Cod. Pal. germ. 759
76a*r-89v WILHELM RASCALON, REZEPTE FÜR ÖLE. >Etliche Öhl wie sie zuge-
brauchen Von Doctor Wilhelm Rasculan gestelt wie er dieselbige Im gebrauch<. 12 Öle.
(77r) >Oleum Terpentine<. (77v) >Oleum Terbint<. (78r) >Lorber ole<. (79r) >Wachalter
öll<. (81r) >Rosmarin Ole<. (82v) >Lauendel Ole<. (83v) >£ws Samen Öle<. (86r)
>Negellein Ole<. (87r) >Muscatnus vnd Muscat blue öle<. (88v) >Oleum Cinamonj<. (89r)
>Oleum Crocj<. (89v) >Oleum Pulegy<. Ist guet fuer allen kalten Tropff Oder gesicht
vonn kalter Materia. - leer.
90r-96v STEPHAN WILD, WACHOLDERÖL. >Die Tugent Crafft vnnd Natürliche
wurckhligkheit des Rectificirten wachalter ols vonn denn Bären allein gedistilirt<. >Durch
denn Erwurdigen Hochgelerten herrn Doctor Stephan Wilden von Zwicka Leib Artzt
experirt vnnd selber erfaren vnnd von seiner aignen handtschrifft abcapirt<. Vnnd seindt
auch dise virtutetes öffentlich zu Vniuersite [?] disputirt worden vnnd approbirt. 90v >Das
öel vonn Wachalter Bären Auch allen zusatz vnnd vonn seiner Wässerigen Feuchte ... 96v
... billich dem Natürlichen Balsam vergleichet wirdet. Text auch enthalten in Cod. Pal.
germ. 195, 360v-368r und Cod. Pal. germ. 748, 70r-77v. - 76a*v, 97*r-101v leer.
PK
Cod. Pal. germ. 759
Pestrezepte • Medizinische Rezeptsammlungen
Papier • 59 Bll. • I./II. 19,3 x 16 / III. 14,5 x 10,5 • I. Schwaben (?) / II./III. Süddeutschland ■ I. Ende
16. Jh. / II. 1599 / III. um 1505
Hs. besteht aus 3 Faszikeln (I. Bll. 1*—14c*; II. Bll. 15-26; III. Bll. 1-23*), Faszikel I und II waren wohl bereits
im 16. Jh. zusammengehörig, Faszikel III wurde vermutlich erst im 19. Jh. hinzugefügt. Faszikel I und II fort-
laufende Bleistiftfoliierung des 19. Jhs.: 1-26. Faszikel III Bleistiftfoliierung des 19. Jhs.: 1-17, Bll. 18*-23* mit
moderner Zählung. Brauner Pappeinband, Rücken rotbraunes Leder, 20. Jh. Rundes Signaturschild (modern):
Pal. Germ. 759.
Literatur: Wille, S. 106f.; nicht bei Wilken; Digitalisat: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/cpg759.
I.
Bll. l*-14c*. Lagen: V5 (mit Bll. l*-5*) + I7 + V14c (mit Bll. 14a*, 14b*) Wz.: zwei Türme in zweikonturigem
Kreis (Bll. l*-14c*), nicht nachweisbar. Schriftraum (links durch Knicke begrenzt): 16-16,5 x 13-13,5; 23-27
Zeilen. Deutsche Kursive, Mitte 16. Jh. von einer Haupthand (auch Schreiber Bl. 19v, Hand I), lat. Begriffe,
Überschriften und Rezeptanfänge meist in Minuskel. 6V, 7r/v, 10 — 12r Überschriften rot unterstrichen, lr Über-
schrift in Majuskel, lr, 3r u. ö. weitere Überschriften in roter Tinte von einer anderen Hand (wohl auch Schrei-
ber Bl. 19v, Hand III). Regelmäßig Absätze durch mittig inserierte rote Ziffern markiert. 2r, 7V, 8V u.ö. Text
durchgestrichen. 4r, 5r Nachträge von einer anderen, etwa zeitgleichen Hand (auch Schreiber in Faszikel II).
Herkunft: Datierung nach der Schrift (vgl. Faszikel II), Lokalisierung nach der Schreibsprache.
Schreibsprache: schwäbisch (Haupthand).
