Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Küch, Friedrich [Oth.]
Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg (Band 2) — Marburg, 1931

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.41407#0044
Overview
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
24

Städtische Hauptrechnungen

1452

1452
Okt. 9

1452
Juli 27
Aug. 5

Aug. 9

Ußgeben derselben burgemeistere.
Die obgenanten burgemeistere han ußgegeben von der stad
wegin unserm gnedigen hern sine erbgulde, zu der stad buwe, zu
Frangfurt zu gulde, wechterlon, schirnczinse, porten zu beslyssen
und wes der stad geborlich gewest ist, von sich zu geben, daz iß
thud zusamen 1250 punt 29 punt 4 s. 1*/2 d.
An gemeyn koisten, geschengkewynen, schuczewyn, boddenlon,
myedepengen und oppergelde daz iß tud 85 U 21/2 s. 5 d.
Summa summarum allis ußgebens zusamen thud 1350 U
14V3 U 2 s. V2 d.
Remanet, daz die burgemeistere schuldig bliben nach solichem
innemen und ußgeben 88 ffc 6 s. 672 d.
Presencien gehit abe zcwey punt.
Remanet, daz die burgemeistere schuldig bliben 86 & 6 s.
6V2 d. über alle innemen und ußgeben des amptiß halben. Soliche
iczuntgenante summe han die vorgenanten burgemeistere den nuwen
burgemeistern Ludewige im Hobe und Hennen Wagken uff montag
nach Francisci gütlichen beczalet und die vorgenanten alden burge-
meistere bliben der stad adir den nuwen burgemeistern nicht schuldig
und han genczlich und wol berechnet. Auch so sollen die
nuwen burgemeistere von Wenczel von Gyssen infurdern 13 punt
und 2 V2 s.1).

1452—1453.
I. Qemeyn ußgeben der Bürgermeister Ludewig ime Hobe
und Henne Wagke.
Einnahme 83 p. 2 s.
Ausgabe.
1. Ußgeben an zcerunge und kosten.
Uff donerstag nach sent Jacobs dage, bei Lieferung einer
neuen Armbrust dem Knechte des Meisters Hermann 11 d.
Uff sonnabint nehst nach Vincula Petri, als scheffen und rath
gemeynlich bie eynander gewest sin in des burgemeisters huße als
von anmudunge des lantfoidis umbe die soldener, man unserm gnedigen
hern halden solte von der fehede wegin der von Cronenberg und
von Ryffenberg, deßmals auch geridt von des gadens wegin in der
Ketzerbach, darumb Heinczen Greben von Wymar geworben hatte,
im daz zu lyhen etc., und umbe daz bruwen, so uff dem lande ge-
schyet, ist gehabt an wyne dry quarte zu 9 heller in Hennen Wagken
huße und 3 quarte biers, thud zusamen 21/2 s. 3 d.
Uff mitwochen sent Laurencii abint, als der lantfoit von unsers
gnedigen hern wegin gebeden hatte etliche des radis, zu dem Kirch-
heyn zu im zu ryden umbe etlicher gebrechen willen, sie daselbs
under eyn gehabt han, ist der burgemeister und Sybode Breitrogke

1) Vgl. o. S. 15.
 
Annotationen