Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus <Berlin> [Editor]
Schutz- und Trutzwaffen des 16. bis 18. Jahrhunderts aus dem Historischen Museum Dresden aus der Sammlung von R. und anderem Privatbesitz: Harnische, Stangenwaffen, Schwerter, Degen, Dolche, Schusswaffen, Zubehörteile ; Versteigerung: 5. Mai 1927 (Katalog Nr. 1979) — Berlin, [1927]

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31. STOSSDEGEN. Gefäß schwarz, in durchbrochener Arbeit. Schmale Klinge, vier-
kantig, der ganzen Länge nach durchbrochen. Angel bez. Antreio Fararo und
Hirschkopf marke (Arnold Berns, Solingen). Um 1620. Abb. Tafel .-?

52-33. EIN PAAR PISTOLEN (PUFFER). Lauf bez. 1590 und H. R. Die genarbte
Schäftung mit gravierten Beineinlagen. Im Knauf das kursächsische Wappen.

54-35. EIN PAAR DESGLEICHEN, ebenso, mit der Jahreszahl 1591, den Buchstaben
H. R. und einer Marke. Abb. Tafel 7

36-37. EIN PAAR DESGLEICHEN, ebenso, mit der Jahreszahl 1590, Lauf und
Schloßblech mit der Marke G. O.

38-39. EIN PAAR DESGLEICHEN, ebenso, mit der Jahreszahl 1590, den Buchstaben
LI. R. und einer Schmiedemarke (steigender Löwe).

40-41. EIN PAAR DESGLEICHEN, ebenso, mit den Jahreszahlen 1589 bzw. 1594.
Knauf mit silberner, geätzter Platte, worauf ein römischer Krieger.

42-43. EIN PAAR DESGLEICHEN, ebenso, mit den Buchstaben LI. R. und einer
Schmiedemarke. Im Knauf eine silberne, geätzte Platte mit der Darstellung eines
römischen Kriegers. Abb. Tafel 6

44. ARMBRUST (SOGEN. WANDSCHNEPPER). Die Säule mit gravierten Bein-

einlagen, mit der Schäftermarke G. E. Auf der Kappe die Nr. 22. Am Kopf der
Säule: Bilnitz. Einband aus gelber Seide. Gehörte zur Ausstattung des Lust-
schlosses Pillnitz unter August dem Starken. Anfang 18. Jahrh. Abb. Tafel 6

45. DESGLEICHEN, ebenso. Auf der Kappe die Nr. 13. Abb. Tafel 6

46. JAGDSCHWERT (BANDWEHR). Gefäß Eisen, mit Gold und Silber tauschiert
(Rankenornament). Knauf und Stichblatt muschelförmig. Breite, flache Klinge
mit messingtauschierter Marke. Anfang 17. Jahrh. Führer: Saal E Nr. 600.

Abb. Tafel 4

47. JAGDGARNITUR AUS WAIDBLATT (PLÖTZE) UND HIRSCHFÄNGER.

Griffe von Hirschhorn mit großen, rosettenförmigen Nieten und Beschlag von ge-
schnittenem Eisen. Rückenklinge des Hirschfängers mit tiefer Rinne, markiert.
Waidblatt mit fünfteiligem, Hirschfänger mit dreiteiligem Besteck. Scheiden mit
Eisenbeschlag, auf der des Waidblattes die Buchstaben H. G. H. Z. S. G. C. U. B. C.
(Kurfürst Johann Georg von Sachsen), auf der des Hirschfängers die Jahres-
zahl 1662. Abb. Tafel7

48. DOLCH (KURZSCHWERT). Griff Horn, Knauf desgleichen, abgeflacht, mit halb-
runder Eisenschiene. Parierstange bandartig abwärts gedreht. Klinge mit Blut-
rinne, breit, flach und mit Genueser Marke. Erstes Viertel 16. Jahrh. Abb. Tafel 4

49. DESGLEICHEN. Griff Eisen, gebläut. Sehr breite, ausladende Parierstangen.

Runde, durchbrochene Parierscheibe. Klinge breit, spitz zulaufende, mit nied-
rigem Grat. Ende 16. Jahrh. Abb. Tafel8

50. DESGLEICHEN. Griff Eisen, geschwärzt, mit kurzen, bimförmigen Parierknäufen

und Parierring. Klinge mit Rückengrat und tiefer Blutrinne. Zweite Hälfte
16. Jahrh. Abb. Tafel8

51. DESGLEICHEN. Griff Eisen, gebläut, mit abgesenkten Parierstangen. Angel mit

spanischer Marke. Klinge mit Grat. Zweite Hälfte 16. Jahrh. Abb. Tafel 8

52. DESGLEICHEN. Griff Eisen, geschwärzt, mit kurzen, bimförmigen Parier-
knäufen und Parierring. Klinge mit Grat. Zweite Hälfte 16. Jahrh. Abb. Tafel 8

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