Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 54.1903-1904

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Kleine Nachrichten.

650 u. 6S t- Vorsatzpapiers von Thea Witt mann, München.

König Ludwig I. geben. Die Alaillinger-Samm-
lung, welche sich im zweiten Stocke des Stadt-
museumsgebäudes (5t. Jakobsplatz Nr. f) befindet,
ist jeden Sonntag, Dienstag und Donnerstag von
st—s Uhr dem allgemeinen Besuche unentgeltlich
geöffnet.

-tn.ic Rgl. Runstgewerbeschule zu München wurde
im abgelaufenen Schuljahr von (93 Schülern
und (76 Schülerinnen besucht; das Sommersemester
schloß mit einen: Bestand von (((( Schülern und
(50 Schülerinnen. An der Lehramtsprüfung für
Zeichenlehrerinnen beteiligten sich (7 Schülerinnen,
voi: welchen zwei die Note I, die übrigen die Note II
erlangten. An Stipendien wurde ein Betrag von
6^80 AI. an (8 Schüler und Schülerinnen verteilt.
Das Wintersemester beginnt mit dem Alonat (Oktober;
die Einschreibungen finden am 5. und ch (Oktober
statt. Uber die Aufnahmebedingungen erteilt das
Schulsekretariat Auskunft.

österreichischer Museumsverband. Der fünfte
Kongreß des (Österreichischen Aluseumsverbandes
fand vom 26. bis 29. Juni in Reichenberg statt.
Vertreten waren die Aluseen von Bozen, Brünn,

Budweis, Thrudim, Tzernowitz, Innsbruck, König-
grätz, Arakau, Lemberg, Linz, Glmütz, Prag,
Reichenberg, Teplitz und Troppau. Dis Verhand-
lungen erstreckten sich auf Tätigkeitsberichte, An-
regungen, Anträge, Referate (u. a. über die Steuer-
behandlung der österreichischen Aluseen) rc.; es folgten
Vorträge über die künstlerische Ausstattung des mo-
dernen Buchumschlags (Vr. Aränzl-Linz), über die
Technik des Skioptikouvortrags (Vr. Pazaurek), end-
lich Besichtigungen von Sammlungen rc. Zum
nächstjährigen Vorort wurde Troppau gewählt; dort
soll auch die nächste Konferenz zusaminentreten, die
mit einer Besichtigung von Krakau verbunden werden
wird, Hür die Holge wurden Tzernowitz, Bozen,
Prag und Innsbruck vorgemerkt.

O

um Atelier Deubachs hatte bei Lebzeiten des
Aleisters jedermann ungehinderten Zutritt, der
Interesse für Lenbachs Kunst zeigte, und nun handelt
die Witwe in seinem Sinne, indem sie das Atelier
der allgemeinen Besichtigung zugänglich macht und
die Stätte offen läßt, in welcher so hervorragende
Schätze der Kunst entstanden sind; sie ehrt damit in

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