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256 Kruke, achtmal geflacht, mit Schraubdeckel und Röhrenausguß. Die Wandung reich gepunzt mit Ranken-
werk. Deutsch, 18. Jahrh. H. 25.
257 Birnförmiger Zinnkrug mit Ohrenhenkel. Unter dem Ausguß Maskaron, 18. Jahrh. H. 21.
258 Paar gepunzte Zinnteller mit schmalen Profilrändern. 18. Jahrh. Dm. 29.
259 Gewundene Zinnkanne im Rococostil. — Ferner: Kleines Zinnkännchen mit Griff.
260 Sechs verschiedene Kleingefäße aus Zinn.
261 Huillier, versilbert, reich graviert.
262 Huillier aus Zinn, die Wandung in durchbrochener Arbeit geschnitten. Um 1800.
263 Schenkkanne aus Zinn. Der verjüngt zylindrische Körper gedreht und gepunzt. H. 31.
264 Schenkkanne aus Zinn, reich gepunzt mit Ornamenten und Figuren. H. 27.
265 Englische Teemaschine aus Zinn, mit reichen Verzierungen. H. 28.
Silber und Gold.
266 Großer feuervergoldeter Louis XIV.-Silber-Humpen mit Deckel, reich getrieben. Um die Wandung verläuft
ringsum ein getriebenes Landschaftsbild, in dem sich drei Liebespaare in Louis XIV.-Kostümen bewegen. Der
leicht gewölbte flache Stand getrieben mit Blumen und Architekturen, der flach gewölbte Deckel mit drei
Kartuschen, die mit Landschaftsbildchen gefüllt sind, Der Henkel hat die Form eines Ohrenschnörkels. Be-
schauzeichen Moskau. Ende 17, Jahrh. H. 20,5. Abb. Taf. 10.
267 Augsburger Barockhumpen mit Deckel, auf drei Kugelfüßen, reich getrieben in hohem Relief: Um die Wan-
dung drei Imperatoren-Bildnisse, umzogen von Laubwerk und Emblemen, auf dem flachen Deckel drei solcher
Bildnisse, kleiner. Beschauzeichen Pinienzapfen. Meisterzeichen K. Augsburg um 1700, H. 20,5.
Abb. Taf. 10.
268 Großer Augsburger Louis XIV,-Innungshumpen mit Deckel, auf drei Kugelfiißen. Der Deckelrand und das
untere Viertel der Wandung reich getrieben mit Louis XlV.-Ornament. Im oberen Teile der Wandung drei
Inschriften, darunter die friiheste: anno 1649 HAT VALENTIN STIRN 10 loth zu diesem becher der HAN -
SEE GERBER GILDE verehret. Beschauzeichen: Pinienzapfen und Meisterbuchstaben GAS. Augsburg, Georg
Andreas Sedelmair um 1710. H. 23. Abb. Tüf. 10.
269 Friihgotischer Silberkelcb., feuervergoldet. Breiter im Achtpaß geschweifter Fuß, der Nodus mit fünf Stümp-
fen, in die je ein Nielloplättchen mit Heiligenbildchen eingelassen ist; vier ähnliche Nielloplättchen sind auf den
Fuß des Gefäßes verteilt, und werden hier von einc.r ringsverlaufenden Akanthusranke umzogen. Die Kuppe
ganz glatt. Deutsch, 15. Jahrh. H. 17. Abb. Taf. 10.
270 Silberner Louis XIV.-Bucheinband, in reicher Treibarbeit. Vorn zentrale Schnörkelkartusche mit Taufe im
Jordan, hinten ebensolche mit dem letzten Abendmahl. Reiches Rankenwerk als Umrahmung dieser Dar-
stellungen, sowie als Schmuck des Buchriickens. Deutsch um 1700. H. 12,5, B, 7.
271 Großer Deckelhumpen, teilvergoldet. Breite gedrungene Zylinderform auf flachem vorgewölbtem Stand, mit
großem, ohrenförmig geschwungenem Henkel, Alle Flächen in reichster getriebener Arbeit, Um die Wan-
dung zieht sich ringsum ein durch Bäume in zwei Szenen geteiltes Landschaftsbild mit Jakobs Traum und deru
am Bache Krith sitzenden Propheten Elias. Auf dem Deckel zwei Engel, die die Himmelsleiter herabsteigen.
Den Stand sowie den ebenso gewölbten Deckelrand umziehen Bandwerkfriese. •— Beschauzeichen von Danzig
sowie in Zweipaß die Buchstaben PR. Danzig, Peter Rohde III um 169 0, (Rosenberg, 3. Afl. Bd, II.
Nr. 1580.) 950 gr. H. 18,2, Dm. des Standes 1. ■ Abb. Taf. 10.
272 Augsburger Barock-Deckelbecher, reich getrieben in hohem Relief: Drei große Putten-Medaillons (Jahreszei-
ten-Allegorien) stehen um die zylindrische Wandung, umzogen von Laub- und Fruchtwerk. Ein getriebener
Blattwerkkranz läuft rings um den Deckel. Beschauzeichen: Pinienzapfen, Meisterzeichen L. H. Augsburg,
Lukas Hartbrunner, Ende 17. Jahrh. H. 19. Abb. Taf. 10.
