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—==c n st a g, 17. Septembe r 1933

^ f—.

Ueber die Ku' Ausstellung in Stuttgart

^-Mai 1833.

^ Ersetzung.)

An dem Tag __
ders in's Auge sa
eines Kupferstichhc r- ”
vor sich gegangen,
leiden batte. EiNoo,
in angenehmem 2s r_
Pinsel gemalt, n
Spottpreis weggeg
mit allerliebsten §i
darbot, blieben uni
einen besonder« <i t—'
Besitz von ganz äh

Wo man ebßO.
der kühlen Verfiel
marktwesen hinein!
Verhältnis' zur Kn ^
Welche hohe Preis
beliebte landschaftlL ^
Virtuosität gemalt
kennen das kleine a!
mann in der Kun pi-
chen ein, wo er
Zweifel stellt es ein
um den Lödiberg
niedlichen Aelplerft'1
Es^ war, als vergrS^.
im innern Sinn. \
wurden uns durch i
übertriebenen, heit -
Gegenwart. —

Ich wünschte na ^
buch von solchen itbe

itr die „Landschaften" beson-
nten, war auch in dem Gewölbe
Ane kleine Gemäldeversteigerung
^ unser reizbarer H. wieder zu
Mheinlandschaften von Schütz,
^geistreichem, etwas flüchtigem
Et unferm Eintritt um einen
Dwei Landschaften von Brand
=ue die Kunstausstellung nichts
^stehen, weil sie sich nicht durch
^npfahlen. Er war selbst im
^darum verzichtete er auf diese.

EEEgte er im Hinausgehen aus
—- mit Antheil in daS Kunst-
^oft man mit Innigkeit dessen
=3 erwägt, wird man verletzt.
-EEEit nicht in unserer Zeit für
—dten, wenn sie mit gleicher
^bezahlt werden müssen. Sie
Aquarellbildchen von Heinz-
—ung. Er sandte es aus Mün-
—iimrer Zeit thätig ist. Ohne
^nd aus den Glarner Alpen"
"^ir wurden neulich von den
-EEb übriger Staffage-angezogen.
— das Bildchen uns Beschauern
=3^3, Schneefelder, Gletscher
der lebhaften, doch nicht
-^fl'ung zu einer anregenden

^tzbrach ihn S. — ein Stamm-
Benehmen Blättern!

Was wollen Sie? — fuhr H. in hoherm Tone
fort. — Diefes Blättchm wird seinem Kaufswerth
nach sechsfach mit Gold a lfgewogen. Sie konnten sich
um den Preis eines sollen Stammbuchs ein ganzes
Kabinet recht guter älterer Meister anschaffen.

Der Lebende hat Recht! — ries S. — Eminger,
welcher den „Rosenstein" rnch Steinkopf für den Kunst-
verein lithographirt, hat eite „Tyroler Gegend" in ge-
brochenen, die gigantisch nilde Felsennatur andeutenden
Tönen in Aquarell gemalt. Ich bin überzeugt, daß Ihre
beiden Landschaften vou Brand Sie nicht höher zu
stehen kommen, als dieses kleine Bild. Aber Brand
ist todt und Eminger will leben.

Wir wollen — äußerte H. — den jüngern Talenten
alle Aufmunterung, den gereisten Meistern ehrenvollen
Lohn ihrer gelungenen Arbeiten gönnen, aber so mancher
der Anstrebenden ist gar ni ht einmal auf dem Wege,
welcher auch nur zu dem Vnhofe jener jetzt mit Kalt-
sinn betrachteten Virtuosität älterer Meister leiten könnte.

Trösten Sie sich! — fai te der stets heitere S. —
Es ist im Reich des Wissen ', der Poesie, ja selbst im
Gebiet des Lebens nicht a lders. Wo man recht in's
Innere hineinsieht und wie s die Mitwelt damit hält,
wird mau verletzt und hat solche wehthuende Gefühle
davon. Der Werth und Marktpreis der Dinge, der
allgemeine Verkehr richtet siel nach Neigung und Gelüsten
der Welt. „Nachfrage" ist das Wort des Räthsels.
Sie können den ganzen' Himer um den Preis eines
Almanacks kaufen, um den Werth einer Flasche Cham-
pagner den Plato. So ist'! mit der Schatzung aller
Genußmittel. Der Mensch g bt oft viel lieber für einen
Spaß seinen Dukaten, als für einen Ernst seinen Groschen
aus, und zum Ernst rechnet er beinahe die ganze Vor-
welt mit allem, was sie uns als Erbstück gelassen hat,
wenn dieses nicht recht plausil el neu in die Szene gesetzt
werden kann.

Aber kommen Sie, lieber, Hypochonder! Zerstreuen wir
uns jetzt an den allerliebsten eitern „Landschaften!"
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