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„Die Kunstauktion“

Jahrg. III. Nr. 44 vom 5. November 19>

!Mirg. II

^4

5. November, vormittags 10 Uhr:

BERLIN W10 • VIKTORIASTRASSE 35

SAMMLUNG Dr. ALBERT FREIHERR
VON LANNA - MÜNCHEN
Plastik, Gemälde, Miniaturen, Zeichnungen, Farbstiche, Texti-
lien und Kunstgegenstände, Möbel.
6. November, nachm. 3 Uhr und 7. November, vorm. 10 und nachm. 3 Uhr:

SAMMLUNG THEODOR E. SIMON
BERLIN
Chinesische Kunstgegenstände, Gemälde, Möbel und Euro-
päische Porzellane des 18. Jahrhunderts
5. November, nachmittags 3 Uhr:

NACHLASS WILHELM VON BODE
Majoliken d. Frührenaissance,Orientalische Knüpfteppiche, Ge¬
mälde,Plastik, Metallarbeiten, Möbel, Einrichtungsgegenstände,
Fayencen,Glas,EuropäischePorzellane,Ostasiatische Porzellane
V November, rorm. 10 und natlun_3_Uhr. BIBLIOTHEK WILHELM VON BODE

PAUL CASSIRER • HUGO HELBING
BERGSTEIGER U N G E N
6. November, vormittags 10 Uhr:

SAMMLUNG MURRAY-FLORENZ
Italienische Majoliken, Spanische und orientalische Fayencen,
Stoffe, Metallarbeiten, Italienische Renaissance-Möbel,Rahmen,
Plastik, Gemälde, Miniaturen.

Dyck porträtierten Andrea Brignole im Pa-
lazzo Rosso in Genua. Das Gemälde ist von
tadelloser Erhaltung und Unberührtheit und
muß zu den Meisterwerken des großen Vlamen
gerechnet werden. — Am selben Tage kommt
eine kleine, die nächste Nähe Pinturicchios
verratende Madonna mit Kind und Johannes

GRAPHISCHES KABINETT MÜNCHEN
Leitung Günther Franke
Europäische Kunst seit Goya

sowie wenige ausgewählte Werke der be-
rühmten Sammlung des Prinzen Alex-
ander Romano wsky, Herzogs von
Leuchtenberg, zum Verkauf, die schon
wegen ihres vorzüglichen Pedigrees — sie
gehen teilweise auf Erwerbungen des Prinzen
Eugen, Vizekönigs von Italien, aus dem Hause
Beauharnais, zurück — bemerkenswert und
großenteils auf der Petersburger Ausstellung
von Werken aus Privatbesiß 1909 weithin
bekannt geworden sind. Es handelt sich um
eines der reizvollsten Werke des späten Flo-
rentiner Quattrocento, die dem F i 1 i p p i n o

Inhal tsverzeich n i s
von Nr. 44
Seife

Herbst-Auktionen bei Fr. Muller-Amster¬
dam . 1
Auktions-Kalender.3
Auktions-Vorberichte .4/5, 7
Bibliothek W. v. Bode.4
Ausstellungen, Ausstellungs-Kalender 11, 6
Archäologen-Kongreß zu Barcelona . . 7
Forschungen zur Deutschen Volkskunde . 7
Personalien.8
Auktions-Nachberichte.8
Ergebnisse der Smlg. Weinberger-Wien . 9
Kunst im Rundfunk.9
Preisberichte .10
Künstlerische Wohnräume IG. Goerke) . . 11
Ferdinand Göß-Ausstellung.11
Literatur (Katalog Gilhofer & Ranschburg) 12
Herbstausstellung der Berliner Akademie
der Künste.13
Aus dem Amsterdamer Kunsthandel.
Von Dr. W. R. Deusch.13
Nachrichten von überall, Unter Kollegen . 14

Lippi zugeschriebene kleine Verkündigung,
um das großartige, charakteristische Altarbild
Francesco Botticinis mit der Gürtel-
spende Mariae, um das schöne Damenbildnis

des Nicolas de Neuchätel aus dem
ehern. Besitz des Königs von Bayern, das
früher als Hauptwerk Holbeins ging und die-
sem Meister wirklich an innerer Größe und


