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Kunstwart und Kulturwart — 34,1.1920-1921

DOI issue:
Heft 1 (Oktoberheft 1920)
DOI article:
Fischer, Eugen Kurt: Griechische Skizzenkunst
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Schumann, Wolfgang: Zu Hans Pfitzners Musikästhetik
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https://doi.org/10.11588/diglit.14432#0044

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bemalt werden. Dazu aber waren zwanzig bis dreißig Künstler nötig, die
für den Bildentwurf nnd die Bildausführung in steter Tätigkeit begriffen
waren. Wenn wir uns das alles vergegenwärtigen, kominen wir zu der
Annahme, dafz es in Athen wahrscheinlich nur einen einzigen Groszbetrieb
gab."

Versuch, die menschliche Schulter darzustellen.
Sie ist wie ein Hautlappen umgelegt und er-
drüctt vollkommen die linke Brust, während
die rechte hoch aufgeblasen erscheint. Troh-
dem ist die Figur ungemein lebendig im
Ausdruck.

Die zahlreichen Abbildungen und Tafeln führen dnrch alle Zonen der
griechischen Kultur. Wir bitten, die Unterschriften unter unsern Proben
zu beachten. E. K. Fischer

Kiud mit Spielzeug. Bou einem
kleinen Kindernäpfchen. Das Uu-
beholsene des noch schlecht propor-
tionierten Körperchens kommt voll
zum Ausdruck.

Zu Hans Pfitzners Musikästhetik

uch der wirklich inusikästhetische Teil von Pfitzners Bnch „Die neue
Asthetik der musikalischen Impotenz" leidet nicht an Friedlichkeit.
^^Wie der politische ist er auf Kampf eingestellt, wie jener strotzt er
von Leidenschaft, wie jener läßt er anch ein persönliches „Ressentiment"
durchfühlen, wie jener knüpft er an die von Pfitzner bitter bekämpfte
Persönlichkeit Paul Bekkers an. Vor allem dem „Beethoven" Bekkers,

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