was sich in solchem Sinne auch außerhalb der chrisilichen Weli regi;
denn das menschlich Bedeuksame isi uns allenkhalben das Enischeidende. 2lus
der Philosophie werden wir jene Denker bevorzugen, die dem Geisie der Per-
sönlichkeiispslege dienen. Von den EinzelwissensöhasLen und ihren VerLreLern
inLeressierL uns, was sie fnr eine grundlegende WelLbeLrachLung nnd -er-
kenntnis zn bieLen haben. Soziales und siaaLliches Leben bcrücksichLigen
wir im Sinne vakerländisöher Klärnng, Einigung und Förderung nach größ-
Len GesiöhLspunkLen, WirLsöhasL und Technik in gewichkigen Grimdpro-
blemen. Kunsi und LiLeraLur werden wesenklich nach ihrer GeisteshalkigkeiL
behandelk, ohne daß hierüber der Sinn sür die sormale Erscheinung verengk
würde — unker besonderer RücksichL >aus das Werdende und seinen LaL-
sächlichen Werk.
Von diesem SkandpunkL aus inkeressieren uns auch verwandke Erscheinun-
gen und PersönlichkeiLen srüherer Zeiken; von diesem SkandpunkL aus
üben wir Kritik an der Zeik. Die „Losen BläLLer" wollen Original-
proben der einschlägigen Werke bieien, damiL der Leser eine konkreLe An-
schauung gewinnen, sich sachlich bereichern und selbsi urLeilen kann, aber auch,
daß ihm für seine verkiesende LekLüre und Hausbiblioihek Winke, sür die
individuelle Auswahl Anregung geboken werde.
Dic Ums chau (bisher „Vom Heute sürs Morgen") soll SkreislichLer aus
den obengenannken GebieLen bringen und wie bisher dem Leben der Zeik im wei-
Lesien Sinne dienen, als Einblick und KriLik. Sie soll Interesse für die
InhalLe der HauptarLikel wecken und sie ergänzen.
In der Bücherschau bringen wir als weikere Ergänzung von aner-
kannLen Fachleuken größere GesamLübersichLen der einschlägigen LiLeratur.
Ilnsere Bild- und M u s i k b e i l a g en werden im modernen Sinne
weikerhin ausgewählt sein und durch GeisiverwandLes oder sonß WerLvolles
aus srüheren Zeiken ergänzL.
Wir dienen also nichL mehr der bloßen VermiLLlung werkvoller Kulkur-
güter und dcm Kulkurgeisi, wir siellen vielmehr beide in den Diensi des
reifenden, von Gemeinschasissinn ersüllien Persönlichkeitswillens, der Kulkur
der Seele, die die Seele der KulLur isi. Diescm neuen, im Sinne der Ver-
Liesung und Vergeisiung gewachsenen Programm des Kunsiwarks gilk nnsere
kommende Arbeik als beglückendes Lebensziel. Möge sie auch unseren Freun-
den und Lesern ein solches Ziel sür ihre besien KräsLe und Skrebungen
werden: Höchstes Glück der Erdenkinder isi die EnksalLung und Skeige-
ruug der Persönlichkeik!
Die nene Malerei
Don JosephPopp
^H^i'e neue Malerei ist uns jene, die, unabhängig von irgendwelcher Dergangenheit,
^ lan der Natur zu eigenen Leistungen sich entwickelt. Don Vorbereitungen und
Ansätzen abgesehen, haben wir seit etwa vierzig Fahren wiederholt eine „neue"
Malerei erlebt — dieser rasche Wechsel ist modernes Tempo: meist von Frankreich
ausgehend, am vielseitigsten ausgenommen und weitergebildet in Deutschland, auch
im übrigen Europa wirksam; am wenigsten in England und Spanien, spärlich und
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denn das menschlich Bedeuksame isi uns allenkhalben das Enischeidende. 2lus
der Philosophie werden wir jene Denker bevorzugen, die dem Geisie der Per-
sönlichkeiispslege dienen. Von den EinzelwissensöhasLen und ihren VerLreLern
inLeressierL uns, was sie fnr eine grundlegende WelLbeLrachLung nnd -er-
kenntnis zn bieLen haben. Soziales und siaaLliches Leben bcrücksichLigen
wir im Sinne vakerländisöher Klärnng, Einigung und Förderung nach größ-
Len GesiöhLspunkLen, WirLsöhasL und Technik in gewichkigen Grimdpro-
blemen. Kunsi und LiLeraLur werden wesenklich nach ihrer GeisteshalkigkeiL
behandelk, ohne daß hierüber der Sinn sür die sormale Erscheinung verengk
würde — unker besonderer RücksichL >aus das Werdende und seinen LaL-
sächlichen Werk.
Von diesem SkandpunkL aus inkeressieren uns auch verwandke Erscheinun-
gen und PersönlichkeiLen srüherer Zeiken; von diesem SkandpunkL aus
üben wir Kritik an der Zeik. Die „Losen BläLLer" wollen Original-
proben der einschlägigen Werke bieien, damiL der Leser eine konkreLe An-
schauung gewinnen, sich sachlich bereichern und selbsi urLeilen kann, aber auch,
daß ihm für seine verkiesende LekLüre und Hausbiblioihek Winke, sür die
individuelle Auswahl Anregung geboken werde.
Dic Ums chau (bisher „Vom Heute sürs Morgen") soll SkreislichLer aus
den obengenannken GebieLen bringen und wie bisher dem Leben der Zeik im wei-
Lesien Sinne dienen, als Einblick und KriLik. Sie soll Interesse für die
InhalLe der HauptarLikel wecken und sie ergänzen.
In der Bücherschau bringen wir als weikere Ergänzung von aner-
kannLen Fachleuken größere GesamLübersichLen der einschlägigen LiLeratur.
Ilnsere Bild- und M u s i k b e i l a g en werden im modernen Sinne
weikerhin ausgewählt sein und durch GeisiverwandLes oder sonß WerLvolles
aus srüheren Zeiken ergänzL.
Wir dienen also nichL mehr der bloßen VermiLLlung werkvoller Kulkur-
güter und dcm Kulkurgeisi, wir siellen vielmehr beide in den Diensi des
reifenden, von Gemeinschasissinn ersüllien Persönlichkeitswillens, der Kulkur
der Seele, die die Seele der KulLur isi. Diescm neuen, im Sinne der Ver-
Liesung und Vergeisiung gewachsenen Programm des Kunsiwarks gilk nnsere
kommende Arbeik als beglückendes Lebensziel. Möge sie auch unseren Freun-
den und Lesern ein solches Ziel sür ihre besien KräsLe und Skrebungen
werden: Höchstes Glück der Erdenkinder isi die EnksalLung und Skeige-
ruug der Persönlichkeik!
Die nene Malerei
Don JosephPopp
^H^i'e neue Malerei ist uns jene, die, unabhängig von irgendwelcher Dergangenheit,
^ lan der Natur zu eigenen Leistungen sich entwickelt. Don Vorbereitungen und
Ansätzen abgesehen, haben wir seit etwa vierzig Fahren wiederholt eine „neue"
Malerei erlebt — dieser rasche Wechsel ist modernes Tempo: meist von Frankreich
ausgehend, am vielseitigsten ausgenommen und weitergebildet in Deutschland, auch
im übrigen Europa wirksam; am wenigsten in England und Spanien, spärlich und
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