Plastiken, Textilien
grüner Palmetten in farbigem Wechsel. Durchbrochen geschnitzte Blackwood-
deckel. Gekittet. H. (ohne Deckel) 30 cm.
China, Ming, 16. Jahrhundert.
Früher Sammlung Suermondt, Aachen.
376 Großer altjapanischer Vasensatz, fünfteilig: drei große bauchige Deckelvasen,
zwei Vleuten. Sehr reicher Blumendekor in Feldern und Bordüren bei wech-
selnden Fonds. Farben: Kobaltblau und Eisenrot mit reicher Goldhöhung. Die
Deckelknäufe sind Fohunde auf Felsen in polychromer und goldener Lack-
fassung. Einzelne Reparaturen. H. der Deckelvasen 63, der Vleuten 40 cm.
Älterer Imarisatz aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Früher Sammlung Suermondt, Aachen.
377 Delfter Kanne, sogenanntes „Delft dore", mit Chinadekor in den Farben Rot,
Blau und Gold. Der silbervergoldete Deckel trägt ein Wappen in Silberemail.
H. 23 cm.
Auf dem Boden das Signum Adrian Pynackers.
Delft, Ende 17. Jahrhundert.
378 Fayence-Tintenfaß in Form eines etruskischen Grabmals. Auf dem recht-
eckigen Fuß die Darstellung einer Amazonenschlacht, auf dem Deckel eine
liegende Frau; dahinter Federkielbehälter in Form eines. Liktorenbündels.
H. 20 cm.
Winterthur, 17. Jahrhundert.
379 Gotische Glaskanne mit einem deutschen und einem italienischen Wappen und
Inschrift. H. 24 cm.
Italienisch oder spanisch, 16. Jahrhundert.
Plastiken, Textilien
380 Die Steinigung des heiligen Stephanus. Großes Relief in Lindenholz, Natur-
farbe. Gruppe von acht Personen, die Körper halbrund bzw. angelehnt, die
Köpfe und Arme meist ganznund und vom Grund gelöst geschnitzt. Drei
Männer werfen Steine auf den knienden Heiligen; vier andere stehen und
sitzen links und rechts seitwärts, redend bzw. gestikulierend. Alle Personen
tragen reiche Zeitkostüme, teils weltlicher, teils geistlicher Art. Die Basis, auf
der sich die Szene abspielt, ist ein leicht hochgestufter Felsenboden. Das Relief
umschließt ein gotischer Schrein, dessen oberer Stirnfries aus durchbrochen
geschnitztem Maßwerk besteht. H. 115, B. 102 cm. Abbildung Tafel 72.
Ulm, Anfang 16. Jahrhundert.
381 Statuette eines Ritters in gotischem Harnisch, Holz mit alter Fassung. Das
Schwert und die Ständplatte ergänzt. H. 40 cm. Abbildung Tafel 73.
Schwäbisch, um 1480.
382 Birnbaum-Relief, rund: Anbetung der Hirten. Vor einer Renaissance-Ruine mit
Arkadenöffnungen in der Mitte vorn die Krippe mit dem Jesuskind; rechts
davon die kniende Maria und ein Hirt, der zwei Herdentiere am Leitseil hält,
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grüner Palmetten in farbigem Wechsel. Durchbrochen geschnitzte Blackwood-
deckel. Gekittet. H. (ohne Deckel) 30 cm.
China, Ming, 16. Jahrhundert.
Früher Sammlung Suermondt, Aachen.
376 Großer altjapanischer Vasensatz, fünfteilig: drei große bauchige Deckelvasen,
zwei Vleuten. Sehr reicher Blumendekor in Feldern und Bordüren bei wech-
selnden Fonds. Farben: Kobaltblau und Eisenrot mit reicher Goldhöhung. Die
Deckelknäufe sind Fohunde auf Felsen in polychromer und goldener Lack-
fassung. Einzelne Reparaturen. H. der Deckelvasen 63, der Vleuten 40 cm.
Älterer Imarisatz aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Früher Sammlung Suermondt, Aachen.
377 Delfter Kanne, sogenanntes „Delft dore", mit Chinadekor in den Farben Rot,
Blau und Gold. Der silbervergoldete Deckel trägt ein Wappen in Silberemail.
H. 23 cm.
Auf dem Boden das Signum Adrian Pynackers.
Delft, Ende 17. Jahrhundert.
378 Fayence-Tintenfaß in Form eines etruskischen Grabmals. Auf dem recht-
eckigen Fuß die Darstellung einer Amazonenschlacht, auf dem Deckel eine
liegende Frau; dahinter Federkielbehälter in Form eines. Liktorenbündels.
H. 20 cm.
Winterthur, 17. Jahrhundert.
379 Gotische Glaskanne mit einem deutschen und einem italienischen Wappen und
Inschrift. H. 24 cm.
Italienisch oder spanisch, 16. Jahrhundert.
Plastiken, Textilien
380 Die Steinigung des heiligen Stephanus. Großes Relief in Lindenholz, Natur-
farbe. Gruppe von acht Personen, die Körper halbrund bzw. angelehnt, die
Köpfe und Arme meist ganznund und vom Grund gelöst geschnitzt. Drei
Männer werfen Steine auf den knienden Heiligen; vier andere stehen und
sitzen links und rechts seitwärts, redend bzw. gestikulierend. Alle Personen
tragen reiche Zeitkostüme, teils weltlicher, teils geistlicher Art. Die Basis, auf
der sich die Szene abspielt, ist ein leicht hochgestufter Felsenboden. Das Relief
umschließt ein gotischer Schrein, dessen oberer Stirnfries aus durchbrochen
geschnitztem Maßwerk besteht. H. 115, B. 102 cm. Abbildung Tafel 72.
Ulm, Anfang 16. Jahrhundert.
381 Statuette eines Ritters in gotischem Harnisch, Holz mit alter Fassung. Das
Schwert und die Ständplatte ergänzt. H. 40 cm. Abbildung Tafel 73.
Schwäbisch, um 1480.
382 Birnbaum-Relief, rund: Anbetung der Hirten. Vor einer Renaissance-Ruine mit
Arkadenöffnungen in der Mitte vorn die Krippe mit dem Jesuskind; rechts
davon die kniende Maria und ein Hirt, der zwei Herdentiere am Leitseil hält,
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