Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 55.1904-1905

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Kleine Nachrichten.

Schiffer, Düsseldorf. Mit dem 3. Preise wurden
ausgezeichnet Modelle von Gustav pense, Magde-
burg, Walter penschel und Leopold Ludwigs,
Düsseldorf, und Paul Maienfisch, Dresden. Zum
Ankäufe sind vorgeschlagen: Entwürfe von Otto
Geigenberger, München, Ernst Liucke, Darm-
stadt, paus Pollmer, Wien, Eh. pulbe, Ham-
burg, August Schisser, Düsseldorf, und O. Di et
terle, Aaiserslautern. Zweite Ausgabe: Preis:

Adolf B r e d o w, Stuttgart, den 2. Preis: Waldemar
Schütky, Alünchen, und den 5. Preis: Friedrich
pitteukofer, München.

er Wettbewerb, becr. Raifer Franz Joseph II-
Denkmal in Teplitz - Schönau, bzw. um die
künstlerische Ausgestaltung der Terrasse am Markt-
platz daselbst (vgl. letzten Jahrg. S. 2s s), hatte das
Ergebnis, daß von einer Prämiierung im Sinne der
Ausschreibung Abstand genommen und als beste
unter den f5 eingelaufeneu Arbeiten vier Projekte
mit gleichen Preisen bedacht wurden. Diese Projekte
stammen von Bildhauer und Professor Jul. Trautzl,
Wien, — Bildhauer Ernst pegenbarth, Wien,
—• Bildhauer und Professoren Fritz Eichmann und
Wilhelm Gerstner, — endlich Bildhauer Alois
Rieb er und Architekt Julius Sch mied l, Prag.
Unter diesen Genannten wird eine neue engere Aon
kurrenz behufs Gewinnung eines zur Ausführung
bestimmten Entwurfes ausgeschrieben.

Wettbewerb um den Darmstadrer Bismarck-
türm hatte folgendes Ergebnis: st Preis: Reg.-
Bauf. Gustav Schmoll v. Eisenwerth, Saaleck
bei Aösen; — 2. Preis: Bauinspektor Karl Becker,
Stettin; — drei 5. Preise: Architekt August Bux-
baum, Darmstadt, Architekt Theobald Schöll,
Wiesbaden und Architekt Wilh. Jaide, Darmstadt.

er Wettbewerb, berr. die Entwürfe für Her-
stellung eines Rartons zu einem Mosaikbild

am neuen Stadttheater, zu welchem 30 Arbeiten
eingelaufen waren, hatte folgendes Ergebnis: ein
Preis zu 700 M. an Permann Schwabe, Nürn-
berg, •—- drei Preise zu je 530 M. an Rud. Bracken-
hammer und E. Landauer, München, J. puber-
Feldkirch, München und E. Landauer, München.
Außer deu vorbezeichneten vier Entwürfen waren
noch folgende in engerer Wahl gestanden: „Skuld"
— „Mitte September" — „Edda" — „Schicksal I" —
„Schicksal II". Ein Gutachten über den zur Aus-
führung geeigneten Entwurf hat sich das Preisgericht
noch Vorbehalten.

lewettbewerbeh der Rgl.Akademie der Rüufte
zu Berlin um den großen Staatspreis und um
die Stipendien aus der Michael Beerschen sowie der
Dr. Paul Schultzescheu Stiftung wurden kürzlich aus-
geschrieben. Bei den Bewerbungen um die beiden
großen Staatspreise — 3000 M. Stipendium
und 500 M. Reiseeutschädigung für eine einjährige
Studienreise — handelt es sich um preußische Maler
und Bildhauer; die Arbeiten sind —- mit den nötigen
Belegen über Studiengang, preußische Staatsange-
hörigkeit, Alter ic. des Einsenders — bis J8. Februar
lß03 einzuschickeu, worauf die Zuerkeuuung des
Preises im März erfolgt und die Stipendien vom
st April an zur Verfügung stehen. — Die Michael
Beerfche Stiftung wendet sich an jüdische Bild-
hauer; als Preisaufgabe ist die „Ankunft einer
paudelskarawane" gestellt. Die Arbeiten sind mit
den nötigen Belegen spätestens am st März sß05

i) Wettbewerbe werden stets an dieser Stelle bekannt gegeben; über die
jeweils in Schwebe befindlichen Wettbewerbe gibt der Wettbewerb - Aalender
auf Seite 2 des Anzeigenteils Aufschluß. Soweit die Programme bei der
Redaktion eingelaufen sind, liegen sie auf dem Sekretariat des Bayer. Aunst-
gewerbevereins zu München zur Einsichtnahme durch die Vereinsmitglieder
auf; in diesem Fall ist die betr. Textnotiz anl Schlüsse stets mit einem * versehen.

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