Lüders, Heinrich [Editor]
Bruchstücke buddhistischer Dramen — Berlin, 1911

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3i

Versehen des Schreibers vorhegen, wie das sicherlich bei für j/,%373333777
in dem ersten Fragmente, für °hzyo° in 14, y77737/g/;77 für 3-33733/^37.% in 8,
°Z:32j/773 für°^77y/773% in 50 der Fall isD). Kürze anstatt der Länge findet sich
in 4'y7377Z'77///77773 I, 772777%/33^77773 ^7377^) 14, y33737/%)/77773 ^ 337/77 I, 777377^/7^^ 2Q, ZT7g77777/A77 8/,
77777/^/777777/7^7777770 III, /7/y777777 IO. Die Form 7*77^777777 kommt im buddhistischenSanskrit
häufig vor3j, die übrigen beruhen wohl nur auf Schreibfehlern. Umgekehrt
steht der lange Vokal anstatt des kurzen in /33r/(/)3% 1, 4777^/3% 13, .573&7VW 63,
777^77^/7/7/^77)/^ i3,T7r//A^77 2i,^(7^77/^*(f)/;7 /777777'y77y()/77)in 51. In den drei ersten
Fällen möchte ich Schreibfehler annehmen; in 777^/7^77° und T7r//A<?y77 liegt aber
ein Provinzialismus vor. Eine Parallele bietet die Dehnung in dem Worte
77rA%/in den Inschriften aus Mathurä, die aus derselben Zeit stammen wie unsere
Fragmente: Tzr/iaO /MzytwyTE (Ep. Ind. Vol. II. p. 207, Nr. 2p), 77^77^77/0 I 77r-
dA<27M33%33y%, T7Z7lA77/0 7/oM^M/774) (Ind. Ant. Vol. XXXIII. p. 132 f., Nr. 30),
777^77/777777 / 77pM/77)/o (Ep. Ind. Vol. II. p. 207, Nr. 30)5). DieDehnung in4)793/3^*7^3/33°
hatzahlreicheParallelenim Sanskrit. 7^7 für haben wir in^7A7377)/<9i8. DieSchrei-
bung mit 7V kommt in diesem Worte häufig vor und ist Buddhacarita 3,3 ebenso
wie in unserer Stelle durch das Metrum gesichert. Merkwürdig ist 4)4)7^773/7^477777
in 27, wofür das Metrum die auch sonst häufig im buddhistischen Sanskrit
erscheinende Form 4)7933/37433773 verlangt6). Sicherlich ein Prakritismus ist 4/7*7/77
in 0777^-7'^ 4/07/77 in 1 und //7077 in /37Z/33 zp/37/? 377*77737741/77 in 8 und /37Z/33 /(7'(j77° in 46.
In Pausa steht /37Z/33/ in 37, vor Vokal /37Z/773/ in /37Z/373/ 07777777 in 1. Auffällig
ist /^T7g*77..777 in 1, das sicher zu /^77c-37z/77773 zu ergänzen ist. Die gleiche
Form findet sich in der Sprache des Mahävastu und des buddhistischen
Sanskritkanons, wo der Nom. Sing, der 77777/- und z/77/-Stämme durchweg auf
-77777777 und -z/77777 auslautet7). So erklärt sich auch der eigentümliche Sandhi
in y7*77z/77777 4)7344)77° für 47777/7777 4)7747577° in 8. Offenbar ist, wie zu
4/777g77z/77777, so y7*77z/7777 zunächst zu 47473/77773 und dann weiter vor 4) zu 47437/77777
geworden^). Eine reine Prakritform ist Sow7777/77//77yyT7 in den Worten, die
Dhänanjaya in 13 an die Dienerin richtet. Sie beruht wohl auf einem Ver-
sehen, da das danebenstehende 47/33/73793^73/37773 es sicher macht, daß sich
Dhänanjaya auch an dieser Stelle des Sanskrits bedient. Eine falsche Form
endlich ist in 34.

') In 13 ist ZM/TT-azlr-ra/Hy. nachträglich aus verbessert. Andere Wörter, in
denen ich Schreibfehler vermute, sind in 13, .32272%/ (oder ist . 3M 72%23 zu lesen?) in 21,
%wg<Mz7ZM/3.5%y2'3% in 63, ^Ay%j%7737/2'33A%7'%773 (?) in 116. Die unmögliche Form in 61 ist
erst durch nachträgliche Verbesserung entstanden; siehe die Note zum Text.
2) Das z/% ist später nachgezogen, und der Fehler daher vielleicht erst durch den Korrektor
hineingebracht.
3) Es ist die etymologisch berechtigte Form; siehe Wackernagel, Altind. Gr. I. § 39.
4) Die Lesungen sind nach einem Abklatsch revidiert.
5) Andere Beispiele in der sehr fehlerhaften Mathurä-Inschrift Ind. Ant. Vol. XXXVII. p. 33 ff.
6) In 20 und 21 kommt das Wort vor. Es läßt sich nicht entscheiden, ob hier
oder gemeint ist.
7) Senart, Mahävastu I. p. XIV; Pischel, Sitzungsber. Preuß. Ak. Wiss. 1904, p. 812.
S) Ein ungewöhnlicher Sandhi liegt vielleicht auch in M%y%7272 (%)37*(%) in 31 vor, doch
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