1. Einleitung
Über die Ausgrabungen, die in den Jahren 1964 bis 1974 in und bei Pöhlde, Kreis Osterode am
Harz, zur Geschichte von Königshof und Pfalz Palithi durchgeführt wurden, sind bisher mehrere
Vorberichte erschienen. Als erster Teilband einer Gesamtpublikation über die archäologischen Un-
tersuchungen in Pöhlde soll nunmehr das keramische Fundmaterial aus dem Pfalzbereich vorgelegt
werden. In zwei getrennten Abschnitten wird einmal die Keramik der jüngeren Eisenzeit und älte-
ren Kaiserzeit, zum andern die des Mittelalters und der frühen Neuzeit behandelt. Zur Erhellung
der Zusammenhänge zwischen Funden und Befunden ist ein kurzer zusammenfassender Überblick
über die Grabungsergebnisse vorangestellt.
Bei der Auswertung des keramischen Fundmaterials stehen chronologische Aspekte im Vorder-
grund. Kultur- und siedlungsgeschichtliche Fragestellungen sollen in einem weiteren Teilband mit
erörtert werden.
Abgesehen von einzelnen mehr lokal begrenzten Darstellungen des keramischen Fundmaterials aus
den beiden großen Zeitabschnitten, fehlt es für das südniedersächsische Bergland noch an größeren,
zusammenfassenden Bearbeitungen. Die umfangreichen Katalog- und Abbildungsteile sind daher
gleichzeitig als Materialvorlage für zukünftige großräumige Untersuchungen gedacht. Ein möglichst
großer Teil der Keramik wird abgebildet, das jüngereisenzeitliche und kaiserzeitliche Material auf
den Tafeln A—F, die mittelalterliche Tonware auf den Tafeln 1—39.
Das jüngereisenzeitliche und kaiserzeitliche Fundmaterial wurde vollständig erfaßt. Die weitere
Materialaufnahme und -auswertung mußte aus technischen und räumlichen Gründen auf die Kera-
mik des 10./11. bis 16./17. Jahrhunderts beschränkt bleiben. Sie macht etwa 20% des gesamten
Fundgutes aus. Das Material aus dem 18./19- Jahrhundert, das besonders im Bereich des Pöhlder
Kirchhofes in großen Mengen auftrat, blieb unberücksichtigt. Aufnahme, Katalogisierung und
Auswertung der Keramik des Mittelalters erfolgte unter Einsatz der EDV. Die technischen Einrich-
tungen hierfür waren vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt bereitgestellt worden. Für die
gute, erfolgreiche Zusammenarbeit sei auch an dieser Stelle dem Leiter der Statistischen Datenbank
in der Abteilung C, Statistik, Herrn W. Baumann, und seinen Mitarbeitern sowie Herrn H. Hogrefe
von der Abteilung D, Automatische Datenverarbeitung, vielmals gedankt.
Mit den Zeichnungen des Fundmaterials wurde jeweils sofort nach Beendigung eines Grabungsab-
schnittes begonnen. Unterschiedlichkeiten in der Darstellung konnten dabei nicht vermieden wer-
den. Um eine gewisse Einheitlichkeit zu erreichen, sind zahlreiche Zeichnungen neu angefertigt
worden, wobei eine technisch-schematisierende Form der Darstellung stärker berücksichtigt wurde.
Frau I. Burhenne zeichnete das Fundmaterial; an den übrigen graphischen Darstellungen waren J.
Böning, J. Greiner, J. Imbery und W. Piontek beteiligt. Allen, die an dieser Publikation mitgear-
beitet haben, gilt unser herzlicher Dank.
Weiterhin ist dem Institut für Denkmalpflege im Niedersächsischen Landesverwaltungsamt für die
Aufnahme dieser Arbeit in die Reihe der Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens
und dem Land Niedersachsen für die Finanzierung des Drucks zu danken. In besonderem Maße gilt
unser Dank dem Herausgeber der Materialhefte, Herrn Dr. K. Wilhelm!, und Herrn Dr.
H.-W. Heine für die Druckvorbereitungen und die Redaktion. Schließlich ist dem Verlag August
Lax, Hildesheim, für die Drucklegung ebenfalls Dank abzustatten.