INCOMINCfAILPROEMfO DIMESSE

RE GIOVANNI BOCHACCO CLAR1'

Ol MO DOETA FIORENTINO NELLI

BROCH1AMATO NINFALE DAMETo

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Boccaccio, Ameto. Florenz, um 1450
Lateinisches Manuskript, wahrscheinlich aus der Werkstatt Vespasianos
Sammlung* eines Schweizer Liebhabers — Kat. Nr. 26
Versteigerung bei Fred er ik Muller & Cie. (Mensing & Sohn),
Amsterdam, am 22. November 1929
Boccac e, Ameto. Florence, vers 1450
Manuscrit en latin, problabement de l’atelier de Vespasiano — Collection d'un amateur suisse —
-•» 1 No 26 du Cat,
Vente chez Frederik Muller & Cie. (MM. Mensing et Fils), Amsterdam
le 22 Novembre 192g

Feinheit der Details nahekommt, sowie um el,
Bildnis einer jungen Dame von Jean-Mar.
Nattier. Aus dem gleichen Besitz stamf1
auch die prächtige Garnitur von chinesische1!
famille rose-Porzellan, bestehend aus d’3
bronze-montierten Vasen mit zusammenstihj
mendem Dekor, von höchster Vollendung 1
formaler und dekorativer Hinsicht.
Die Sammlung des verstorbenen Direktor
F. J. E. Horstmann ist neueren Datuh’
und stellt die kultivierte und geschmackvoll
Einrichtung des Schlosses Oud Clingen,
d a a 1 dar. Unter den Gemälden von Qu3
lität stehen die Niederländer im Vordergrund
Wir finden das interessante, von Hofstede d
Groot bis in die jüngste Zeit für Aelbert CuYP^
Werk angesprochene, signierte Kindergruppe3
bild des Nordholländers G. Donck, ein Pal'1!,
fest von Richard Brakenburgh, das signier’
und 1679 datierte Selbstporträt von Michiel V0
Musscher, einige Landschaften von
Goyen, Salomon van Ruysdael, Aert van dc
Neer, Gerrit Berckheyde und Stilleben v°.
Abraham van Beyeren, Spaendonck, LeeuW^
und Judith Leyster, unter denen das letzte’
in seinen schweren, blauen Tönen als einzig3
signiertes Stilleben der Malerin kunstgeschich’
lieh bedeutsam ist. Ein Hauptstück bildet d0,
aus der ehemaligen Sammlung Beurnonvill3,
Paris (1881) stammende signierte Dreikönip
fest Jan Steens. Ganz ausgezeichnet ist d0
Bildnis der Comtesse de Selve von A. LabT
Guiard aus der Sammlung Mme de P°'n
(1927), außerordentlich liebenswürdig und du’ (]
malerische Feinheiten bezaubernd die beid3
Gefängnisbilder des Leonard de France, 0
noch von der ebenfalls bei Muller stattgehp
ten Versteigerung der Sammlung Janssen5|
Brüssel 1927 in Erinnerung sind. — Die M ö be ’
von ausgesuchter Schönheit, teilweise aus d
Sammlungen Dutasta und Poles, gehören
der Hauptsache dem französischen 18.
hundert an. Wir verzeichnen als bedeuten
Prachtstücke die beiden Regence-Büchc
schränke mit Bronzebeschlägen, die signie’
Kommode von J. B. Tuart, den ebenfalls b
zeichneten Schreibtisch von Rochette und d
wundervollen Sekretär mit Marketerie .
Roger Vandercruse dit Lacroix. An W a n 0
teppichen sind der schöne Beauvais 0
der Serie der Grotesken von Ph. Behagle ■’ .
wie die zwei schönen flämischen Gobelins d^
17. Jahrhunderts mit Landschaftsdarstellund^
(Gegenstücke) hervorzuheben, denen sich fC
Reihe tapisseriebezogener Möbel anschü3 j
wie die siebenfeilige Louis XIV-Garnitur 0
(Fortseßung auf Seite 4)

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