Lüders, Heinrich [Hrsg.]; Kumāralāta [Hrsg.]
Bruchstücke der Kalpanāmaṇḍitikā des Kumaralāta — Leipzig, 1926

Seite: 38
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7/rf<Ay7MJ in drei Abschnitte zu io, 10 und lß gegliedert^ ähnlich wie
das aus 26 wx^yyy bestehende Dhammapada am Schlüsse in drei Abschnitte von
10, 10 und 6 zerlegt wird. Auch in den Handschriften der Jätakamälä
des Arya-S'üra, die ß^Jätakas enthält, stehen 77&fyy77<3y am Schlüsse von Jät. 10,
20 und ßo3. Da die Zahl der Erzählungen der Kalpanämanditikä durch 10 teil-
bar ist, so ist es mir wahrscheinlich, daß in diesem Falle die Dekadenteilung
von dem Verfasser selbst herrührt, wenn auch die Einteilung rein äußerlich ist;
einen inneren Zusammenhang zwischen den Erzählungen der einzelnen Gruppen
vermag ich wenigstens für die ersten acht Abschnitte nicht zu erkennen.
Die diesicham SchlussederßO.undöo.Erzählung erhalten haben,
entsprechen genau dem, was sonst 7y<Af<r?7<3 genannt wird. Es sind Aryä-Strophen,
die die Stichworte für die Erzählungen der vorausgehenden Dekade geben.
WyyyyyyA ist des Name der Helden in 21, ^yy/yy^ geht aut das Mädchen, das dem
Orden die zwei Kupferstücke schenkt, in 22, jyyy/Hyy^ auf den Dämon, den die
Ankunft des Mönches erschreckt, in 2ß, yyy<Z^yyyyyyy/yy/fyy7/y auf die halbe Myroba-
lane, die letzte Gabe des Asoka, in 2/, 7yzyy/yy auf den Kranz, den der yy^yyry^yy
als Gabe für den Stupa behält, in 28, yyyywy/. auf die yryy%y/yy-Pflanze, die der
Zauberer in 29 in ein Mädchen verwandelt. WVryfVyy) ist der Titel der Geschichte
vom Streite der Mönche im Kaugämbi in $1, jy/^pyyyyf^yA^ bezieht sich auf den
Wohlgeruch, den der Mönch ausströmt, in $$, yry/G^yA weist auf den Götterkönig,
der den Käsyapa verehrt, in 56, . . T ist das Stichwort von $/, denn
der von Säriputra Zurückgewiesene wird von dem Meister aufgenommen, weil er
einst im Walde aus Furcht vor einem Tiger »Verehrung dem Buddha« gerufen,
ist der Arme in $9, der einen Gott bittet, ihn reich zu machen, 7yyry/y-
^yy/y/DA der Vyzy^yy/y in 60, der von seinem Glauben an die Kraft glückbringen-
der Dinge durch einen Mönch geheilt wird. Von dem y <37770-7^7^% am Schlüsse
der neunten Dekade ist nur die letzte Silbe y//^ erhalten, die sich kaum zu
einem Worte ergänzen läßt.
DIE SPRACHE.
Die Sprache des Werkes ist durchweg das korrekte Sanskrit der Gramma-
tiker. Abweichungen finden sich nur selten. 147 R 1 steht mit der im epischen
Sanskrit häufigen Beibehaltung des 77-Stammes am Ende des Kompositums
214 Rß erscheint das Femininum yyyyfyyyyy^/yy/y; auch diese Form ist
im Epos öfter belegt. ßo8 V 2 findet sich die auffällige Form yD^yyy/ry^, die
offenbar für yy^ryyyAz# steht. Wie Holtzmann, Gramm, aus dem Mahäbh. S. ß9,
angibt, wird auch im Epos einmal als yyyyyY-Wurzel behandelt; Mbh. ß, 266, 2
bietet den Infinitiv <3<%y<%Ayy7'77772. Ob V2 einfacher Schreibfehler
t Auch die tibetische Übersetzung hat diese sie sind aber von Beckh nicht in den
Text der Ausgabe aufgenommen; siehe S. 37, Anm. 2; S. 68, Anm. 8; S. i$$, Anm. 3.
2 Auch diese sind von Kern nicht in den Text aufgenommen; siehe die Various
Readings zu den betreffenden Stellen.
3 Es ist vielleicht zu lesen.
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