Hannover, im November 1982 Die Verfasser
1 Materialheft 18
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Über die Ausgrabungen, die in den Jahren 1964 bis 1974 in und bei Pöhlde, Kreis Osterode am
Harz, zur Geschichte von Königshof und Pfalz Palithi durchgeführt wurden, sind bisher mehrere
Vorberichte erschienen. Als erster Teilband einer Gesamtpublikation über die archäologischen Un-
tersuchungen in Pöhlde soll nunmehr das keramische Fundmaterial aus dem Pfalzbereich vorgelegt
werden. In zwei getrennten Abschnitten wird einmal die Keramik der jüngeren Eisenzeit und älte-
ren Kaiserzeit, zum andern die des Mittelalters und der frühen Neuzeit behandelt. Zur Erhellung
der Zusammenhänge zwischen Funden und Befunden ist ein kurzer zusammenfassender Überblick
über die Grabungsergebnisse vorangestellt.
Bei der Auswertung des keramischen Fundmaterials stehen chronologische Aspekte im Vorder-
grund. Kultur- und siedlungsgeschichtliche Fragestellungen sollen in einem weiteren Teilband mit
erörtert werden.
Abgesehen von einzelnen mehr lokal begrenzten Darstellungen des keramischen Fundmaterials aus
den beiden großen Zeitabschnitten, fehlt es für das südniedersächsische Bergland noch an größeren,
zusammenfassenden Bearbeitungen. Die umfangreichen Katalog- und Abbildungsteile sind daher
gleichzeitig als Materialvorlage für zukünftige großräumige Untersuchungen gedacht. Ein möglichst
großer Teil der Keramik wird abgebildet, das jüngereisenzeitliche und kaiserzeitliche Material auf
den Tafeln A—F, die mittelalterliche Tonware auf den Tafeln 1—39.
Das jüngereisenzeitliche und kaiserzeitliche Fundmaterial wurde vollständig erfaßt. Die weitere
Materialaufnahme und -auswertung mußte aus technischen und räumlichen Gründen auf die Kera-
mik des 10./11. bis 16./17. Jahrhunderts beschränkt bleiben. Sie macht etwa 20% des gesamten
Fundgutes aus. Das Material aus dem 18./19- Jahrhundert, das besonders im Bereich des Pöhlder
Kirchhofes in großen Mengen auftrat, blieb unberücksichtigt. Aufnahme, Katalogisierung und
Auswertung der Keramik des Mittelalters erfolgte unter Einsatz der EDV. Die technischen Einrich-
tungen hierfür waren vom Niedersächsischen Landesverwaltungsamt bereitgestellt worden. Für die
gute, erfolgreiche Zusammenarbeit sei auch an dieser Stelle dem Leiter der Statistischen Datenbank
in der Abteilung C, Statistik, Herrn W. Baumann, und seinen Mitarbeitern sowie Herrn H. Hogrefe
von der Abteilung D, Automatische Datenverarbeitung, vielmals gedankt.
Mit den Zeichnungen des Fundmaterials wurde jeweils sofort nach Beendigung eines Grabungsab-
schnittes begonnen. Unterschiedlichkeiten in der Darstellung konnten dabei nicht vermieden wer-
den. Um eine gewisse Einheitlichkeit zu erreichen, sind zahlreiche Zeichnungen neu angefertigt
worden, wobei eine technisch-schematisierende Form der Darstellung stärker berücksichtigt wurde.
Frau I. Burhenne zeichnete das Fundmaterial; an den übrigen graphischen Darstellungen waren J.
Böning, J. Greiner, J. Imbery und W. Piontek beteiligt. Allen, die an dieser Publikation mitgear-
beitet haben, gilt unser herzlicher Dank.
Weiterhin ist dem Institut für Denkmalpflege im Niedersächsischen Landesverwaltungsamt für die
Aufnahme dieser Arbeit in die Reihe der Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens
und dem Land Niedersachsen für die Finanzierung des Drucks zu danken. In besonderem Maße gilt
unser Dank dem Herausgeber der Materialhefte, Herrn Dr. K. Wilhelm!, und Herrn Dr.
H.-W. Heine für die Druckvorbereitungen und die Redaktion. Schließlich ist dem Verlag August
Lax, Hildesheim, für die Drucklegung ebenfalls Dank abzustatten.
Hannover, im November 1982 Die Verfasser
1 Materialheft 18
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