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Kunsthaus Lempertz; Kunsthaus Lempertz [Editor]; M. Lempertz' Antiquariat (P. Hanstein) [Contr.]
Math. Lempertz'sche Kunstversteigerung: Gemälde alter und neuzeitlicher Meister, deutsches und ostasiatisches Porzellan, Fayence, römische und griechische Keramik, Silber, Bronze, Messing, Zinn, antike Möbel, Orientteppiche: aus verschiedenem Besitz : Versteigerung: Mittwoch, den 8. Dez. 1948, Donnerstag, den 9. Dez. 1948 — Köln: Math. Lempertz Kunstauktionshaus, Nr. 423.1948

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.61772#0035
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Gold/ Silber

348a COLLIER, Platin mit Brillanten. In einem von einer Schleife zusammengehaltenen
Lorbeerkranz' aus Brillantsplittern hängender Solitär (3 Kari). BeiUegt: Goldene
Nadel. Platin-Kette. ' ,
349 DAMENUHR. Goldenes, ziseliertes Gehäuse mit Brillantsplittern reich besetzt. Auf
der Rückseite Silhouette einer Dame auf Goldgrund. Weißes Email-Zifferblatt. Werk
von Fortin, Paris. Paris, um 1780. Dm etwa 40 mm.
.3 50 BERLOQUE, Gold mit Karneolplatte. Mitte 19. Jahrhundert.
3 51 DAMENRING. Gold ä deux cpuleurs, mit drei kreisrunden geschnittenen Steinen,
die die Symbole von Glaube (Onyx), Liebe (Kafheol) und Hoffnung (Chrysolith?)
tragen. Im Original-Etui? Anfang 19. Jahrhundert.
3 52 ZWEI ZIGARETTENHALTER, Gold mit vielen kleinen Brillanten, Almandinen und
Smaragden. In -Form einer an einem Ring befestigten Klammer mit Schieber.. Die
Steine sind in .Form von Weintrauben und Ranken angeordnet. Türkei, 19. Jahr-
hundert.
3 53 MOKKAKANNE, MILCHKÄNNCHEN UND ZUCKERDOSE mit amphorenförmigen
, Körpern in ägyptisierend^m Stil. Die Kannen haben je drei, die Zuckerdose vier
Füße, die. in Palmetten ansetzen und in Kiauenfüßen enden. Der Ausguß der-Kaffee-
kanne ein Fabeltierkopf. Haryiolzgriffe. Verschiedene Marken, darunter R3 643 8,
6546. Paris, um 1790. Etwa 750 g. (.
3 54 TEEKANNE, getrieben, bauchig mit Rippen godronniert. Klappdeckel und hölzerner
Henkel. Marken: R3 240 tfnd Meistermarke CS. Augsburg, 1737—39. H 16 cm,
etwa 677 g. -
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355 EIN PAAR. MESSKÄNNCHEN. Silber : getrieben, und vergoldet! Fuß, Wandung,
Deckel und Schnauze reich mit Rokaillen verziert. Marken R3 899 und 256. Augs-
burg, Franz Christoph Mäderl, 1753—55. H 13 cm( etwa 320 g.
'356 .EIN PAAR RUNDE WÄRMEGLOCKEN mit Schüsseln, Silber getrieben, Dresdener
Hofmuster. Als Kna,pf eine* von Blättern umschlossene Frucht. Graviert mit dem
Monogramm FA5in Kartuschp unter dem Kurhut, sowie Nummern und'Gewichten.
Aus köriigl. sächsischem Besitz.' Marken: PO 1669. 1704., Jahresbuchstabe Y für
1748 und 1807 C. D. Schrödel. Die Schüsseln tragen die Jahresbuchstäben F für
1731. Dresden, Carl David Schrödel, 1748. Dm etwa 28 cm; etwa 5 525 g,.
3 57 EIN PAAR SALZSCHÄLCHEN' in Schiffchenform mit eckigen Henkeln und zise-
lierter Bordüre. Marken: R3 27.1 und Meistermarke IG. Augsburg, 1771—73.
H 7,5 cm, etwa, 112 g.
358 SAMOWAR. Amphoj-enförmig mit zwei Griffen auf drei Bocksfüßen, die in Pal-
metten an den Körper arisetzen, auf geschweiftem dreiseitigem Sockel , Auf dem
Körper zwei Reliefs. Als Deckelknauf ein Delphin. Marken: R3 6573 und 6588.
Paris, um 1850. H 44 cm, etwa 2380 g.

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