Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 47.1897-1898

Page: 431
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Kleine Nachrichten.

bemessen; Verschiebungen in
der chöhe der Preise sind Vor-
behalten, ebenso der Ankauf
nicht prämiirter Entwürfe.
Einlieferungstermin: *. April
*899.

-i raifei- Friedrich - Denkmal
in Rölit. In der preußi-
schen Rheinprovinz geborene
oder dort lebende Bildhauer
können sich an einem Wett
bewerb betheiligen um Mo-
delle für das genannte Denk-
mal. Drei Preise (3000, 2000
und *000 Mk.); — Linliefe-
rungstermin: *5. Febr. *899-
Bedingungen von Inspektor
Schneider, Lindenstr. 5 in Köln
zu beziehen; ein Exemplar der-
selben im Sekretariat des bayr.
Aunstgewerbevercins.

6Z0. Zinnvase von L. Lichtinger, München.
(Hs der wirk!. Größe.) iTtuftcr geschützt.

Georg Tippe, Berlin, Tila
Steiermann, Berlin, und
Ludw. Hohlwein, Dresden.
Im Ganzen waren 330 Ent-
würfe eingelaufen, darunter
eine große Zahl aus dein Aus-
lande; der Erfolg der Mün-
chener, von welchen im Ganzen
acht Entwürfe, gegenüber
vier anderweitigen, als her-
vorragend bezeichnet wurden,
ist um so ehrenvoller als unter
den Preisrichtern sich kein
Münchener befand. Aus den
sämmtlichen zuerst in Han-
nover ausgestellten Entwürfen
werden nach Schluß dieser
Ausstellung die werthlosen aus-
geschaltet, während die übrigen
eine Rundreise antreten,in deren
Verlauf sie auch nach München
kommen.

^Tur Bebauung des Raiferplarzes tu Rassel wird
QJ ein allgemeiner Wettbewerb uirter den deutschen
Architekten eröffnet. Drei Preise (5000, 2000 und
*000 Mk.); Einlieferungstermin: 3*. Januar *899-
Programm etc. durch die Aschrott'sche Grundstücks-
Verwaltung, Taffel, zu beziehen; ein Exemplar der-
selben im Sekretariat des bayr. Aunstgewerbevereins.

dem Plakatwettbewerb für „Pelikan"-Farben
der Firma Günther Wagner (Hannover und
Wien) fielen die beiden
ersten Preise (*000 und
300 Akk.) auf die Münche-
ner Jul. Dietz und Hans
Müller - Dachau; der
dritte (500 Mk.) auf (D.

Zwintscher (Meissen).

Unter den weiterhin von
der Jury als hervorragend
bezeichneten und zum An-
kauf empfohlenen 9 2lr-
beiten befinden sich noch
sechs aus München, näm-
lich von I. 21. Seiler,
f}. Bek-Gran, Ludvik
Auba, Hans Lesker,

Walther püttner und
Ad. Höfer, endlich IDilly
Walter; die drei andern
Entwürfe stantinten von

63;. Zinnteller von G. Wilhelm & Lind, München,
(ca. hg der wirk!. Größe.) Muster geschützt.

ttfere (Ktkder. MM

Die Abbildungen dieses Heftes (S. ^*05
bis 4*^0) sind mit Ausnahme der Zierleiste
auf S. **05 und des Farbenblattes bei S. <*<*0 (eine Vase,
die in der Anwendung menschlicher Gesichtstheile an
vorgeschichtliche Vasen erinnert sSchliemann, Troja))
durchweg den reichen Schätzen der Kunstausstellung ent-
nommen, die innerhalb des Textes ihre Besprechung er-
fahren haben; weitereAbb.
aus der Ausstellung folgen.

Berichtigung. In-
folge eines Mißverständ-
nisses ist in dem zu Abb.
5?9 (S. 599 der letzten
Nummer) gehörigen Text-
unterdruck eine irrthüm-
liche Angabe enthalten, in-
dem die Gewölbemalereien
in den „Bierhallen" des
Hofbräuhauses als von
Schmidt To. herrührend
bezeichnet wurden, statt von
Dekorationsmaler Adolf
Efchle, München, der
diese Malereien, sowie jene
des Kartensaales nach
eigenen Entwürfen
ausgeführt hat.
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