Cod. Pal. germ. 736
(7. 63v) Von gluck vnd vngluck ... Vmb siech leut... das vbrig als vor. - (8. 64r) Ziffern: 1-
100. - 64v leer.
VII.
Bll. 64a*-90c*. Lagen: III69 + IV77 + 2 I81 + II84a’ + (III-l)89 + II90c’ (mit Bll. 90a*, 90b*). Bll. 90b/90c nicht aufge-
schnitten. Wz.: Wappen, gerautet, ähnlich Piccard, WZK, Nr. 24.715 und weitere (um 1540). Schriftraum (links
durch Knicke begrenzt): 16-17,5 x 11-12; 23-25 Zeilen. Deutsche Kursive des 16. Jhs. von einer Hand. Über-
schriften in Auszeichnungsschrift.
Herkunft: Datierung der Hs. nach Wasserzeichen (um 1540), Lokalisierung nach inhaltlichen Überlegungen
(Augsburg?). Es handelt sich um eine Abschrift , beide Nativitäten sind datiert, vgl. 77v: Jetzund Im Jar 1519
bzw. 90r: in 12 ge Anno 1530. 64a*r Marke in Rötel, vgl. Cod. Pal. germ. 812/1.
Schreibsprache: hochdeutsch mit ostoberdeutschen (bairischen) und mitteldeutschen Formen.
Literatur: Zinner, Nr. 2.818f.; Horst Sommer, Medizinische Rezepte des Colmarer Arztes Lorenz Fries aus
zwei Sammelhandschriften, in: Medizinische Monatsschrift 20 (1966), S. 22-24, hier: S. 23f., Anm. 1; Rudolf
Christian Ludwig Öhlschlegel, Studien zu Lorenz Fries und seinem ‘Spiegel der Arznei’, Diss. Tübingen
1985, S. 161 und S. 164; John L. Flood, ‘Fries, Lorenz’, in: VL Humanismus, 1 (2008), Sp. 823-841, Hs. er-
wähnt Sp. 827.
1. 65r-81v LORENZ FRIES, NATIVITÄT FÜR DEN GRAFEN JOHANN-LUDWIG
VON NASSAU-SAARBRÜCKEN-SAARWERDERN (1472-1545). (la. 65r) Titel.
>Practia ader judicium deß wolgeborenn Joann Ludgwigß gnenn zu Nassaun zu Sarabri-
ckenn vnnd Sarwerdenn Meynneß gnedigenn herenn geborn Im Jar 1472 vff mitwochenn
vor sant Lucaß tag deß morgenß zu 7 vrenn vnnd 20 minutenn [17. Okt. 1472]c. Darun-
ter: Nativität, Maße: 10,1 x 8. - (lb. 66r-81v) >Practica vber obenent [?] vnd an ge zeit
judicium<. Das erste capitel von ersten hauß<. Zum erstenn wirt diß judicium oder astro-
nomj erteilt ... 81v ... fengt auch sein jar ann etc. Zu Verfasser (Elsaß, wohl um 1490-
1530/1532; nicht identisch mit dem gleichnamigen Sekretär und Historiographen der
Fürstbischöfe von Würzburg) und Werk vgl. Flood (s.o. Lit.), weitere Lit. s.d. - 64a*v,
65v leer.
2. 82r-84v REVOLUTIONEN FÜR DIE JAHRE 1520-1525. - 84a* leer.
3. 85r-90r LORENZ FRIES, NATIVITÄT FÜR DEN GRAFEN PHILIPP II. VON
NASSAU-SAARBRÜCKEN-SAARWERDERN (1509-1554). (3a. 85r) >Im tar do
mann zellet nach der gepurt vnserß herrenn 1509 Am 25 tag deß hoümondß [25. Juli
1509], morgenß 40 minuten nach der 2 stund auff den tag Mercurius, in der stundenn deß
Marß ward gepornn der wolgepornn hem Philipß etc.<. Die zeit die gepurt ist gerechtfer-
tigt durch die ler Ptolenej Am 51 wort seinte hondert sprich. - (3b. 85v) Nativität, Maße: 11
x 11. - (3c. 86r-90r) >Ws des himels stand bedeute etc<. So ich nunn den stand deß hi-
melß abgerechnet... 90r... in ewigkeit gelopt seye. Ler Laurentum Frisum operante [?] in
12 ge[nner] Anno 1550. Zu Verfasser und Werk s.o. zu Nr. 1. - 90v, 90a*-90c* leer.
