Kunstchronik: Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe — 16.1881

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Vom Christmarkt.

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gcbcn cine in ihren großen Zügcn das Wahrschcin- ^ z. B. die Lrutale Darstellung der Phryne vor den Rich^
liche treffendc, lcbendigc Bvrstellung von dcr Bühne, anf tern, >nit der Kart GehrtS eincn cntschiedenen Mißgrist
der sich das Schicksal der beiden klassischen Nationen j gethan, Weggeblieben und dastir die reizcnden typogra-
abspselte nnd votlzog. Diese prächtigen Rekonstruktionen phischen Zierstücke verniehrt worden wären, die der Hand
sind das wesentlich Neue unter den in dem Werke ent- ^ Ottv Königs zu danken sind.

Das Zor»m des Trajmi. Ans „H-llaS »nd Rom", Stuttgart, W. Spemami.

haltenen Abbildungen; die übrigcn Jllustrationen sind
der Hanptsachc nach ans dem plastischen Denkinäler-
vorrate geschöpst, Während eine Anzahl von Phantasie-
bildern, die zu dem Jnhalte nur in lockerer Beziehung
stehen, nach Gemälden von Fenerbach, Alma Tadema,
Siemiradzki u. s. w. hcrgestellt wnrden. Es Ivnrde dem
Cöanzen kanm geschadet habcn, wcnn einige Zngaben,

Dem Format svwohl als auch dem Charakter der
illustrativcn Ausstattnng nach reiht sich dem Falkc'schen
Werke ein Unternehmen der Gebr. Paetel in Berlin an:
Spanien in Schilderungen von Th. Simons,
illustrirt von Alexander Wagner (in ca. 30
^ Nefernngen, von dcnen 16 erschiencn sind). DaS Ver-
I hältnis zwischen Schriststeller und Kiinstler wäre in
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