Geschnitzte und eingelegte Möbel.
1 Holländischer Leinwandschrank in Eichenholz, reich geschnitzt, zweitürig, mit zwei
Schiebladen im hohen, auf Ballenfüßen ruhenden Sockel. Die Füllungen der Türen tief-
liegend. Schlag- und Seitenleisten durchaus geschnitzt mit schön komponierten Frucht-
bündeln und Laubwerk in Hochrelief. Die überladende Kappe schräg-hoch vortretend, an
der Vorderseite mit zwei seitlichen beringten Löwenkopfreliefs und zentralem Trauben-
bündel. Höhe 190, Breite 182, Tiefe 73 cm.
2 Große Anrichte aus Eichenholz. Der Unterbau durch zwei Türen geschlossen, deren
Füllungen mit verkröpftem Leistenwerk verziert sind, in der Mitte ein Stern eingelegt. Der
Aufsatz mit drei Börden. Höhe 210, Breite 185, Tiefe 55 cm.
3 Intarsien-Stollenschrank. Auf viereckiger Fußplatte erheben sich vier vordere Stollen,
denen an der Rückseite zwei breite Standbretter entsprechen. Der kastenartige Oberbau
durch eine breite Tür geschlossen, die bunt eingelegt ist mit einem Renaissancegebäude in
gelbem, braunem und grünem Holze. Die übrigen Flächen des Oberbaues mit ornamen-
talen Einlagen. Höhe 153, Breite 144, Tiefe 46 cm.
4 Renaissance-Kleiderschrank in Eichenholz, zweitürig. Die beiden Türen reich geschnitzt
mit Rankenornament, Wappen und Helmzier in drei Füllungen. Das Gesims mit ringsum-
laufendem Rankenfries. Höhe 200, Breite 170, Tiefe 59 cm.
5 Großer Renaissanceüberbauschrank in Eichenholz. Der Oberbau tritt dreiseitig stark
zurück, die Kappe stützt sich an den vorderen Ecken auf figürliche Träger, links langge-
wandeter Apostel, rechts Frau mit Knaben an der Hand. Schlag- und Seitenleisten im
Ober- wie im Unterbau mit männlichen Karyatiden, die Mitte der Türen mit plastischen
Löwen- bezw. Menschenköpfen, umzogen von Leistenwerk. Über den beiden Türen des
Unterteils zwei Schiebladen, geschnitzt mit schrägem Stabfries in Hochrelief. Das Gesims
mit schmalem Wellrankenfries. Höhe 210, Breite 180, Tiefe 72 cm.
6 Bouleschrank, eintürig. Vorder- und Seitenwände mit reichen Ornamenten in Bouletechnik-
Die abgeschrägten Ecken mit Karyatiden in Goldbronze. Oben weiße Marmorplatte, Höhe
105, Breite 86, Tiefe 44 cm.
7 Gegenstück zu vorigem.
8 Lothringischer Kleiderschrank, fourniert mit Nußbaum, Ahorn, Pflaumenbaum, mit präch-
tigen Intarsien, zweitürig. Jede Tür ist durch geschwungene Kehlleisten in 5 Felder zerlegt
in der Weise, daß ein großes kartuschenförmiges Mittelfeld oben und unten durch vier
kleine Felder eingeschlossen wird. Das Mittelfeld wird von brauner Streifenintarsia einge-
rahmt und ist mit Wurzelholz ausgelegt. In der Mitte desselben eingelegt in farbig ge-
töntem Holze links reichgewandete Alamode-Dame als Schäferin, rechts Kavalier als Schäfer.
Unter beiden je ein Adler. Die kleinen Felder sind eingelegt mit je einer Vogelfigur auf
Baumzweig sitzend. Unter den Türen im profilierten Sockel zwei Schiebladen. Das Gesims
vorspringend und profiliert. Höhe 240, Breite 225, Tiefe 60 cm.
Abbildung Tafel III.
