Urk. Lehmann 66

Philipp <Kurfürst von der Pfalz>, der Aufrichtige (1448–1508)

charter

Heidelberg, 1500 März 2

Kurfürst und Pfalzgraf Philipp entscheidet einen Streit um die seit 1498 nicht geleisteten Abgaben der Benediktinerpropstei Georgenberg zugunsten des Heiliggeiststifts in Heidelberg zwischen der Universität Heidelberg, dem Dekan und Kapitel des Heiliggeiststifts und namentlich Jakob Wimpfeling von Schlettstadt, Theologe an der Universität und Kanonikus des Heiliggeiststifts, der auf diese Gefälle bepfründet war, als Kläger und Johann de notarijs, dem Abt des Klosters St. Symphorian bei Metz, als Verwalter der Propstei Georgenberg, als dem Beklagten. Philipp reduzierte die Abgabe von 50 auf 25 Malter Korn und bestimmte, dass die fällige Menge Getreide jährlich am 11. November vollständig in Worms angeliefert werden müssen. Er verpflichtete weiterhin den Abt, dafür zu sorgen, dass Wimpfeling für die noch ausstehenden Kornlieferungen der beiden vergangenen Jahre entschädigt werden müsse. Ankündigung des kurfürstlichen Sekretsiegels.
Language: German

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URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-78109  
Metadata: METS
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