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Leo Liepmannssohn, Antiquariat
Katalog (Nr. 174): Musiker-Autographen: darunter viele eigenhändige Musik-Manuscripte ; Bach, Beethoven, Berlioz ... (Katalog-Nr. 174) — Berlin: Leo Liepmannssohn, Antiquariat, 1910

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https://doi.org/10.11588/diglit.57182#0114
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Spitzeder (J. B.), Bassist (Geb. 1769). L. a. s. (Wien März 1804). 3 S. 4°. 5. —
Mit eigenhänd. Adresse an den Schauspieler Vohs in Stuttgart. Sehr interessantes ausschliesslich
über Wiener T h e at e r v e rh äl t nis s e handelndes Schreiben.
Spitzeder (Joseph), Bassbuffo (1796—1832), Eigenhändiges Stammbuchblatt mit
Unterschr. Berlin 15. Juli 1832. 1 S. quer-8°. (Hübsches Stück aus dem
Todesjahr.) 3.
Spohr (Louis), der berühmte Violinist und Komponist (1784—1859). Eigenhänd.
vollständiges Musikmanuscript: Die Himmelsbraut, v. Just. Kerner.
Lied für Gesang und Pianoforte. S’/ä Seiten quer-fol. 45. —
Schönes Autograph. Das Werk entstand im Jahre 1838 und erschien als Nr. 1 in Sechs
Lieder und Gesänge für Sopran oder Tenor. Op. 105.
'— Eigenhändiges Musikmanuskript. 4 Seiten quer-folio. 30. —-
Fragment in Partitur aus dem 5. Klavier-Trio.
— Feuille d’album a. s. Dresden d. lOten Februar 1805. 1 S, Quer-8°. 8. —
Hübsches Stammbuchblatt des 21jährigen Komponisten.
— L. a. s. Gotha den 29. Juli 1812. 21/4 S. 4°. 12. —
Mit eigenh. Adresso und Siegel an Andre. Betrifft die Aufführung einer Sinfonie Andreas
in Gotha.
— L. a. s. Cassel den 3ten Mai (18)27. 2^ S. 4°. 10. —
Mit Siegel und eigenh. Adresse an Musikdirektor Kleine, Amsterdam. Uebersendet Klavier-
auszüge und eine Partitur.
— L. a. s. Cassel den 21. Juli 1829. 4 S. 4°. 18. —
Mit eigenhänd. Briefumschlag an And. Henkel, Fulda, dessen Compositionen er beurteilt umi
den er über die Leiden und Freuden der Laufbahn des Componisten aufklärt. Prächtiges
Schreiben.
— L. a. s. Cassel, d. 3. Juni 1830. 2x/2 S. gr. 4°. M. eigenh. Adr. 10. —
An B. Schotts Söhne in Mainz, bei denen er die Lieferung der von Guhr nachkomponierten
Scene des „Teil“ bestellt, sowie um Angabe der in Frankfurt vorgenommenen Striche bittet.
— L. a. s. Cassel, 29. Sept. 1833. 1 Seite. 4°. an Musikdirektor Henkel
in Fulda. 7. 50
— L. a. s, Cassel den 15. März 1846. 3 volle S. gr. 4°. 14. —
Herzliches Schreiben mit eigenh. Adresse an Hofkapellmeister A. Pott. Betrifft dessen Be-
werbung nach Cassel.
— L. a. s. J/2 Seite. 4°. (Etwas verletzt.) 4. —
— Reissiger (Carl Gottl.), berühmter Komponist (1789—1859). L. a. s. Dresden
d. 21. Aug. 38. 1 S. 4°. Mit Adresse an Spohr. 3. 50
„ . . . ich habe mich stets dem grössten deutschen Meister Spohr angeschlossen und helfe ihm
mit meinen schwachen Kräften gern gegen alles Flitterwerk und Scheinbar Werthe an-
kämpfen . . .“
— — L. s. Dresden d. 4. Sept. 1848. 5 S. 4°. 7. 50
Der Brief ist äusser von Reissiger mitunterzeichnet v. F. A. Kummer, Moritz Fürstenau
u. A., er ist an Ludwig Spohr gerichtet, mit der Bitte, er solle mit Mitgliedern der kur-
fürstlich hessischen Kapelle an der Feier des 300jährigen Bestehens der kgl. sächs. Kapelle in
Dresden teilnehmen
Es „wird ein Concert stattfinden, in welchem vom ersten Kapellmeister Walther
bis auf Wagner, Kompositionen der berühmtesten Meister, die . . . dem
Institute vorgestanden haben . . . zur Aufführung gelangen werden . . . .
— Taubert (W.), Klaviervirtuose u. Komponist (1811—91). P. a. s. Brln. 29. July
(Datum nicht eigenhändig). 1 S. quer kl.-4°. 3. —
Bericht über eine Ehrung Spohrs durch die Mitglieder der Königlichen Kapelle. „Meyerbeer,
der an der Spitze der Versammelten stand, begrüßte Spohr in würdigsten u. den allgemeinsten
Anklang findenden Worten.“
— Wild (Franz), berühmter Tenorist (1792—1860). 4 L. a. s. Stuttgard den
6* May u. 7* May, 1825, Frankfurth den 4f July 1825 u. Berlin, 15. Juny 826,
zusammen S1^ S. 4° mit Adressen. 7. 50
Sämtlich in Gastspiel - Angelegenheiten an Ludw. Spohr, der im 2. Brief auf einer leeren
Seite einige Antwort-Notizen geschrieben hat. Der letzte Brief, in dem die Milder-Hauptmann
erwähnt wird, ist an der rechten Seite leicht mit ganz geringem Textverlust eingerissen.
Spontini (Gasparo), der berühmte Opernkomponist, (1784—1851). Musikmanuscript
(von fremder Hand geschrieben) mit eigenhändigem Namenszug auf dem
Titelblatt und Datum und Namenszug auf der letzten Seite („Berlin ce
17 fevrier 1828. Spontini“). 7’/2 Seiten folio. 12. —
„Fest-Marsch, aufgeführt auf dem großen Hofball am 17. Februar 1828, componirt für Seiner (!)
Königlichen Hoheit dem Kronprinz von Preussen ehrfurchtsvoll gewidmet von Spontini/' Vor-
liegende Abschrift (ein Klavierarrangement) ist vielleicht das Widmungsexemplar für den
Kronprinzen, da die Copie kalligraphisch sauber ausgeführt ist. Vermutlich ungedruckt.
— L. a. s. 11 Mai 1825. 1 Seite 4° (französisch). 6. —
— L. a. (1827). 1 p. in-4, d’une ecriture serree. 12. ■—
Curieuse piece illustrant la vanite de ce compositeur. ,,il ne vous deplaira pas peut etre de
connoitre que . . . . S. M. le Roi m’ invita de passer la soiree et de souper chez Lui, et m’ adressa
.... les deux ordres du cabinet privat donnes par Frederic Guillaume III le 3 et le 14 novembre
1827.“ II en suit la copie, le roi de Prusse lui permet de porter Vordre que le roi de Baviere
lui avait confere.
Katalog 174. Musiker-Autographen.
 
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