Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 52.1901-1902

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Kleine Nachrichten.

HS. 3u Kupfer getriebene Vasen; Entwürfe von ff. L. v. Berlepsch. Ausführung von I. Win hart & Lo.

(Va der wirkt. Gr.) Muster geschützt.

esthalle in Siegen. Der Magistrat schreibt einen
Wettbewerb aus um Entwürfe hierfür. Die
Baukosten dürfen den Betrag von f 50 000 ZIT. nicht
übersteigen. Einlieferungstermin: März sf>02;

drei Preise: s500, s>00 uitd 600 ZIT., außerdem
können nicht prämiierte Entwürfe zum Preise von
je 300 ZIT. angekauft werden. Das Preisgericht, in
welchem die Fachleute die ZTTehrheit bilden, fann
eventuell eine andere Perteilung der Preise vor-
nehmen. — Die preisgekrönten Verfasser bleiben ver-
pflichtet, auf Ersuchen der Stadt die weitere Be-
arbeitung der Entwürfe zu den üblichen ZTormen zu
übernehmen. — Der Magistrat verschickt die Unter-
lagen gegen Einsendung von 2 M. fl-

4-*. Uhrschild. Entwurf von Ej. E. v. Berlepsch, Ausführung
von tvinhart & Lo. (‘/5 der wirkl. Gr.) Muster geschützt.

(Vom lKüchermarßk.

linanach für bildende Runst und Runstgewerbe
auf das Jahr 1901. Herausgegeben von Mar
Martersteig, eingeleitet voit I)r. Eäsar Fleischten
und unter ZUitwirkung fachmännischer Rorrespon
denten. Berlin. I. A. Stargardt. Preis: 6 ZIT.

Das vorliegende Buch (XXXII und 260 Seiten)
umfaßt Deutschland, Österreich und die Schweiz und
gliedert sich in 9 Abteilungen: ZITuseen und Galerien,

— Akademien u. a. Kunstschulen, — Ausübende
Künstler, — Runst- und Rünstlerverbände, — Aus
stellungeit, — Runstzeitschriftcn, — Kunstverlag, —
Runstanstalten (für graphische Runst), — kunst
gewerbliche Werkstätten und Fabriken. Wieder, der
einrnal mit Verschicken von Rundschreiben an einzelne
Rünstler oder der Runst dienenden Vereinigungen
aller Art zu thun hatte, wird die ZTotwendigkeit und
ZTützlichkeit eines solchen ZTachschlagebuches an-
erkennen; aber man muß dabei doch eine gewisse
Vollständigkeit voraussetzen. Zugegeben daß eine
erste Zluflage stets Lücken und Ungenauigkeiten auf-
weisen wird, die sich auch später nie ganz vermeiden
lassen, gibt es doch für die völlige ZVeglaflung einer
ganzen wichtigen Rünstlergruppe, — der Architekten

— keine Rechtfertigung. Was in dieser Beziehung
aus S. XIV als Entschuldigung gesagt ist, daß man
nämlich an etwa 8000 „Architekten" sich hätte wenden
müssen, „die ersichtlich nur zum geringsten Teil dem
Gebiet der künstlerischen Architektur zugerechnet

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