9 Holländischer Leinwandschrank in Eichenholz mit abgeschrägten Ecken, zweitürig, im
hohen Sockel, der auf Ballenfüßen ruht, zwei Schiebladen verziert mit Löwenköpfen aus
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1 Holländischer Leinwandschrank in Eichenholz, reich geschnitzt, zweitürig, mit zwei
Schiebladen im hohen, auf Ballenfüßen ruhenden Sockel. Die Füllungen der Türen tief-
liegend. Schlag- und Seitenleisten durchaus geschnitzt mit schön komponierten Frucht-
bündeln und Laubwerk in Hochrelief. Die überladende Kappe schräg-hoch vortretend, an
der Vorderseite mit zwei seitlichen beringten Löwenkopfreliefs und zentralem Trauben-
bündel. Höhe 190, Breite 182, Tiefe 73 cm.
2 Große Anrichte aus Eichenholz. Der Unterbau durch zwei Türen geschlossen, deren
Füllungen mit verkröpftem Leistenwerk verziert sind, in der Mitte ein Stern eingelegt. Der
Aufsatz mit drei Börden. Höhe 210, Breite 185, Tiefe 55 cm.
3 Intarsien-Stollenschrank. Auf viereckiger Fußplatte erheben sich vier vordere Stollen,
denen an der Rückseite zwei breite Standbretter entsprechen. Der kastenartige Oberbau
durch eine breite Tür geschlossen, die bunt eingelegt ist mit einem Renaissancegebäude in
gelbem, braunem und grünem Holze. Die übrigen Flächen des Oberbaues mit ornamen-
talen Einlagen. Höhe 153, Breite 144, Tiefe 46 cm.
4 Renaissance-Kleiderschrank in Eichenholz, zweitürig. Die beiden Türen reich geschnitzt
mit Rankenornament, Wappen und Helmzier in drei Füllungen. Das Gesims mit ringsum-
laufendem Rankenfries. Höhe 200, Breite 170, Tiefe 59 cm.
5 Großer Renaissanceüberbauschrank in Eichenholz. Der Oberbau tritt dreiseitig stark
zurück, die Kappe stützt sich an den vorderen Ecken auf figürliche Träger, links langge-
wandeter Apostel, rechts Frau mit Knaben an der Hand. Schlag- und Seitenleisten im
Ober- wie im Unterbau mit männlichen Karyatiden, die Mitte der Türen mit plastischen
Löwen- bezw. Menschenköpfen, umzogen von Leistenwerk. Über den beiden Türen des
Unterteils zwei Schiebladen, geschnitzt mit schrägem Stabfries in Hochrelief. Das Gesims
mit schmalem Wellrankenfries. Höhe 210, Breite 180, Tiefe 72 cm.
6 Bouleschrank, eintürig. Vorder- und Seitenwände mit reichen Ornamenten in Bouletechnik-
Die abgeschrägten Ecken mit Karyatiden in Goldbronze. Oben weiße Marmorplatte, Höhe
105, Breite 86, Tiefe 44 cm.
7 Gegenstück zu vorigem.
8 Lothringischer Kleiderschrank, fourniert mit Nußbaum, Ahorn, Pflaumenbaum, mit präch-
tigen Intarsien, zweitürig. Jede Tür ist durch geschwungene Kehlleisten in 5 Felder zerlegt
in der Weise, daß ein großes kartuschenförmiges Mittelfeld oben und unten durch vier
kleine Felder eingeschlossen wird. Das Mittelfeld wird von brauner Streifenintarsia einge-
rahmt und ist mit Wurzelholz ausgelegt. In der Mitte desselben eingelegt in farbig ge-
töntem Holze links reichgewandete Alamode-Dame als Schäferin, rechts Kavalier als Schäfer.
Unter beiden je ein Adler. Die kleinen Felder sind eingelegt mit je einer Vogelfigur auf
Baumzweig sitzend. Unter den Türen im profilierten Sockel zwei Schiebladen. Das Gesims
vorspringend und profiliert. Höhe 240, Breite 225, Tiefe 60 cm.
Abbildung Tafel III.
9 Holländischer Leinwandschrank in Eichenholz mit abgeschrägten Ecken, zweitürig, im
hohen Sockel, der auf Ballenfüßen ruht, zwei Schiebladen verziert mit Löwenköpfen aus
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