Universitätsbibliothek Heidelberg [Editor]; Miller, Matthias [Oth.]; Zimmermann, Karin [Oth.]
Die Codices Palatini germanici in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Cod. Pal. germ. 304 - 495) — Wiesbaden, 2007

Page: 305
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Cod. Pal. germ. 393

7. 48'-58‘ ‘FRAU MINNE WEISS RAT’. ICh tü durch froeden verjehen hie/ Wie ich an
ainem morgen gie ... 58' Vnd will das clagen alle tag/ Die red haist schwig vnd niemant
sag. Brandis, S. 163 Nr. 422. Text (nach dieser Hs.): Matthaei, S. 143-152 Nr. 14. Zum
Text vgl. Tilo Brandis, in: VL 2 2 (1980), Sp. 851 (Hs. erwähnt).

8. 58’-60 v ‘WER KANN ALLEN RECHT TUN?’ Ain hühsche frow mein dienst ver-
spricht/ Durch wandel des vil an ir ist... 60' Dann das sie mein dienst nit wil hahen
vergüt/ Das zel ich ir fur ain uhermüt. Brandis, S. 55f. Nr. 52. Text: Mone, Anzeiger 3,
Sp. 22-24 (nach dieser Hs.); Haltaus, S. 150-152 Nr. 11/13 (nach Prag Knihovna Närod-
nfho musea Cod. X A 12); Geuther, S. 100-103 Nr. 1/13 (Auszug); Edmund E. Stengel/
Friedrich Vogt, Zwölf mittelhochdeutsche Minnelieder und Reimreden aus den Samm-
lungen des Rudolf Losse von Eisenach, Köln (u.a.) 1956, S. 16-20 (Sigle P; jeweils mit
dieser Hs.). Weitere Lesarten der Hs. bei Matthaei, S. 167. Zum Text vgl. Arne Hol-
torf, in: VL 2 10 (1999), Sp. 877f.

9. 60 v-65 r ‘DER MINNE GERICHT’ (Fassung II). >Der mynne gericht<. DO der sum-
mer was da hin/ Vnd do der winter vngewin ... 65 1 Richt sie sich nit myt mir vor dem tag/
Das ich es für haß clagen mag. Brandis, S. 180 Nr. 461. Text (nach dieser Hs.): Matthaei,
S. 152-155 Nr. 15. Zum Text s.o. Nr. 5.

10. 65 r-68 v ‘DIE SECHS FARBEN’ (Fassung I). >Von den sühen [!] farhen<. Mlch fragt
ain frow gar waidelich/ Sie sprach gesell bewyß mich ... 68 v Vrloh nam ich da zestund/
Vnd schied mich von irem rotten mund Amen. Brandis, S. 141f. Nr. 372 (mit Parallel-
überlieferung; zusätzlich Berlin SBB-PK Fragm. 3). Text: Haltaus, S. 168-170 Nr. 11/21
(nach Prag Knihovna Närodnfho musea Cod. X A 12); Geuther, S. 109f. Nr. 1/21 (Aus-
zug mit dieser Hs.). Lesarten der Hs. bei Matthaei, S. 167f. Zum Text vgl. Hartmut
Beckers, in: VL 2 8 (1992), Sp. 975-977.

11. 68 v-76 r ‘DER KRAUTGARTEN’. AN ainem tag ich haissen rait/ Mit ainem hapch in
ain ow prait... 76 r die ar ie fuegten laid/ Wann das wer wol uff minen aid. Brandis,
S. 197f. Nr. 500 (mit Parallelüberlieferung). Text (nach Prag Knihovna Närodmho musea
Cod. X A 12): Haltaus, S. 243-248 Nr. 11/59. Lesarten der Hs. bei Matthaei, S. 168f.
Vgl. auch Geuther, S. 144-146. Text auch in Cod. Pal. germ. 313, 460‘-466 r und Cod.
Pal. germ. 355, 147 v-155 r. Zum Text vgl. Dietrich Schmidtke, in: VL 2 5 (1985), Sp. 348f.
Unmittelbar anschließend:

12. 76 r-81 r FRÖSCHEL VON LEIDNITZ, DIE LIEBESPROBE. Wa rechte lieh haut
gepuwen ain garten/ Mit gantzen truwen on hinderwarten ... 81 r Im ist zetruwen gütter
dingen/ Gott lauß vnß haiden wol gelingen Amen [Schluß fehlt]. Text (mit dieser Hs.,
Sigle Fle): Die deutsche Märendichtung des 15. Jahrhunderts, hrsg. von Hanns Fischer,
München 1966 (MTU 12), S. 112-122/V. 262. Lesarten der Hs. bei Matthaei, S. 169f. Zu
Autor und Text vgl. Walter Blank, in: VL 2 2 (1980), Sp. 977f. (Hs. erwähnt; mit Parallel-
überlieferung); Sarah Westphal, ‘Die Liebesprobe’ by Fröschel von Leidnitz: Codicolo-
gical stability in the fifteenth century, in: dies., Textual poetics of German manuscripts
1300-1500, Columbia, SC 1993, S. 186-217, bes. S. 199-202. - 81 v-81b v leer.

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