Urk. Lehmann 217

Reinhard von Sickingen, Bischof von Worms

Urkunde

Ladenburg, 1450 August 25

Bischof Reinhard I. von Worms befiehlt den Geistlichen seiner Diözese nachdrücklich, die Synodalbeschlüsse sowie die Anordnungen seines Vorgängers, des Bischofs Friedrich von Worms, über die Abhaltung der Gottesdienste ( vgl. Urk. Lehmann 208) und das Singen der Psalmen zu befolgen. Er ordnet weiterhin an, um der Verschleuderung von Kirchengut Einhalt zu gebieten, dass die Inhaber von Pfründen und Benefizien innerhalb eines Monats die Einkünfte derselben aufzeichnen und die Verzeichnisse in den Sakristeien oder in Schränken in ihren Kirchen sicher aufbewahren müssen. Bei Zuwiderhandlungen wird eine Strafe von 5 Pfund Heller fällig, und es droht gemäß den Bestimmungen der Synode die Suspension vom kirchlichen Amt. Ankündigung des bischöflichen Siegels.
Sprache: Latein

Zitierlink: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lehm217  
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-81127  
Metadaten: METS
IIIF Manifest: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/iiif/lehm217/manifest.json

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