Urk. Lehmann 93

Walram I. von Zweibrücken

charter

1292 Oktober 26

Graf Walram I. von Zweibrücken vereinbart mit dem Grafen Friedrich IV. von Leiningen, dass er (Walram) seinen ältesten Sohn, der die Herrschaft erhalten soll, mit der Tochter der drei leiningischen Töchter verheiraten werde, die noch nicht verlobt ist und übrigbleibt, und ihm dabei 1500 Mark Kölnische Pfennige, wie sie oberhalb von Bingen in Umlauf sind, als Wittum mitgeben wolle. Die Ehe soll geschlossen werden, sobald das Mädchen 12 Jahre alt ist. Wenn Graf Walram dann die 1500 Mark nicht aufbringen könne, wolle er eine Jahresrente von 150 Mark bezahlen. Gemeinsam wollen beide Grafen bei Papst um Dispens bitten; die entstehenden Kosten sollen geteilt werden. Als Bürgen benennt Graf Walram die Herren Heinrich I. von Veldenz, Boemund von Saarbrücken, Godelmann von Dorsweiler, Johann von Randecken, Wilhelm Ritterchen, Werner von Lichtenberg, Stebelo von Zweibrücken, Hug von Karlbach, Emich von Leiningen, Gottfried und Eberhard von Randecken, Friedrich von Meckenheim, Eberhard von Weisenheim, Jakob von Dürkheim und Wilicho Muckelin. Diese haben sich, falls Graf Walram sein verspre¬chen nicht einhält, mit je ei¬nem Knecht und Pferd in einer oder zwei Herbergen in Kaiserslautern zum Einlager zu stellen. Sollte einer der Bürgen ausfallen, so verpflichtet sich Graf Walram innerhalb eines Monats für Ersatz zu sorgen. Ankündigung des Siegels von Graf Walram.
Language: German

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URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-76746  
Metadata: METS
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