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(7. 63v) Von gluck vnd vngluck ... Vmb siech leut... das vbrig als vor. - (8. 64r) Ziffern: 1-
100. - 64v leer.
VII.
Bll. 64a*-90c*. Lagen: III69 + IV77 + 2 I81 + II84a’ + (III-l)89 + II90c’ (mit Bll. 90a*, 90b*). Bll. 90b/90c nicht aufge-
schnitten. Wz.: Wappen, gerautet, ähnlich Piccard, WZK, Nr. 24.715 und weitere (um 1540). Schriftraum (links
durch Knicke begrenzt): 16-17,5 x 11-12; 23-25 Zeilen. Deutsche Kursive des 16. Jhs. von einer Hand. Über-
schriften in Auszeichnungsschrift.
Herkunft: Datierung der Hs. nach Wasserzeichen (um 1540), Lokalisierung nach inhaltlichen Überlegungen
(Augsburg?). Es handelt sich um eine Abschrift , beide Nativitäten sind datiert, vgl. 77v: Jetzund Im Jar 1519
bzw. 90r: in 12 ge Anno 1530. 64a*r Marke in Rötel, vgl. Cod. Pal. germ. 812/1.
Schreibsprache: hochdeutsch mit ostoberdeutschen (bairischen) und mitteldeutschen Formen.
Literatur: Zinner, Nr. 2.818f.; Horst Sommer, Medizinische Rezepte des Colmarer Arztes Lorenz Fries aus
zwei Sammelhandschriften, in: Medizinische Monatsschrift 20 (1966), S. 22-24, hier: S. 23f., Anm. 1; Rudolf
Christian Ludwig Öhlschlegel, Studien zu Lorenz Fries und seinem ‘Spiegel der Arznei’, Diss. Tübingen
1985, S. 161 und S. 164; John L. Flood, ‘Fries, Lorenz’, in: VL Humanismus, 1 (2008), Sp. 823-841, Hs. er-
wähnt Sp. 827.
1. 65r-81v LORENZ FRIES, NATIVITÄT FÜR DEN GRAFEN JOHANN-LUDWIG
VON NASSAU-SAARBRÜCKEN-SAARWERDERN (1472-1545). (la. 65r) Titel.
>Practia ader judicium deß wolgeborenn Joann Ludgwigß gnenn zu Nassaun zu Sarabri-
ckenn vnnd Sarwerdenn Meynneß gnedigenn herenn geborn Im Jar 1472 vff mitwochenn
vor sant Lucaß tag deß morgenß zu 7 vrenn vnnd 20 minutenn [17. Okt. 1472]c. Darun-
ter: Nativität, Maße: 10,1 x 8. - (lb. 66r-81v) >Practica vber obenent [?] vnd an ge zeit
judicium<. Das erste capitel von ersten hauß<. Zum erstenn wirt diß judicium oder astro-
nomj erteilt ... 81v ... fengt auch sein jar ann etc. Zu Verfasser (Elsaß, wohl um 1490-
1530/1532; nicht identisch mit dem gleichnamigen Sekretär und Historiographen der
Fürstbischöfe von Würzburg) und Werk vgl. Flood (s.o. Lit.), weitere Lit. s.d. - 64a*v,
65v leer.
2. 82r-84v REVOLUTIONEN FÜR DIE JAHRE 1520-1525. - 84a* leer.
3. 85r-90r LORENZ FRIES, NATIVITÄT FÜR DEN GRAFEN PHILIPP II. VON
NASSAU-SAARBRÜCKEN-SAARWERDERN (1509-1554). (3a. 85r) >Im tar do
mann zellet nach der gepurt vnserß herrenn 1509 Am 25 tag deß hoümondß [25. Juli
1509], morgenß 40 minuten nach der 2 stund auff den tag Mercurius, in der stundenn deß
Marß ward gepornn der wolgepornn hem Philipß etc.<. Die zeit die gepurt ist gerechtfer-
tigt durch die ler Ptolenej Am 51 wort seinte hondert sprich. - (3b. 85v) Nativität, Maße: 11
x 11. - (3c. 86r-90r) >Ws des himels stand bedeute etc<. So ich nunn den stand deß hi-
melß abgerechnet... 90r... in ewigkeit gelopt seye. Ler Laurentum Frisum operante [?] in
12 ge[nner] Anno 1550. Zu Verfasser und Werk s.o. zu Nr. 1. - 90v, 90a*-90c* leer.
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