Minst, Karl Josef [Übers.]
Lorscher Codex: deutsch ; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch (Band 4): Schenkungsurkunden Nr. 2000 - 2910 — Lorsch, 1970

Seite: 163
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Cimbren (Zimmern, Wüstung am Zimmerberg) zwei Hofreiten und zwei Huben mit
(weiteren, kleineren) Hof reiten, Wiesen, Wäldern, Gewässern und sechs Leibeigenen. Be-
kräftigung durch Handschlag und Brief. Geschehen in monasterio \zurls\\( amensi = im
Lorscher Kloster) am 4. Oktober im 37. Jahr (805) des Königs Karl.

URKUNDE 2531 (22. Juni 814 — Reg. 3072)
Schenkung des Milo in der oben genannten Gemarkung unter Kaiser Ludwig

und Abt Adalung

In Christi Namen, am 22. Juni im 1. Jahr (814) des Kaisers Ludwig. Ich, Milo, mache
eine Vergabung an den heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster
ruht, das vom ehrwürdigen Abt Adalung geleitet wird. Gemäß nachfolgender Fertigung
schenke ich in der vorgenannten Gemarkung (Gemmingen) zwei Huben, siebzig Morgen
Land und acht Wiesen. Geschehen in monasterio \zx\x(ish amensi — im Lorseber Kloster).
Zeit, wie oben angegeben.

URKUNDE 2532 (30. März 771 — Reg. 597)
Schenkung des Herolf unter König Karl und Abt Gundeland

In Christi Namen, am 30. März im 3. Jahr (771) des Königs Karl. Ich, Herolf, be-
absichtige eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib im Lorscher
Kloster ruht, in dem der ehrwürdige Gundeland die Abtwürde innehat. Ich schenke in der
vorgenannten Gemarkung (Gemmingen) eine Hofreite und sechs Morgen Land. Vertrag-
lich abgeschlossen. Geschehen in monasterio la.ur(isbamensi — im Lorscher Kloster). Zeit,
wie oben erwähnt.

URKUNDE 2533 (24.D ezember 769 — Reg. 467)
Schenkung des Reginbert in der oben genannten Gemarkung unter Abt Gundeland

und König Karl

In Gottes Namen will ich, Reginbert, für das Heil meiner Seele Vorsorge treffen. Ich
übereigne daher dem heiligen Märtyrer ~N(azarius), dessen Leib in dem unter der Aufsicht
des ehrwürdigen Abtes Gundeland stehenden Lorscher Kloster ruht, ein Geschenk. Ich
übergebe einen Bauernhof und drei Morgen Ackerland in der oben genannten Gemarkung
(Gemmingen). Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio
launsh.(amensi = im Lorscher Kloster) am 24. Dezember im 2. Jahr (769) des Königs Karl.

URKUNDE 2534 (15. November 870 — Reg. 3484)
Tausch zwischen Tiothroch und Erlewin unter König Ludwig

In Christi Namen ist in gegenseitigem Einvernehmen zwischen dem ehrwürdigen Tio-
throch, Abt des Klosters zum heiligen ^H(azarius) in Laur(esbam), und einem Grundherrn
namens Erlewin die Übereinkunft getroffen worden, Güter unter sich auszutauschen. So
gab nun der vorgenannte Herr dem erwähnten Abt in der oben genannten

Gemminheimer marca (Gemarkung Gemmingen nö. Eppingen zv. Heilbronn/Nk.)
neun Morgen Land, ferner in pago lobodunensi (im Ladengau), im Dorf
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