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Hellmut Meyer und Ernst, Autographenhandlung und Antiquariat <Berlin> [Editor]; Antiquariat Adolf Weigel <Leipzig> [Editor]
Sammlung des schwedischen Konsuls Oskar Planer sowie einige Beiträge aus anderem Besitz: Autographen, Originalbildnisse, Porträtstiche, Silhouetten von Schriftstellern, Dichtern, Gelehrten, Musikern, Künstlern und historischen Persönlichkeiten sowie eine umfangreiche Seume-Sammlung ; Büchersammlung vornehmlich zur klassischen Periode der deutschen Literatur und zur Zeitgeschichte der Befreiungskriege ; 14. und 15. sowie 16. April 1932 — Berlin, Leipzig, 1932

DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.5577#0114
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748. Soubise, Rohan Prinz, Marschall von Frankreich, von Friedrich d. Grossen
1757 bei Rossbach besiegt; 1715—87. Eigh. Brief m. U. „Au camp de
Hohenkirchen" 29. Oktober 1758. 3 Seiten. 4".

An den Herzog von Fitzjames, über seine militärische Lage u. den Plan
eines Feldzuges in Westfalen.

749. — Eigh. Brief m. U. Paris, 7. Juli 1770. 1 Seite. 4».

An die Marquise de Bains. Hat ihrem Bevollmächtigten die gewünschten Auf-
schlüsse über ihre Güter in der Bretagne gegeben.

750 Soult, Nicolas, Herzog von Dalmatien, Marschall von Frankreich; 1769—
1851. Brief m. eigh. U. Tarent 6 ventöse X. (25. Febr. 1801.) 2y4S. 4».

An den General D e s t a i n g. Kann der Familie des Generals eine Eskorte nur
bis Turin mitgeben; von dort an wird ihr wohl kaum eine Eskorte gestellt werden.

751. Spazier, Joh. Gottfried Karl, Schriftsteller u. Liederkomponist, Schwager
Jean Pauls; 1761—1805. 3 eigh. Briefe m. U. Dessau u. Leipzig 1798—
1804. 7 Seiten. 8° u. 4°.

Ueber die von ihm begründete „Zeitung für die elegante Welt", deren Grundgedan-
ken er in dem Brief vom 15. Oktober 1800 dem Adressaten eingehend auseinandersetzt.

752. Spazier, Wilhelmine, Gattin des Vorigen, Schwägerin von Jean Paul;
gest. 1808. 3 eigh. Briefe m. U. Leipzig 1806—07. 8 Seiten. 8».

Zwei Briefe an den Buchhändler W i 11 m a n n s über Beiträge zu einem Taschen-
buch u. einem „Anekdotenplan", den sie „sehr billigt, auch hat mich S e u m e, den Sie
als Schriftsteller kennen u. der mein persönlicher Freund, ja sogar mein Lehrer in
einigen Sprachen ist, dabei zu unterstützen versprochen". Der dritte Brief (1807) ist an
Friedrich Kind; literarischen Inhalts.

753. Spener, Karl, Publizist. „Spenersche Zeitung"; 1749-1827. Eigh. Brief
m. U. (Berlin) 20. September 1805. 1 Seite. 4°.

Die 122 Platten, „die zu Marpurgs Abhandlung von der Fuge gehören", kann er
nicht unter 100 Thlr. weggeben. Sie sind ganz fehlerfrei u. „je zwey u. zwey Tafeln in
4 to auf eine Platte neben ein ander gestochen".

754. Spohr, Louis, der Violinvirtuose u. Komponist; 1784—1859. Eigh. Be-
merkung unter einem von fremder Hand geschriebenen Briefe. 14. De-
zember 1833. 1 Seite. 4°.

Auf die Anfrage des Londoner Buchhändlers Boony nach dem Preise von 4 Ab-
schriften seines Oratoriums „Die letzten Dinge" schreibt Spohr: „Wenn sie 3 oder 4
Abschriften zugleich nehmen, so soll jede inclusive des Honorars 5 Pfund kosten."

755. Stanislaus II. August Poniatowski, König von Polen; 1732—98. Schrift-
stück m. eigh. U. Warschau, 18. V. 1766. 1 Seite. Querfolio. Mit Siegel.
Lateinisch.

Ueberträgt die durch den Tod des letzten Besitzers dem Fiskus anheimgefalle-
nen, „Krosna" genannten Güter in Posen an Konstantin Kwilecki.

756. — Schriftstück m. eigh. U. Warschau 1768. 1 Seite. Folio. Polnisch.

757. — Eigh. Brief m. U. 11. II. 1792. 1 Seite. Folio.

An den Kardinal TomasoAntici. „Le retablissement de Sa Saintete est un Su-
jet de joye et de jubilation pour tout vrai Catholique, tel que je me fais gloire d'etre.."

758. — Schriftstück m. eigh. U. Warschau, 4. VIII. 1792. 1 Seite. Querfolio.
Mit Siegel. Lateinisch.

Ausweis für den Abt Viattoli, der nach Karlsbad reist.

759. - Brief m. eigh. U. „St.A.R." und 3 eigh. Zeilen. Grodno, 5. VIII. 1795.
2 Seiten. 4°. Französisch.

An „Caro G a e t a n o . . ." „II se peut fort bien que votre supposition sur
l'anecdote du tailleur soit juste, d'autant plus que ma notion est que le premier nom
verkable du ministre en question etait Thu schlecht et oue Marie Therese l'a changö
en Thugoutt en ögard ä sa bonne conduite . ." (Franz, Maria Freiherr von Thugut,
Österreich. Minister; 1734—1818.) Ferner über die Zustände in Warschau und Grodno.
Der eigenhändige Briefschluss lautet: „Salut ... St. A. R. La feuille litteraire sera
remise a l'Abbe Bertrand."
 
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