd 1418 BeggMBaden
1,317.

Bischöfl. Speirische Lehen.

diss sint die lehen, die Wilhelm von
Uczlingen von mym herren Rafan bischoff
zu Spire hat: ein virtel am dorff und am
burgstadel zu Staffurt, ein virtel am vare
. .. ein viertel an dem hofe genant Krede-
bach ihensijt des Wassers mit aller siner zu-
gehörde, herczu gehöret ein hoff zu Blancken-
lach ... und darczu ein gemeyne lehenunge*
der kirchen daselbs zu Blanckenlaeh 1397
K. Kopialbuch 364 (Bruchsal-Speier).

anno 1397 entpfing Hans Conczman sin
lehen von mym herren Raban bischof zu
Spire; dieß sint die lehen: des ersten Staf-
furt die bürg, item das fare daselbs über die
Pfincze ... und den kirchensacz zu Blancken-
lach K. Kopialbuch 364 (Bruchsal-Speier).

anno 1424 hat myn herre von Spire ge-
luhen markgraf Jacob die statd Gernspach
halber und daz sloß Staffurtd mit yren zu-
geh5rden K. Kopialbuch 364 (Bruchsal-
Speier).

Kirche.

die pfarre und frumesse mit der capplany
im sloß Staffurt hat die marggraveschaft
Baden zu verlyhen oder wer zu jeder zit
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