256 Kruke, achtmal geflacht, mit Schraubdeckel und Röhrenausguß. Die Wandung reich gepunzt mit Ranken-
werk. Deutsch, 18. Jahrh. H. 25.
257 Birnförmiger Zinnkrug mit Ohrenhenkel. Unter dem Ausguß Maskaron, 18. Jahrh. H. 21.
258 Paar gepunzte Zinnteller mit schmalen Profilrändern. 18. Jahrh. Dm. 29.
259 Gewundene Zinnkanne im Rococostil. — Ferner: Kleines Zinnkännchen mit Griff.
260 Sechs verschiedene Kleingefäße aus Zinn.
261 Huillier, versilbert, reich graviert.
262 Huillier aus Zinn, die Wandung in durchbrochener Arbeit geschnitten. Um 1800.
263 Schenkkanne aus Zinn. Der verjüngt zylindrische Körper gedreht und gepunzt. H. 31.
264 Schenkkanne aus Zinn, reich gepunzt mit Ornamenten und Figuren. H. 27.
265 Englische Teemaschine aus Zinn, mit reichen Verzierungen. H. 28.
Silber und Gold.
266 Großer feuervergoldeter Louis XIV.-Silber-Humpen mit Deckel, reich getrieben. Um die Wandung verläuft
ringsum ein getriebenes Landschaftsbild, in dem sich drei Liebespaare in Louis XIV.-Kostümen bewegen. Der
leicht gewölbte flache Stand getrieben mit Blumen und Architekturen, der flach gewölbte Deckel mit drei
Kartuschen, die mit Landschaftsbildchen gefüllt sind, Der Henkel hat die Form eines Ohrenschnörkels. Be-
schauzeichen Moskau. Ende 17, Jahrh. H. 20,5. Abb. Taf. 10.
267 Augsburger Barockhumpen mit Deckel, auf drei Kugelfüßen, reich getrieben in hohem Relief: Um die Wan-
dung drei Imperatoren-Bildnisse, umzogen von Laubwerk und Emblemen, auf dem flachen Deckel drei solcher
Bildnisse, kleiner. Beschauzeichen Pinienzapfen. Meisterzeichen K. Augsburg um 1700, H. 20,5.
Abb. Taf. 10.
268 Großer Augsburger Louis XIV,-Innungshumpen mit Deckel, auf drei Kugelfiißen. Der Deckelrand und das
untere Viertel der Wandung reich getrieben mit Louis XlV.-Ornament. Im oberen Teile der Wandung drei
Inschriften, darunter die friiheste: anno 1649 HAT VALENTIN STIRN 10 loth zu diesem becher der HAN -
SEE GERBER GILDE verehret. Beschauzeichen: Pinienzapfen und Meisterbuchstaben GAS. Augsburg, Georg
Andreas Sedelmair um 1710. H. 23. Abb. Tüf. 10.
269 Friihgotischer Silberkelcb., feuervergoldet. Breiter im Achtpaß geschweifter Fuß, der Nodus mit fünf Stümp-
fen, in die je ein Nielloplättchen mit Heiligenbildchen eingelassen ist; vier ähnliche Nielloplättchen sind auf den
Fuß des Gefäßes verteilt, und werden hier von einc.r ringsverlaufenden Akanthusranke umzogen. Die Kuppe
ganz glatt. Deutsch, 15. Jahrh. H. 17. Abb. Taf. 10.
270 Silberner Louis XIV.-Bucheinband, in reicher Treibarbeit. Vorn zentrale Schnörkelkartusche mit Taufe im
Jordan, hinten ebensolche mit dem letzten Abendmahl. Reiches Rankenwerk als Umrahmung dieser Dar-
stellungen, sowie als Schmuck des Buchriickens. Deutsch um 1700. H. 12,5, B, 7.
271 Großer Deckelhumpen, teilvergoldet. Breite gedrungene Zylinderform auf flachem vorgewölbtem Stand, mit
großem, ohrenförmig geschwungenem Henkel, Alle Flächen in reichster getriebener Arbeit, Um die Wan-
dung zieht sich ringsum ein durch Bäume in zwei Szenen geteiltes Landschaftsbild mit Jakobs Traum und deru
am Bache Krith sitzenden Propheten Elias. Auf dem Deckel zwei Engel, die die Himmelsleiter herabsteigen.
Den Stand sowie den ebenso gewölbten Deckelrand umziehen Bandwerkfriese. •— Beschauzeichen von Danzig
sowie in Zweipaß die Buchstaben PR. Danzig, Peter Rohde III um 169 0, (Rosenberg, 3. Afl. Bd, II.
Nr. 1580.) 950 gr. H. 18,2, Dm. des Standes 1. ■ Abb. Taf. 10.
272 Augsburger Barock-Deckelbecher, reich getrieben in hohem Relief: Drei große Putten-Medaillons (Jahreszei-
ten-Allegorien) stehen um die zylindrische Wandung, umzogen von Laub- und Fruchtwerk. Ein getriebener
Blattwerkkranz läuft rings um den Deckel. Beschauzeichen: Pinienzapfen, Meisterzeichen L. H. Augsburg,
Lukas Hartbrunner, Ende 17. Jahrh. H. 19. Abb. Taf. 10.

