Meyer, Carla
Die Stadt als Thema: Nürnbergs Entdeckung in Texten um 1500 — Mittelalter-Forschungen, Band 26: Ostfildern, 2009

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DIE AUTORIN
CARLA MEYER, geb. 1977, Studium der
Germanistik, Journalistik, Literaturvermittlung
und Geschichte in Bamberg und Rom, Pro-
motion 2007 in Heidelberg. Nach Lehrauf
trägen am Lehrstuhl für Deutsche Philologie
des Mittelalters in Bamberg seit 2003 wissen-
schaftliche Mitarbeiterin am Historischen
Seminar der Universität Heidelberg,
2007 Wechsel an das Heidelberger Institut für
Fränkisch-Pfälzische Geschichte und
Landeskunde.
Um 1450 entdeckten Dichter und Chronisten die Stadt als eigenständiges Sujet. Auf einmal schien
ihnen nicht mehr nur das Unvertraute, Außergewöhnliche notierenswert. Stattdessen suchten sie
nun einen Blick und eine Sprache für die eigene Lebenswelt zu entwickeln, wie die vorliegende
Studie am Beispiel der Reichsstadt Nürnberg zeigt. Sie kreierten ein »Image« der Stadt, das trotz aller
Wandlungen und wechselnden Instrumentalisierungen im Mythos des »altdeutschen Nürnberg« mit
Protagonisten wie Dürer und Sachs bis heute fortlebt. Auch um 1500 ließ sich die neu erschriebene
Kollektividentität der »Nürnberger« schon für politische Ziele vereinnahmen. Die Studie zeichnet
nach, welche Rolle die Artikulation städtischer Selbstbilder in und für Nürnberg bei der Bewältigung
äußerer Gefahren ebenso wie zur Stabilisierung der inneren Ordnung spielte.

(Universitätsbibliothek Heidelberg, B 1554 B fol. INC,
fol. 99v-100r)

ISBN 978-3-7995-4277-7

7H17C

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