348
76a*r-89v WILHELM RASCALON, REZEPTE FÜR ÖLE. >Etliche Öhl wie sie zuge-
brauchen Von Doctor Wilhelm Rasculan gestelt wie er dieselbige Im gebrauch<. 12 Öle.
(77r) >Oleum Terpentine<. (77v) >Oleum Terbint<. (78r) >Lorber ole<. (79r) >Wachalter
öll<. (81r) >Rosmarin Ole<. (82v) >Lauendel Ole<. (83v) >£ws Samen Öle<. (86r)
>Negellein Ole<. (87r) >Muscatnus vnd Muscat blue öle<. (88v) >Oleum Cinamonj<. (89r)
>Oleum Crocj<. (89v) >Oleum Pulegy<. Ist guet fuer allen kalten Tropff Oder gesicht
vonn kalter Materia. - leer.
90r-96v STEPHAN WILD, WACHOLDERÖL. >Die Tugent Crafft vnnd Natürliche
wurckhligkheit des Rectificirten wachalter ols vonn denn Bären allein gedistilirt<. >Durch
denn Erwurdigen Hochgelerten herrn Doctor Stephan Wilden von Zwicka Leib Artzt
experirt vnnd selber erfaren vnnd von seiner aignen handtschrifft abcapirt<. Vnnd seindt
auch dise virtutetes öffentlich zu Vniuersite [?] disputirt worden vnnd approbirt. 90v >Das
öel vonn Wachalter Bären Auch allen zusatz vnnd vonn seiner Wässerigen Feuchte ... 96v
... billich dem Natürlichen Balsam vergleichet wirdet. Text auch enthalten in Cod. Pal.
germ. 195, 360v-368r und Cod. Pal. germ. 748, 70r-77v. - 76a*v, 97*r-101v leer.
PK
Cod. Pal. germ. 759
Pestrezepte • Medizinische Rezeptsammlungen
Papier • 59 Bll. • I./II. 19,3 x 16 / III. 14,5 x 10,5 • I. Schwaben (?) / II./III. Süddeutschland ■ I. Ende
16. Jh. / II. 1599 / III. um 1505
Hs. besteht aus 3 Faszikeln (I. Bll. 1*—14c*; II. Bll. 15-26; III. Bll. 1-23*), Faszikel I und II waren wohl bereits
im 16. Jh. zusammengehörig, Faszikel III wurde vermutlich erst im 19. Jh. hinzugefügt. Faszikel I und II fort-
laufende Bleistiftfoliierung des 19. Jhs.: 1-26. Faszikel III Bleistiftfoliierung des 19. Jhs.: 1-17, Bll. 18*-23* mit
moderner Zählung. Brauner Pappeinband, Rücken rotbraunes Leder, 20. Jh. Rundes Signaturschild (modern):
Pal. Germ. 759.
Literatur: Wille, S. 106f.; nicht bei Wilken; Digitalisat: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/cpg759.
I.
Bll. l*-14c*. Lagen: V5 (mit Bll. l*-5*) + I7 + V14c (mit Bll. 14a*, 14b*) Wz.: zwei Türme in zweikonturigem
Kreis (Bll. l*-14c*), nicht nachweisbar. Schriftraum (links durch Knicke begrenzt): 16-16,5 x 13-13,5; 23-27
Zeilen. Deutsche Kursive, Mitte 16. Jh. von einer Haupthand (auch Schreiber Bl. 19v, Hand I), lat. Begriffe,
Überschriften und Rezeptanfänge meist in Minuskel. 6V, 7r/v, 10 — 12r Überschriften rot unterstrichen, lr Über-
schrift in Majuskel, lr, 3r u. ö. weitere Überschriften in roter Tinte von einer anderen Hand (wohl auch Schrei-
ber Bl. 19v, Hand III). Regelmäßig Absätze durch mittig inserierte rote Ziffern markiert. 2r, 7V, 8V u.ö. Text
durchgestrichen. 4r, 5r Nachträge von einer anderen, etwa zeitgleichen Hand (auch Schreiber in Faszikel II).
Herkunft: Datierung nach der Schrift (vgl. Faszikel II), Lokalisierung nach der Schreibsprache.
Schreibsprache: schwäbisch (Haupthand).
348



